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Frontlines: Fuel of War

Hersteller
 THQ
Vertrieb
 THQ
Erscheinungstermin
 bereits erschienen
Plattform
Kategorie/Genre
 Egoshooter

Anfang 1 2 3 » Fazit

Autofahren ist nicht billig und gehört heutzutage fast schon zum Luxus eines Menschen. Das liegt nicht unbedingt am Anschaffungspreis eines neuen PKWs , sondern vielmehr darin, dass die Benzinpreise Jahr für Jahr steigen. Ein Grund dafür ist natürlich der immer sinkende Anteil von Erdöl, der wohl in 30 bis 40 Jahren komplett aufgebraucht ist. Dieses Thema ist sehr heikel und wird in der heutigen Zeit sehr oft angesprochen. Und genau um dieses Szenario geht es um den Ego-Shooter Frontlines: Fuel of War, welches von den Kaos Studios entwickelt wurde. Was euch erwartet, erfahrt ihr im Test!

Zwei Koalitionen, ein Ziel

Wir schreiben das Jahr 2024. Die letzten Ölvorkommen sind heiß begehrt und liegen unter den wachen Augen der beiden Großmächte. Die Westkoalition, welches aus Amerika und Westeuropa besteht, stellt sich gegen die Rotstern-Allianz, die aus China und der russischen Sowjetunion geformt wurde. Ihr seid Mitglied der Stray-Dogs Arme, welche sich gerade in der Krisenregion Turkmenistan befindet.  Kaum befindet ihr euch in einem harmlosen Aufklärungseinsatz, geschieht das, was geschehen musste. Die Rotstern-Allianz hintergeht die Westmacht und somit bricht der Krieg um die letzten Tropfen des wichtigsten Rohstoffes aus. Dieser Krieg hat solche Ausmaße, dass man hier von einem möglichen Dritten Weltkrieg reden kann, der die Welt auf dem Kopf stehen lässt. Natürlich findet ihr euch hintergangen, und so schlagen die Stray-Dogs gnadenlos zu und beginnen ihren Rachefeldzug. Mit eurem Team kämpft ihr euch von der Wüste bis in das Zentrum Moskaus, um dort die Allianz endgültig zu vernichten. Auf dem Weg dahin müsst ihr zahlreiche Aufgaben bestehen und sogar einen möglichen Raketenabschuss verhindern, welcher Amerika zu zerstören versucht.

In der Tat gefällt mir die Story ganz gut. Diese überzeugt durch das mögliche Szenario in naher Zukunft und weist darauf hin, wie ernst es um unsere Ölvorkommen ist. Somit sollten wir uns unbedingt Gedanken machen, wie  wir Erdöl sparen können, aber dennoch werden neue Pläne nichts daran ändern, dass wir in wenigen Jahrzehnten kein Erdöl mehr finden werden. In acht Kapiteln werdet ihr euch somit den Weg durch russisches Gebiet freikämpfen müssen, sei es alleine mit einem Scharfschützengewehr bewaffnet, oder im Trupp mit schweren Geräten. Zwischen den jeweiligen Missionen bekommt ihr Ingame-Sequenzen geboten, die euch den weiteren Verlauf der Story aus der Sicht eines Reporters schildern, der euch bei jeder Mission begleitet. Die wurde auch mit einem professionellen deutschen Sprecher sehr gut vertont.

Moderne Waffen in weiträumigen Umgebungen

Wie wir wissen, sind Shooter nicht gerade rar gesät, denn wie der PC hat auch die Xbox 360 zahlreiche Action-Games in diesem Segment geboten. Sei es Half Life 2, Call of Duty 4 oder TimeShift, dies sind alles Spiele, die an der Spitze dieses Genres sitzen. So ist es natürlich schwer, eine neue Reihe zu etablieren, zumal wir durch die genannten drei schon sehr gut verwöhnt wurden. So war ich zu Anfang auch etwas skeptisch darüber, dass THQ im Einklang mit den Kaos Studios einen Shooter der etwas anderen Art machen wollten. Allein durch die vorzeitige Demo wurde ich schon etwas enttäuscht, da ich mir persönlich etwas mehr versprochen hatte. Aber das Blatt hat sich nach ausgiebigem Zocken der Verkaufsversion zum Guten gewendet, soviel sei schon einmal gesagt. Denn Frontline verführt euch in eine enorme Action-Ballade, die ein wenig einzigartig scheint, auch wenn diese nicht zur Perfektion aufläuft. So macht es die Vielfalt an Waffen und die weiträumigen Level, die einen Heidenspaß vermitteln, und mir schon ein wenig imponiert haben.

So dürft ihr in den acht Abschnitten die unterschiedlichsten Waffen nutzen, um die Horden an Gegner in die Hölle zu schicken. Sei es mit einem Maschinen- oder Scharfschützengewehren, mit Raketenwerfern oder Granaten. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, sich Hilfe zu verschaffen. Darüber hinaus könnt ihr euch so genannten Kriegs-Bots widmen, welche in Form von kleinen ferngesteuerten Mini-Panzern oder Helikoptern in  der Umgebung zu finden sind. Die tödlichen Drohnen sind nicht nur ein nettes Gimmick, sondern helfen euch enorm, um zum Beispiel aus sicheren Position Lagerhallen auszurotten, oder die feindliche Abwehr zu durchkreuzen. Die Steuerung funktioniert einwandfrei, man sollte aber darauf achten, dass man nicht das Signal verliert. Denn die Steuerung funktioniert nur ein paar Meter, so dass man nicht einen zu großen Vorteil auf seiner Seite hat. Die Drohnen unterscheiden sich zudem in ihrer Waffenausstattung. So besitzen die Helikopter kleine Raketenwerfer und die Mini-Panzer Maschinengewehre, die sehr tödlich sind.

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