F.E.A.R.: Mission Perseus (Tests)
F.E.A.R. war und ist einer der besten Shooter, die es gibt. Mittlerweile sind jedoch schon bessere Spiele auf dem Markt, wie zum Beispiel Crysis oder CoD4. Sierra hat vor wenigen Tagen „F.E.A.R.: Mission Perseus“ und „F.E.A.R.: Files“ veröffentlicht. Beide Spiele haben wir im Test, den der 360-Version (Files) macht der Kollege Kleiner und liefert euch seinen Artikel in Kürze nach. Hier lest ihr alles Wissenswerte zum Projekt Perseus. Spiels nochmal! Es ist ja schon irgendwie bitter, wenn man die ersten Levels sieht, denn Mission Perseus entführt euch genau dahin, wo ihr auch das Hauptspiel erlebt habt! Die Story spielt jedoch weder vor, noch nach F.E.A.R., sondern findet parallel dazu statt. Wie kann das sein? Nun, in der Vollversion wird gesagt, dass ein anderes Team unterwegs ist und genau dieses Team werdet ihr spielen. Auch in Mission Perseus sucht ihr Fettel und werdet euch oftmals fragen, warum manche Areale so bekannt sind. Das liegt daran, dass Timegates (Entwickler) nahezu alle Bereiche des Hauptspiels lieblos recycled hat. Ganz selten kommt es vor, dass ihr ein völlig neues Gebiet zu sehen bekommt. Immerhin: Die Areale zeigen schon erste Anzeichen von Verwüstung, weil der Held des Spiels ja etwas schneller als ihr unterwegs ist und somit einige Gegner killt. So richtig schade aber ist, dass Mission Perseus zu 90% aus Actioneinlagen besteht, Gruselmomente gibt es kaum noch. Minimale Neuerungen, alte Schwächen und Stärken Da es einige neue Waffen gibt (Granatwerfer und ein neues Sturmgewehr), wird man sich auch nicht scheuen, dem Nightcrawler entgegenzustehen, denn dieses Vieh kann ganz schön nervig sein, ist aber mit den beiden neuen Waffen nicht sonderlich schwer zu besiegen. Dumm nur, dass nicht nur Leveldesign und viele andere Dinge übernommen worden sind, sondern auch alle Schwächen der Vorgänger. Die Shootouts sind sehr spannend gemacht und die KI gibt sich jederzeit clever, aber das Spiel ist so linear, langweilig, gleich aufgemacht und ideenlos zusammengesetzt. Damit verspielt sich das AddOn jegliche Chance auf einen Award. Muss ich eigentlich noch erwähnen, dass der Titel mit maximal sechs Spielstunden auch noch extrem kurz ausgefallen ist? Ebenfalls bedauerlich ist die grafische Qualität, die zwar heute immer noch gut aussieht, sich aber absolut nicht weiterentwickelt hat. Der Sound bleibt nach wie vor Spitze. Geschrieben von: Adam Smieja am 27.11.2007
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