FlatOut Ultimate Carnage (Tests)
FlatOut Ultimate Carnage (PC) Die ultimative Schrotterei cooler Autos wird seit gestern auf dem PC fortgesetzt – und das mit einer Wucht, der man vielleicht ausweichen sollte. Die Xbox 360-Fassung des Spiels konnte den Kollegen Kleiner schon schwer überzeugen, nun hat es mich in seinen anarchischen Bann gezogen. Reif für die Schrottpresse? Im Spiel geht es darum, an verschiedenen Disziplinen teilzunehmen, in denen ihr euch beweisen müsst. So gibt es den Karrieremodus, in dem ihr Credits erfahren müsst, um neue Upgrades für euren fahrbaren Untersatz zu kaufen oder direkt neue Boliden beim Autohändler ausfindig macht. Credits bekommt ihr durch Siege bei Rennen und wie ihr beim Event vorgegangen seid. Sprich: Habt ihr enorm viel Schaden angerichtet oder seid ihr eine perfekte Runde gefahren, bekommt euer Konto noch mehr Credits gutgeschrieben als ohnehin schon. Demnach gestalten sich die Rennen sehr spannend und motivieren ungemein, zumal die Grafik über jeden Zweifel erhaben ist. Neben dem Karrieremodus gibt es selbstverständlich noch Einzelevents oder den Multiplayer (LIVE-Account vorausgesetzt), bei dem ihr euch Online beweisen könnt und gegen echte menschliche Dummys fahren dürft. Für Abwechslung ist also stets gesorgt und der Umfang des zerstörerischen Racers kann sich mehr als sehen lassen. ![]() Dumme Dummys? Ganz im Gegenteil! Auch wenn die deutsche Version des Spiels nur mit Crashdummys aufwarten kann, so sind sie eines ganz sicher nicht: Dumm. Die Gegner-KI im Spiel ist so dermaßen clever, das ihr oftmals mächtig ins Schwitzen geraten werdet. Ideallinie ist ihnen kein Begriff und Fairness erst recht nicht, weil sie sich mit aller Macht wehren. Die KI schreckt auch nicht davor zurück, einen unliebsamen Weg zu nehmen, der vielleicht mitten durch die Pampa führt, aber solange sie euch damit schaden können, werden sie das tun. Damit ist jedes einzelne Rennen, sei es auch dasselbe, eine ganz neue Erfahrung Mal für Mal – das sollte es ruhig in jedem Rennspiel geben! Sehr viel amüsanter als die eigentliche Karriere sind die Stuntmodi. Hier kann man seinen Dummy so richtig durchschütteln und der Welt zeigen, warum Dummys einfach cooler sind als menschliche Fahrer – man muss sich nicht über Knochenbrüche sorgen. Dank einem eingebauten Schleudersitz fliegen die Dummys im hohen Bogen durch die Luft. Da gibt es beispielsweise den „Ring of Fire“-Stunt, indem ihr versuchen müsst, den Dummy geschickt durch viele brennende Ringe zu schleudern wie nur irgend möglich. Oder versucht euer Glück beim Aufklatschen-Event. Hier muss der Dummy flach über einen Pool fliegen, was in etwa vergleichbar ist mit dem jugendlichen Spielchen, bei dem ein Stein über die Wasseroberfläche hüpft. Eine gewisse Würze erreichen diese Spiele dadurch, dass sie ganz und gar nicht so einfach sind, weil gewisse Dinge beachtet werden müssen: Geschwindigkeit des Fahrzeugs, Timing des „Absprungs“ und noch viel mehr – nicht leicht, aber motivierend.
Geschrieben von: Adam Smieja am 02.08.2008
|
Werbehinweis
Kommentar
![]() Adam Smieja
Redaktionswertung
Gesamtwertung
Award
![]()
User-Wertung
Positiv
Negativ
Galerien dazu
|









