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Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates

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Kategorie/Genre
 Rollenspiel

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Da brennts ihm doch glatt den Bommel weg!

Ihr fragt euch bereits sicherlich, wie man bei FFCCROF zaubern kann. Nun, dazu braucht ihr nicht nur die Magicites, sondern auch einen fähigen Zauberer. Der Stamm der Liltys kann aus verschiedenen Kristallen Magicites erschaffen. Die Ausführung von Magie macht Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates aber sehr besonders, weil man zunächst einen der verschiedenen Elemente auswählt, anschließend den X-Button hält, welcher einen kleinen Kreis zum Vorschein bringt, den ihr auf dem Bildschirm bewegen könnt. Mit der L-Schultertaste könnt ihr den Kreis (nur einen) fixieren und danach einen weiteren Zauberspruch auswählen und an eine andere Position (oder auch dieselbe) stellen und dann mächtige Kombinationen ausführen. Das System ist originell und innovativ, birgt aber ein Problem: In der Hitze des Gefechts sind solche Kommandos leider recht mühselig und schwer auszuführen, weil man ja nicht will, dass der eigene Held abnippelt. Im Singleplayer ist der Einsatz von Magie ohnehin nur recht schlecht, im Mehrspieler-Modus hingegen bietet es eine optimale Lösung, um leichter durch das Spiel zu kommen.

Wie verhalten sich die KI-Mitstreiter im Kampf? Mit einem Wort: Dämlich. Ihr werdet immer ein wachsames Auge auf eure Freunde haben müssen, weil sie manchmal einfach nicht folgen, alle fünf Sekunden mal angreifen und generell einfach nur in der Gegend herumstehen. Manchmal fallen sie von Leitern, in Lava oder sterben ohne Gegenwehr geleistet zu haben. Immerhin kann man sie mit dem L-Button wieder zurückrufen, womit so manches Problem behoben wird.

Essentiell für Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates sind die zahlreichen Rätsel, die ihr bestreiten müsst. Während sie am Anfang noch so langweilig sind und euch lediglich Objekt A in Kuhle B stecken lassen, gilt es hernach im Spiel, komplexe Gefüge zusammenzusetzen. Dazu reist ihr mit Meeth an einen Ort, schießt mit Gnash auf diverse Ziele und benutzt Als Magie, um versteckte Plattformen aufzudecken. Die Puzzles variieren immer und sorgen jedes Mal für ein wenig Entspannung nach den vielen Kämpfen. Ein Highlight hierbei stellen die famosen Bossfights dar, die immer mit einer anderen Taktik angegangen werden müssen, weil auch sie verschiedene Schwachpunkte haben.   

Schöner Bommel!

Grafisch gesehen kann Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates vollends überzeugen. Die liebevoll gestalteten Charaktere wissen auf Anhieb zu gefallen, das Leveldesign ist super und die diversen Städte farbenfroh und generell abwechslungsreich. FFCCROF gehört definitiv zu den schönsten DS-Spielen, die man bisher gesehen hat. Die Effekte sind grandios in Szene gesetzt und die diversen Zwischensequenzen, welche zu aller Freude sogar noch vertont worden sind (!), werden schön in Szene gesetzt. Die Musik per se weiß ebenso jederzeit zu gefallen – und das, obwohl Meisterkomponist Uematsu nicht am Spiel teilgenommen hat.

Hauptaugenmerk des Spiels ist der Mehrspieler-Modus, der zwar leider nicht im world wide web gespielt werden kann, dafür aber lokal mit bis zu vier Freunden, die das Spiel jedoch selbst benötigen und damit auch den DS.  Das Spiel an sich funktioniert genau so wie im Singleplayer-Modus. Ihr sucht euch in den Städten einige Aufgaben und müsst dann in den Dungeons Monster besiegen und Items finden. Bevor ihr den Mehrspieler startet, könnt ihr bis zu acht verschiedene Charaktere erstellen (mit verschiedenen Völkern) und hernach einen davon auswählen. Weiter konnten wir den Mehrspieler-Modus aber nicht testen, da wir nur über eine Cartridge verfügen.

Ansonsten könnt ihr euch auf eine rund 14-Stunden-Kampagne und zahlreiche Minispiele freuen, wie zum Beispiel das Bemalen von Moogles oder einem kleinen Kartracer. Insgesamt wirkt der Umfang aber doch nicht so spektakulär wie bei den „großen“ Final Fantasys, was aber wohl auch daran liegen mag, dass eine Cartridge nicht annähernd so viel Speicherplatz besitzt, wie eine DVD.
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