Wer gedacht hat, dass God of War 1 schon am Limit der betagten PlayStation 2 sein würde, der wird mit God of War 2 eines besseren belehrt, denn Sony Santa Monica beweist selbst, wie man das beste Actionspiel der letzten Jahre nochmal gehörig toppen kann. Warum GoW 2 für die PS2 das bisher beste Spiel der alten Konsolen-Generation ist, lest ihr nun im ausführlichen Test – viel Spaß!
Das Ende von GoW 1 lief so ab, dass Kratos den Kriegsgott Ares besiegte und somit dessen Position einnahm. Bei den Göttern auf dem Olymp allerdings wird er nicht wirklich mit Wohlwollen aufgenommen und zieht des Öfteren alle Wut und Hass auf sich, zumal er noch eine feste Bindung zu seinen Spartanern hat und diese gerne im Krieg unterstützt. Irgendwann war das Maß voll und Athene beraubte Kratos seiner Kräfte und wirft ihn in einen Kampf gegen den Koloss von Rhodos. Schon alleine dieser Auftakt wirkt so imposant und atemberaubend dargestellt, das man nicht mehr aus dem Staunen herauskommt. Das Spektakel nimmt seinen Lauf Gleich die ersten Minuten waren schon absolut faszinierend und gleichzeitig super leicht zu spielen, weil die Entwickler keinerlei Experimente gewagt haben bei der Steuerung und alles exakt 1:1 aus dem Vorgänger übernommen worden ist. Schnell flitzen die Säbel durch die Luft, die Sprünge werden gewagt und die Gegner werden fallen – so ist es auch richtig. Gleich zu Anfang muss gesagt werden, dass die deutsche Version uncut ist, denn mittels Tastenkombination kann man sich den Gegner auch schnappen und auf’s übelste auseinandernehmen, was mit viel Blut quittiert wird. Auch sonst geht man in der Antike nicht sehr zimperlich miteinander um und so werden die zahlreichen Kombinationen stellenweise sehr brutal aussehen. Auf der Odysee zur Schicksalsinsel wird dem guten Kratos so einiges an Gegnern in den Weg gestellt. Tauren, Minotauren, Sirenen und viele weitere Wesen, die der griechischen Mythologie zu entnehmen sind, haben es in den grandiosen Titel geschafft und finden einen Platz im Scharmützel gegen den spartanischen Krieger. Damit Kratos nicht zu wenige Waffen hat, wurde sein Arsenal ein wenig aufgestockt, denn zu den beiden Feuerklingen gesellen sich unter anderem ein Bogen, ein mächtiger Speer und zum Ende hin sogar das grandiose Schwert des Zeus. Damit läßt es sich gut kämpfen, allerdings muss man sagen, dass viele Kämpfe gleich ablaufen. Dagegen aber haben sich die Entwickler ein ziemlich gutes Mittel ausgedacht, das auch schon in Devil May Cry zu finden ist: Seelenkugeln. Diese werden von allen gefallenen Feinden liegengelassen oder können in Truhen gefunden werden. Mit den Dingern könnt ihr euch die Waffen aufleveln und eine Nuance gibt es auch noch: Mit dem Erreichen eines höheren Levels werden auch neue Kombos freigeschaltet, die noch stärker und noch viel praktischer sind, weil sie einem das Spiel stellenweise deutlich erleichtern. Abwechslung wohin das Auge schaut Die Kämpfe wirken auf Dauer wirklich ein wenig eintönig, haut man ja nur mit meistens denselben Kombos auf die Gegner ein, aber das hört sich jetzt vielleicht drastischer an als es in Wirklichkeit ist, denn nach einem harten Kampf folgt nicht immer zwangsläufig der nächste. Manchmal wird zur Auflockerung auch das eine oder andere Schieberätsel geboten, das die Spielsituation merklich auflockert und wieder ein klein wenig Fahrt rausnimmt, damit der Spieler nicht gelangweilt wird. Die Abwechslung reißt aber nicht ab, denn wer von den normalen Kämpfen genervt ist, muss sich unbedingt die Luftschlacht auf dem Rücken des Pegasus ansehen, spielen und vor allem erleben! Das gibt es nur ein einziges mal auf der PlayStation 2 und wurde klasse in Szene gesetzt. Aber auch sonst gibt es gelegentlich kleine Jump `n Run-Einlagen, die dezent nerven, aber trotzdem das Spielgeschehen auflockern. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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