Final Fantasy Tactics A2: Grimoire of the Rift (Tests)
Square Enix ist aktuell mal wieder im Final-Fantasy-Rausch, denn nachdem sie Crisis Core und einige Wochen vorher diverse DS-Spiele abgeliefert haben, ist nun Final Fantasy Tactics A2, der Nachfolger von FF Tactics, im Handel erschienen. Wir haben uns die kniffligen Kämpfe angeschaut und waren schlichtweg begeistert von dem, was Square Enix da mal wieder abgeliefert hat. In der Story von Grimoire of the Rift geht es um einen kleinen Bengel aus der Welt Ivalice (FF-Fans sicherlich noch unter anderem aus FF Tactics und FF XII bekannt), der bei einer seiner Nachsitzstunden ein altes Buch findet, das ihn in eine andere Welt saugt, in der er mit zahlreichen Freunden gegen das Böse kämpfen muss. Für ein echtes FF fehlt es ehrlich gesagt einfach an Drama, für die kindliche Generation dürfte die gewisse Naivität aber genau das Richtige sein. Gewohnt großer Umfang Wie schon im Vorgänger von A2 stoßen nach und nach neue Mitstreiter zur Gruppe hinzu, denen man eine von 50 Jobklassen (Ninja, Weiß- oder auch Schwarzmagier, Soldat, und so weiter) zuteilen kann. Dass das aber nicht genug sein könnte ist klar, denn jede Klasse hat seine Stärken und seine Schwächen. Ein Soldat beispielsweise ist optimal für den Nahkampf, während er gegen Magier, die ja aus der Distanz angreifen und die Nähe meiden, gnadenlos untergeht. Taktisch wertvoll: Je nach Erfahrung erlangen die Charaktere neue Fähigkeiten, die man nach dem Mastering sogar bei einer Jobänderung zu 100 Prozent übernehmen kann, wodurch natürlich neue taktische Marschrouten entstehen. Überdies gibt es nach den Missionen bekanntlich neue Ausrüstungsgegenstände, die den einzelnen Charakteren je nach Jobklasse zugewiesen werden können – experimentierfreudige Spieler finden in Final Fantasy Tactics A2: Grimoire of the Rift eine wahre Goldgrube an Gestaltungsmöglichkeiten. Das Gameplay während der Kämpfe hat sich nicht großartig im Gegensatz zum Vorgänger geändert, dafür aber bekommen wir Europäer sogar einige verbesserte Features. Wahlweise kann man die US- und PAL-Version des Spiels komplett mit dem Pen spielen, während Japaner auf einen Mix bauen mussten. Nach wie vor gleich hingegen ist das Spielfeld: Auf Kachel bewegt ihr euren 6-Mann starken Trupp und könnt in jeder Runde mit jedem Charakter eine Aktion ausführen, es sei denn ihr habt diverse Items, die das unterbinden und mehr Züge zulassen. In den 300 Haupt- sowie Nebenquests werdet ihr mehr als genug Stoff haben, um lange auf den schicken Doppelscreener zu schauen und neue Items abzusahnen. Ein weiterer Knackpunkt an der etwas längeren Spieldauer von A2 ist, dass die KI einen Zacken härter agiert als noch im Vorgänger und man wirklich gut wählen muss, welcher Kämpfer für den anstehenden Kampf auch wirklich geeignet ist. Die einzigen beiden Kritikpunkte am Spiel sind: Die Kämpfe werden mit zunehmender Masse an Charakteren leider ein wenig unübersichtlich und der Einstieg für Neulinge dürfte aufgrund des von Anfang an hohen Schwierigkeitsgrads nicht gerade leicht ausfallen. Grafisch kann Final Fantasy Tactics A2: Grimoire of the Rift vollends überzeugen und brilliert mit wunderschönen Grafiken, tollen Effekten und eine kunterbunten Optik, die dank des Charmes sofort zu gefallen weiß. Auch beim Sound kann man sich auf bekannte, dezent geänderte Tracks freuen, die zwar nicht aus der Hand des Meisters Uematsu komponiert worden, aber trotzdem angenehm zu hören sind. Geschrieben von: Adam Smieja am 22.07.2008
|
Werbehinweis
Kommentar
![]() Adam Smieja
Redaktionswertung
Gesamtwertung
Award
![]()
User-Wertung
Positiv
Negativ
|








