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Ferrari Challenge

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 erschienen
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Kategorie/Genre
 Rennspiel

Anfang 1 2 » Fazit

Publisher und Entwickler System 3 hat uns ein Exemplar zu Ferrari Challenge für den DS zukommen lassen, wobei wir eigentlich die PS3-Version lieber gehabt hätten, aber diese Fassung erscheint erst im kommenden Jahr und spätestens dann haben wir auch einen Artikel dazu. Okay, die DS-Version ist jedoch nicht so schlecht wie man annehmen mag – ganz im Gegenteil!

Auch wenn man denken mag, dass es ein langweiliges, monotones Spiel ist, da es sich hierbei nur um Ferrari-Boliden handelt, so irrt man in diesem Glauben! Ferrari Challenge hat nämlich alle Lizenzen, die es für und bei Ferrari nur so gibt. Das fängt damit an, dass ihr den schicken Testarossa, den 512’er oder auch 430’er fahren könnt. Insgesamt gibt es rund 64 verschiedene Fahrzeuge, die ihr allesamt über die lizenzierten Kurse fahren könnt. Bei den Strecken tummeln sich Silverstone, Monza (F1-Kurs), Spa, und so weiter. Das verspricht schon viel.

Das ist ja viel!

Nachdem mich schon das Lizenzpaket geflashed hat, war ich nochmal sehr begeistert beim Anblick der Modi. Training, Rennen (unterteilt in die umfangreiche Meisterschaft, Zeitrennen und weitere Übungen), Wettkampf (Mehrspieler) und Challenge Cards, wobei es sich hierbei um ein eigenständiges Minispiel im Spiel handelt. Dazu aber gleich mehr. Der Renn- und damit auch Hauptmodus des Spiels wird euch in die durchaus gute Meisterschaft bringen, in der ihr zwischen vier Schwierigkeitsgraden wählen könnt, allerdings müsst ihr alle anderen drei (Mittel, Schwer und Profi) erst freispielen. Schade eigentlich, denn alle Rennen im leichten Modus sind so dermaßen einfach, dass man sich die erste halbe Stunde die Eier schaukelt. Im mittleren Schwierigkeitsgrad zeigt die KI schon eher, was sie auf dem Kasten hat und ab schwer wird jeder Fehler knallhart bestraft, denn die Gegner haben keine Scheu davor, euch mal zu rammen. Ein Schadensmodell gibt es jedoch nicht, das heftige Attacken in irgendeiner Weise bestrafen würde.

So schaltet ihr dann nach und nach neue Fahrzeuge, Spielkarten, Strecken und so weiter und so fort frei, die ihr dann entweder im Online-Modus oder auch beim Kartenspiel benutzen könnt. Da wir leider nur einen DS zum Testzeitpunkt hatten, konnten wir den Mehrspieler nicht testen. Das Kartenspiel hingegen ist ganz spaßig gemacht, obgleich das Prinzip extrem simpel ist. Ihr zieht nämlich bestimmte Karten (es gibt verdammt viele) und vergleicht diese in einem Aspekt mit der Karte des Opponenten. Wenn ihr an der Reihe seid, habt ihr die Wahl zwischen Baujahr, Wert, PS, Hubraum, Max. Geschwindigkeit, und so weiter. Wenn ihr also ein Auto unschätzbaren Werts habt, nehmt das, denn damit kann man nicht verlieren. Bis auf beim „Baujahr“ gilt nämlich: Je höher der Wert, desto besser sind die Chancen zu gewinnen. Der Sieger des Duells ist der, der zuerst alle Karten besitzt.

Die Rennen gestalten sich im Grunde ganz einfach, denn ihr könnt nur mit den Buttons agieren. Mit A beschleunigt ihr, mit B wird gebremst. Etwas unpraktisch ist jedoch der Wechsel zwischen den beiden Kameraansichten (Cockpit und Außenansicht), denn das geht nur mit Select. Versucht das mal in einem Rennen zu greifen, da muss man zwangsläufig die Lenkung oder die Geschwindigkeit vernachlässigen. Ansonsten aber wird man sich bei den Rennen nicht beklagen können, denn auf dem oberen Bildschirm seht ihr das Geschehen, auf dem unteren bekommt ihr Auskunft über eure aktuelle Geschwindigkeit, seht eine Minimap und eine weitere Anzeige, die euch nahe Fahrzeuge anzeigt, damit ihr die Abstände besser einschätzen könnt.

Technisch ganz nett

Die DS-Version des Spiels kann mit sehr schönen Fahrzeugmodellen und einer durchaus guten Streckenoptik überzeugen. Zwar muss man sich mit eckigen Kurven begnügen, dafür aber kann mit Recht behauptet werden, dass Ferrari Challenge für ein DS-Spiel wirklich gut aussieht. Schade ist eben nur, dass es kein Schadensmodell gibt und die Wettereffekte auch nicht allzu überzeugend wirken. Da wäre definitiv mehr drin. Beim Sound hat man zumindest einen Teil vermasselt und zwar die Menüs, denn hier schallt Rock/Metal durch die Lautsprecher des DS, was in ein Rennspiel dieser Art nicht passt. Bei Burnout oder Need for Speed würde ich nichts dagegen sagen, aber bei einem sturen Rennspiel macht sich das nicht gut. Der Motorensound im Spiel selbst ist dagegen wieder sehr fein und dröhnt gut aus dem DS.

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