Gezielt einsetzen? Richtig, wie immer gibt es auch in Chains of Olympus Gegner, die euch aus der Entfernung angreifen, oder euch einfach nur direkt im Zweikampf zermalmen wollen. Mit dem Sonnenschild könnt ihr gegnerische Pfeil- oder Elementangriffe sogar zurückschleudern. Drückt ihr im richtigen Moment die Abwehrtaste (L-Taste) dann schleudert ihr den Angriff zurück. Gegner, die relativ stark sind, sollte man lieber mit Vorsicht und gezieltem Abwehrsystem bekämpfen. Mit der Magieleiste sollte man sparsam umgehen, denn es gibt Gegner, die man ohne Magieleiste nur schwer besiegen kann. Die KI der Gegner ist wieder sehr ordentlich und ein einfaches Durchspazieren kann man in God of War so gut wie vergessen. Schon alleine, wenn die Versteinerungskünstlerinnen der Medusa in die Gegnerliste aufgenommen werden, heißt es: Ausweichen, ausweichen und nochmals ausweichen. Die Gegnerhorden sind natürlich wie immer abwechslungsreich. Von großen Golems oder Stier-, bis zu kleinen und flinken Skelettgegnern, kriegt man wieder einmal alles geboten. Wie immer dürfen in God of War nicht die Quick-Time-Events fehlen, in denen man schnell Tasten drücken muss. Sobald über dem Gegner ein Kreissymbol erscheint, könnt ihr in packen und töten. Kleine Gegner werden hier sofort abnippeln, bei anderen muss man erst zum richtigen Zeitpunkt die aufpoppenden Tasten drücken, um ihm dann endgültig den Gar auszumachen. Gewohntes Spielprinzip, gepaart mit genialer Atmosphäre Ansonsten umfasst das Gameplay wieder einige Rätsel, von denen manche leicht und andere wiederum extrem schwer zu lösen sind. Ein besonders nettes Beispiel, was man hier aufführen kann, ist: In einem gewissen Abschnitt des Spiels müsst ihr eine große Treppe aus der Wand ziehen, klettert ihr dann diese hoch steht ihr vor einem Ross von Helios und links sind rote Truhen, mit roten Orbs, doch wo geht’s nun weiter? Selbst ich habe hier etwas gebraucht, um auf den Trichter zu kommen, dass man seitlich an der Treppe vorbeilaufen muss, um dann in eine Nische zu laufen. Klingt recht simpel, ist aber nicht zu sehen und der Gedanke muss einem erst einmal kommen. Ansonsten wurde in Chains of Olympus mit den Rätsel leider etwas gespart. Schade für alle Rätselfreaks unter uns. Warum ist Kratos eigentlich jedes Mal so extrem darauf aus, den Gegner zu vernichten? Weil er sonst keine roten Orbs kriegt, um seine Fähigkeiten aufzuleveln, die ab einem bestimmten Grad echt grausam und spektakulär werden. Wie Kratos ab Level 5 mit seinen Klingen umherwirbelt ist schon eine Augenweide, auch wenn Spieler, die die Teile davor gespielt haben, einige Manöver durchaus schon kennen werden. Die roten, grünen und blauen Kisten dürfen natürlich – wie immer – auch nicht fehlen. Irgendwie muss Kratos ja seine Lebens- und Magieanzeige wieder auffüllen. Apropos auffüllen. Ihr könnt mit Gorgonenaugen und Phönixfeder wieder einmal eure Leisten um ein Stück erweitern. Haltet also nach Truhen ohne Farben Ausschau. Kleiner Tipp: Meistens versucht die Kamera das verborgene, wertvolle Gut zu verstecken. Geht ihr also in einen großen Raum, schaut auch links und rechts in den Ecken, welche ihr nicht automatisch seht und geht nicht einfach schnurstracks geradeaus. Technisch gesehen muss sich God of War: Chains of Olympus wahrlich nicht verstecken und kann ebenso wie Kratos mit breiter Brust an die Front marschieren. Klasse Zwischensequenzen, detaillierte Umgebungen und ein Hauptcharakter, der es im Kampf so richtig krachen lässt sorgen für eine optimale und faszinierende Atmosphäre, die teilweise die der Playstation 2-Titel übertrumpft. Ab und an hat der Titel zwar kurzweilig mit dem nicht so gern gesehenen Tearing zu kämpfen, allerdings hält sich dies in Grenzen. Ladezeiten sind in Chains of Olympus absolut nicht vorhanden und somit bietet das Spiel dem Spieler einen einwandfreien Durchmarsch. Das Orchester, das Kratos durch seine Schlachten begleitet, vermittelt die griechische Atmosphäre zu 100% und begleitet hitzige Schlachten mit hektischer und ruhige Tempelspaziergänge mit gelassener Musik. Atmosphärisch ist der Titel also absolut top. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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