Magazin Videogames Portable Community Files stips
Das PDF Magazin für Gamer
Grand Theft Auto History


Viele Spieler werden GTA bereits schon aus den Zeiten der PlayStation 2 kennen, doch kennen wirklich alle auch die Anfänge des Titels? GTA 1, GTA 2? Falls nicht, können wir euch dieses kleine Special wärmstens empfehlen, denn Kollege Kleiner hat sich mal eine Weile hingesetzt und die wichtigsten Features zusammengefasst!

Das 2D-Zeitalter

Wie hat eigentlich alles angefangen? Die Antwort liefert uns das Jahr 1997, das Jahr, in dem Grand Theft Auto (PC, PSone und Gameboy Color) das Licht der Welt erblickte und dank des Open-World-Prinzips das Genre „Actiongame“ neu definierte, auch wenn Spieler das Spiel nur in der 2D-Vogelperspektive begutachten konnten. Das machte aber nichts, denn schon damals war die Freiheit schier grenzenlos. Der damals noch in Schottland ansässige Entwickler DMA Design (heute: Rockstar North) konnte sich in der Videospielwelt mit diesen kleinen Meilenstein behaupten und GTA entwickelte sich langsam aber sicher zu einem der größten Franchises der Gamerwelt.

Dank dem Erfolg war die Ankündigung eines zweiten Teils schon vorhersehbar und somit wurde mit GTA: London ein Auskopplung des Erstlings im Jahre 1999 veröffentlicht, konnte aber nicht an den Erfolg des Hauptspiels anknüpfen.

Im gleichen Jahr kam dann der offizielle zweite Teil des Gangsterepos auf den Markt und hörte auf den schlichten Namen Grand Theft Auto 2 (PC, PSone, Dreamcast, Gameboy Color). Auch hier ging es um einen kleinen Gangster, der in der Unterwelt ganz groß rauskommen wollte. Großartige Neuerungen konnte man nicht verbuchen, dafür wurde die Grafik gehörig aufgewertet, auch wenn das 2D-Vogelperspektiven-Prinzip immer noch Bestandteil des Spiels war.

Das 3D-Zeitalter

Natürlich musste nach diesen zwei Spielen eine Neuerung her, die neue Käuferschichten finden und alte Fans begeistern sollte. Im Jahre 2001 wurde nach wieder gut 24 Monaten das sehnlichst erwartete Grand Theft Auto 3 veröffentlicht, das zum ersten Mal exklusiv auf Sonys erfolgreicher PS2 erschien. Doch was war die größte Neuerung? Oder gab es diese doch nicht? Natürlich gab es sie. GTA hat sich verwandelt. Zwar nicht vom Schema der Gangsterkultur, aber das Gameplay wurde komplett umgekrempelt. So feiert der dritte Teil endlich sein 3D Debüt und konnte auch Kritiker überzeugen. Die Ära der Open World Games wurde somit in eine neue Dimension geführt und hat bis heute das Genre sichtlich revolutioniert. Viele Monate später kam das Erfolgsspiel auch für den PC auf den Markt und konnte auch auf dieser Plattform erfolgreiche Zahlen schreiben.

Ein Jahr später wurde dann die erste „Auskopplung“ zu GTA an den/die Mann/Frau gebracht. GTA: Vice City (PS2, später auch für Xbox und PC) hieß das Spiel und konnte besonders durch den 80er Jahre Flair, der durch den ungemein genialen Soundtrack, der tollen Stadt (Miami) und der kinoreifen Story, Traumwertungen einheimsen. Nicht zu Unrecht gilt der Ausflug in die 80er auch heute noch als eines der besten Spiele. Konnte man dieses Spiel noch einmal übertrumpfen?

Die Antwort lautet, JA! 2004 kam San Andreas (PS2, später für Xbox und PC) auf den Markt und begeisterte besonders durch die schier unendliche Größe. Drei Städte galt es als C.J. zu erkunden. Von Los Santos (Los Angeles), über San Fierro (San Fransicso) bis hin zu Las Venturas (Las Vegas).  Rockstar konnte mit GTA: San Andreas den größten Erfolg verbuchen. Das Spiel ging bis heute 22 Mio. Mal über die Ladentheken in aller Welt und gilt damit zudem als eines der meistverkauftesten Spiele aller Zeiten. Neben den Konsolen- und PC-Fassungen wurden zudem Sonys PSP zwei Remakes von Teil drei und Vice City spendiert, sodass Fans auch unterwegs in den Genuss des Open-World-Prinzips kamen.

Viele mögen jetzt behaupten, dass sich die Serie die letzten Jahre kaum weiterentwickelt hat und Rockstar ein altbewährtes Prinzip immer wieder aufs Neue umrührt, aber dieser Standpunkt kann den Erfolg wohl nicht verhindern.

Nun schreiben wir das Jahr 2008, der offizielle vierte Teil wurde am 29.04. veröffentlicht und soll alle Bahnen brechen und das Wort „NextGen“ neu erfinden. Da Rockstar die Messlatte sehr hoch gesetzt hat, waren Kritiker und Fans umso mehr gespannt, wie sich das erste GTA für die aktuelle Konsolengeneration macht.

Genug über die Geschichte geschwärmt, jetzt widmen wir uns dem aktuellen Sprössling und verraten euch, ob GTA IV der erhoffte Überflieger ist.

GTA goes Online

Zum ersten Mal in der Geschichte von GTA bekommen Konsolenspieler einen umfangreichen Online-Modus spendiert, der besonders durch seine zahlreichen Modi begeistern kann. Zunächst hatte man den Anschein, als wäre dieser Part eher unwichtig und würde nur das Gesamtpaket ein wenig abrunden, aber der Multiplayer ist viel mehr als nur das I-Tüpfelchen. Satte 14 unterschiedliche Modi bekommt ihr geboten, bei denen ihr einen Teil mit bis zu 16 Spielern zocken könnt, oder in kleiner Runde mit vier Freunden. Man sollte hierbei sagen, dass der komplette Multiplayer-Part in zwei Spalten aufgeteilt werden kann.

Zum einen gibt es da die teambasierten Deathmatch-Spiele, die es im Grunde in unterschiedlichen Versionen gibt oder zum anderen auch typischen Autorennen, die man Wahlweise mit Waffen oder ohne spielen kann. Bei den Deathmatches gibt es zum Beispiel die Modi „Jeder gegen Jeden“, „Team gegen Team“, „Domination“ usw. usw. Diese sollte man allesamt von zahlreichen anderen Spielen kennen, wurden bei GTA IV aber nur anders genannt. Aber es gibt auch neue, frische Modi. So gibt es zum Beispiel den Modus „Car Jack City“, bei dem es gilt, bestimmte Autos zu klauen.

Die andere Spalte könnte man der Überschrift Koop-Spiele widmen. Hier gilt es bestimmte Aufgaben mit bis zu vier Mitstreitern zu bewerkstelligen. Das macht besonders mit Freunden eine Menge Spaß und rundet den umfangreichen Onlinepart ab.

Doch wie kommt ihr in den Genuss des Onlinespielens, weil GTA kein Hauptmenü hat? Dafür müsst ihr euer Handy aus der Tasche nehmen und auf den Multiplayerbutton klicken -  Und schon geht’s online weiter! Als Host könnt ihr sogar zahlreiche Optionen vornehmen. So kann die Kartengröße bestimmt, das automatische Zielen abgeschaltet oder Teambeschuss angemacht werden.

Auch die Technik kann überzeugen. Lags auf den Servern konnten wir nicht verbuchen und das Spielgeschehen lief stets flüssig ab, was dem Spielspaß nur zu gute kam.

Werbehinweis


Relevante Artikel


News dazu



Fordern Sie unsere Mediadaten an und Schalten Sie Werbung! Werbung/Mediadaten | Nehmen Sie Kontakt mit uns auf Impressum | Nehmen Sie Kontakt mit uns auf Kontakt
© by Spieletester.com
Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions