Seitdem der Hauptcharakter von God of War Kratos – auch Geist Spartas genannt – sich durch den Olymp kämpft, konnte Sony mit jedem dieser Titel einen großen Erfolg feiern. Kaum ein Geschichtslehrer kann die griechische Geschichte so interessant erzählen, wie das Spiel God of War, das bereits Millionen von Spielern in seinen Bann gezogen hat. Nachdem die Wartezeit auf den dritten Teil für die Playstation 3 noch bis ins Jahr 2009 anhalten wird, hat der PlaystationPortable-Titel „Chains of Olympus“ natürlich eine gute Ausgangslage, um Fans wieder vor das Handheld zu spannen. God of War: Chains of Olympus ist ein Meilenstein auf Sonys tragbarer Konsole und zeigt uns schon jetzt, was uns 2009 mit dem dritten Teil der Serie erwarten darf.
Der Sklave des Olymp
Kratos hat es auf seiner Abenteuerreise wahrlich nicht leicht. Während er im ersten Teil noch den Kriegsgott Ares vernichten wollte, nachdem er ihm seine Seele verkauft hat, sitzt er im zweiten Teil selbst im Olymp als Kriegsgott und lässt seine Kriegsmacht Sparta mehr wüten, als es zu Zeiten Ares der Fall war. Nun sieht es so aus, als würde Kratos im dritten Teil mit den Titanen gegen den kompletten Olymp antreten. Zumindest lässt das Ende des zweiten Teiles dies vermuten, doch wo ist eigentlich der PlaystationPortable-Titel „Chains of Olympus“ angesiedelt?
Erst ein Heerführer, dann der Kriegsgott und plötzlich der Sklave des Olymp? Kratos erlebt wahrlich eine Bahnfahrt, die einmal gut und dann wieder schlecht für ihn läuft. Die Story ist recht simpel erklärt. Nach wie vor wird Kratos von seinen Schuldgefühlen und Albträumen geplagt, die davon handeln, dass er seine eigene Familie umgebracht hat. Um sich der Erlösung der Götter zu bedienen, versklavt sich Kratos quasi für den Olymp und hofft, dass seine Seele wieder gereinigt wird. Am Anfang des Spiels werdet ihr erst einmal gegen die persischen Armeen antreten und euch mal wieder in einen Blutrausch kämpfen, doch dann passiert etwas, was selbst dem Olymp in Panik geraten lässt. Der Titan „Atlas“ hat den Sonnengott „Helios“ vom Himmel geholt und versucht ihm nun seine Macht auszutreiben. Der Gegenüber des Sonnengottes freut sich darüber natürlich sehr und schon steht der Gott der Finsternis „Morpheus“ auf dem Plan und versucht die Menschheit und den Olymp zu vernichten. Die Macht von "Morpheus" wächst und wächst und euer Ziel ist es "Helios" wieder an den Himmel zu bringen, sonst seid nicht nur ihr, sondern auch die komplette Menschheit und der Olymp verloren.
Kratos im Blutrausch
Während sich vor dem Release von God of War: Chains of Olympus immer noch einige fragen, wie das Kampfsystem mit einem Analogstick eigentlich so funktionieren soll, wie auf der Playstation 2, können wir euch nun die Antwort darauf bieten: Das Kampfsystem funktioniert PERFEKT! Auf der Playstation 2 hat man mit dem rechten Analogstick die Möglichkeit gehabt, gegnerischen Angriffen auszuweichen. Dies wurde bei dem PSP-Titel einfach auf die Schultertasten verlegt. Drückt ihr also die L- und R-Taste gleichzeitig, wird Kratos einen Hechtsprung in die Richtung machen, in die ihr gerade gedrückt habt. Ansonsten sind die Tastenbelegungen im Kampfsystem gleich geblieben. Mit X springt ihr, mit Kreis packt ihr eure Gegner und führt brutale Finishingmoves aus, mit der Viereck-Taste führt ihr leichte und mit der Dreieck-Taste harte Schläge aus. Schon im ersten Kampf gegen die Perser werdet ihr vom Kriegsheer eine spezielle Fähigkeit erhalten, die euch zugleich eure Magieleiste auf den Bildschirm zaubern wird. Drückt ihr die R-Taste in Kombination mit einer anderen Taste (X, Kreis, Dreieck, Viereck) wird Kratos einen effektiven Spezialmove ausführen, der euch Magie kostet. An dieser Stelle möchte ich nun nicht zu viel preisgeben, es sei nur so viel gesagt, dass die Manöver alle komplett neu sind und somit einen Riesenspaß mit sich bringen, wenn man sie gezielt einsetzt.