Magazin Videogames Portable Community Files stips
Final Fantasy XII

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 23.02.2007
Plattform
Kategorie/Genre
 Rollenspiel

Anfang 1 2 3 4 » Fazit
Seit Jahren zieht Square Enix Rollenspiel-Fans mit Final Fantasy in seinen Bann. Mit dem neuen Titel soll wieder gezeigt werden, dass Final Fantasy mit Abstand zu den wohl besten, beliebtesten und umfangreichsten Spielserien gehört, die jemals erschienen sind. Durch unglaubliche Freiheiten und unbegrenzte Möglichkeiten, konnten schon die Vorgänger immer wieder neue Maßstäbe im Genre RPG setzen. FFXII ist im März letzten Jahres in Japan erschienen und wurde dort über 2.4 Millionen Mal verkauft. In den USA konnte Square Enix seit dem Release Ende Oktobers über 1.5 Millionen Einheiten absetzen. Final Fantasy XII gewann den von Sony vergebenen Double Platinum PlayStation Award 2006. Dieser Award wird an Spiele vergeben, die im entsprechenden Geschäftsjahr 2 Mio. bis 3 Mio. Einheiten absetzen konnten. Man möchte meinen, dass das Spiel einen besonderen Kultstatus zwischen den Rollenspielen einvernommen hat. Ob dies zutrifft und ob Square Enix die Erwartungen, die die Fans an sie gestellt haben, erfüllen konnte, erfahrt ihr in diesem Review.

Ivalice - Austragungsort des Gefechts und Grundlage für die Story

Der Tod von Lord Rasler war lediglich einer von zahlreichen Schicksalsschlägen für das Königreich Dalmasca. Die Flamme der Hoffnung, nach der Hochzeit ihrer königlichen Hoheit Prinzessin Ashe entfacht, erlosch und es schien als würde Dalmasca von der Brandung der Geschichte fortgespült werden. Zu dieser Zeit rangen zwei große Imperien um die Vorherrschaft in Ivalice. Archadia im Osten und Rozarria im Westen. Auf seinem Vormarsch nach Westen fiel Archadia zuerst in das Königreich Nabradia ein. Die Heimat Prinz Raslers wurde von den Flammen des Krieges verschlungen und auch für Dalmasca schien der Untergang nicht mehr abzuwenden. So hatte Dalmasca bereits durch die Schlacht um die Nalbina-Festung die Hälfte seiner Streitkräfte eingebüßt. Zwar holten die tapferen Ritter Dalmascas zum Gegenschlag aus, doch der erdrückenden Übermacht Archadias konnte auch ihr Mut schließlich nichts entgegensetzen. Ihre Niederlage war vernichtend. Kurz darauf unterbreitete Archadia Dalmasca ein Friedensangebot. Doch dieses Angebot war nicht mehr als die Einforderung einer Kapitulation. Seine Majestät König Raminas, auch der Dynast-King genannt, fügte sich notgedrungen den Forderungen. Widerwillig begab er sich in die von Archadia besetzte Festung Nalbinas, um den Friedensvertrag mit seinem Siegel zu zeichnen. Der König war gerade aus Rabanastre aufgebrochen, da kehrten die überlebenden Ritter Dalmascas zurück. Und nicht einen Augenblick zu früh, denn eine schreckliche Kunde wurde ihnen offenbart „Der Friedensvertrag soll mit Stahl gezeichnet und in königlichem Blute geschrieben werden“. Ihr wahres Antlitz enthüllt, setzten die archadianischen Truppen ihren Marsch auf Rabanastre fort. Das Schicksal Dalmascas war besiegelt. Widerstand war ohne jede Aussicht auf Erfolg. Die königliche Hoheit Ashe nahm sich in ihrer Trauer das Leben. Basch von Ronsenburg wird für den Mord an König Raminas des Hochverrats für schuldig befunden und exekutiert. Dalmasca hatte keine andere Wahl als die Kapitulation zu akzeptieren.

Nach diesem kleinen Einblick in die Geschichte von Ivalice und die Grundlage für die Geschichte, möchte ich an dieser Stelle auch nichts vorweg nehmen, aber es sei gesagt, dass die Story hauptsächlich durch magische Steine geprägt wird. Diese sind natürlich keine normalen Steine. Sie sind von einer unheimlichen, kraftvollen und zerstörerischen Macht gefüllt, auch Mysth genannt, die einen Krieg hervorrufen könnten, der seinesgleichen sucht. König und Vater von Ashe hat zu seiner Zeit noch die Nethizit – so werden die Steine bezeichnet - in Gewahrsam gehabt, doch nun geriet der Abend-Splitter in falsche Hände, möchte man meinen. Es ist schwer vorauszusagen, ob ein Krieg als erste Option zur Auswahl steht, oder letzteres der Frieden. Auf jeden Fall will sich Ashe, die eigentlich für tot erklärt wurde, sicher sein, dass sie für alle Fälle gewappnet ist. Sie weiß selbst noch nicht ob sie die Macht der Steine sucht, um sie auszunutzen oder den Frieden damit herbeizurufen. Und damit beginnt auch schon die Reise in das weite und ferne Ivalice, um Antworten auf all diese Fragen zu ersuchen. Ein Charakter, der auf dieser Reise eure Begleitung und euren Hauptcharakter darstellen soll, ist Vaan. Er ist ein 17-jähriger Junge, der seine Eltern früh verloren hat und von diesem Zeitpunkt an bei seiner besten Freundin Penelo hauste. Man muss hierzu gleich sagen, dass Vaan nicht so die Rolle des Hauptcharakters auf die Stirn geschrieben bekommen hat, wie noch im zehnten Teil Tidus, denn alle haben mit dieser Geschichte etwas zu tun, der eine mehr, der andere weniger, doch alles bleibt in diesem Gefüge ausgewogen. Ashe ist, wie vorhin schon erwähnt, die Prinzessin, auch königliche Hoheit genannt. Die anderen Charaktere, Balthier, Fran und Basch stoßen erst später zur Gruppe hinzu, wie sie in das ganze Gefüge hineinpassen, dürft ihr natürlich selbst herausfinden. Im Laufe des Spiels werdet ihr aber auch häufig von anderen hilfreichen Personen begleitet, ob nun Freund oder Feind. Sie stehen euch als Gast zur Verfügung und kämpfen als vierter Mann an eurer Seite. Diese Personen verlassen euch aber nach bestimmten Ereignissen wieder und gehen ihren eigenen Weg. Allerdings ist durch diesen ständigen Personenwechsel immer für Abwechslung und Verstärkung gesorgt.

Anfang 1 2 3 4 » Fazit
Werbehinweis

Bewertungen

Grafik

Sound

Spielspaß

Gameplay

Gesamtwertung:


 Prozent

Pro Pro
Contra Contra
- interessante Story
- beeindruckende Grafik
- phänomenaler Sound
- klasse Synchronisation
- ausgewogene Gegner-KI
- neue Charaktere mit ihrem ganz persönlichen Stil
- Lizenz- und Gambitsystem
- Hoher Spaßfaktor bei der Mob-Jagd
- Level Up – Sucht
- altbekannte gute Kameraführung
- beeindruckende Spezialeffekte
- Speichermöglichkeit vor Endbossen
- Möglichkeit der Teleportation
- Myst-Techs …
- bei Zwischensequenzen längere Ladezeiten
- Zwischensequenzen nicht im 16:9 Format
- lange Reisewege sofern man nicht im Besitz von Telepo-Steinen ist
- Gambit funktioniert ab und an nicht wunschgerecht
- … ersetzen die schwachen Esper


Bilderserien

Relevante Artikel


News dazu



Fordern Sie unsere Mediadaten an und Schalten Sie Werbung! Werbung/Mediadaten | Nehmen Sie Kontakt mit uns auf Impressum | Nehmen Sie Kontakt mit uns auf Kontakt
© by Spieletester.com
Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions