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Gods: Lands of Infinity (Tests)


Gods: Lands of Infinity

In „Gods: Lands of Infinity“ geht es um eine junge Frau, die von den Göttern auserkoren wurde, um das Gleichgewicht der Kräfte wieder ins Lot zu bringen. Die Hintergrundgeschichte des Spiels ist recht facettenreich und hört sich spannend an. Warum das Spiel aber dennoch eine so tiefe Wertung bekommen hat, lest ihr nun im nachfolgenden Test, viel Spaß!

Die Geschichte des Spiels ist an sich ganz nett, aber eher was für richtige „Fantasy“-Fans, die sich nicht von merkwürdigen Namen und Orten beirren lassen. Es geht um Götter, die einst gegeneinander gekämpft haben, weil sie unter sich ausmachen wollten, wer der stärkste auf Erden ist. Das endete darin, dass die Welt so ziemlich zerstört war und sie kaum noch jemanden hatten, der sie anbeten konnte – typischer Fall von: Dumm gelaufen. Eine Frau, von einem Gott entsandt, soll nun wieder ein Gleichgewicht zwischen den Göttern schaffen. Was natürlich jetzt schon klar ist: Sie wird es auch. Die Story ist ziemlich einfach gestrickt, bietet ab und zu einige nette Zwischensequenzen, mehr dann aber auch nicht, vor allem, weil man weiß, was am Ende passiert und das schon gleich zu Anfang des Spiels.

Gut abgeguckt – mittelmäßig nachgemacht

Das Gameplay ist an sich keine schlechte Sache, weil ihr einen Mix aus RPG und Adventure zu sehen bekommt. Gespielt wird aus der Ego-Perspektive und gekämpft wie in einem „Final Fantasy“, sprich rundenbasiert. Das Interface, welches ständig zu sehen ist, erscheint auf den ersten Blick nur sehr spärlich, weil ihr lediglich schlafen, die Map aufrufen, Teampositionen und so weiter ändern könnt, einen Punkt für die Ausrüstung gibt es in diesem nicht. Das ist auch ein wenig ärgerlich, weil ich an sich schon gerne meine Item-Liste abrufe und schaue, was ich denn so am besten benutzen könnte, aber das scheint wohl nur beim Händler zu klappen – auch ein wenig nachteilhaft.

Im Verlauf des Spiels werdet ihr an zahlreiche Orte gelangen, schöne Hafenstädte, Wälder, Ruinen und so weiter. Die Vielfalt an Orten ist groß und das Reisesystem sehr komfortabel, denn sobald ihr einen Ort verlasst, fragt euch das Spiel, ob ihr ganz flott an einen Ort wollt. Dann seht ihr, wie sich eure Spielfigur auf der Map bewegt und flux seid ihr am Zielort angekommen. Der einzige Nachteil ist, dass ihr dadurch nicht allzu sehr „leveln“ (den Level des Charakters) könnt. Das macht aber nichts, weil ihr euch dadurch elendlich lange Wege erspart, die etwaige Leerlaufphasen nach sich ziehen würden. Dieses Feature ist eindeutig von „The Elder Scrolls IV: Oblivion“ abgekupfert.

Nähert ihr euch einigen Feinden, so wird kurz ein Kampfbildschirm geladen und dann geht es in gewohnter „Final Fantasy“-Manier zur Sache. Ihr wählt mit der Maus einen Angriff aus oder könnt alternativ ein wenig Magie sprechen lassen, wobei euch hier die Möglichkeit gegeben wird, ein Tier herbei zu beschwören, welches mit in den Kampf ziehen wird und sich wunderbar als Schadensfänger eignet. Diesem Tierchen (hernach sind es richtige Bestien)
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<script type='text/javascript' src='/openx/www/delivery/ag.php'></script> Netter Wassereffekt, ansonsten ist nichts tolles da...
könnt ihr ebenfalls Befehle erteilen, wobei sich da die Möglichkeiten etwas in Grenzen halten, da nur Verteidigen und Angreifen möglich ist (bei ganz wenigen auch Magie). Ergo müsst doch ihr mit eurem Hauptcharakter das meiste machen. Nach jedem gewonnen Kampf gibt es natürlich Erfahrungspunkte, welche in einem neuen Level münden, das euch weitere Fähigkeiten, mehr Lebensenergie und mehr Mana bringen wird – typisch RPG eben. Die normalen Gegner stellen, bei richtiger Ausrüstung und guter Taktik, gepaart mit einem halbwegs angemessenen Level, meistens keine großen Probleme dar. Anders hingegen sieht es bei den Bosskämpfen aus, die es teilweise schon in sich haben. Diese verfügen oftmals über sehr mächtige Angriffe und Zauber, die man so erstmal gar nicht erwartet und meistens unterschätzt man den Gegenüber auch zu sehr, weil der Anfang (des Kampfes) gut abgelaufen ist. Machbar sind sie allemal, aber für diese Dinge braucht es doch eine ziemlich gescheite und durchdachte Taktik. Des Weiteren sei gesagt, dass sich im Laufe der Story mehrere Charaktere in eure Gruppe eingliedern werden und ihr damit mehr Möglichkeiten haben werdet, um an einen Kampf heranzugehen.

 

Geschrieben von: Adam Smieja am 01.06.2006




 
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Redaktionswertung

Grafik:
Sound:
Gameplay:
Spielspaß:

User-Wertung
Positiv
  • - Komfortables Reisesystem
  • - Viele Ausrüstungsgegenstände
  • - Story im Großen und Ganzen okay
Negativ
  • - Altbackene Grafik
  • - Langweiliges Kampfsystem
  • - Schwache Animationen
  • - Etwas kurz für ein RPG
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