F.E.A.R. (Tests)
Spiele aus dem Hause Monolith haben immer Hitpotenzial gehabt und werden es wahrscheinlich auch immer haben. Seit Montag dem 17. Oktober liegt uns sowohl die englische als auch die deutsche Version des Spiels vor und diese nehmen wir nun genauestens unter die Lupe. Ist F.E.A.R. wirklich der versprochene Kracher ? Bombastgrafik und spannende Story ? Neue Gameplayfeatures im Ego-Shooter ? All das erfahrt ihr H.E.R.E. in unserem Test. Doppelherz bereit und viel Spaß beim Lesen !
Was mussten wir warten, damit wir endlich F.E.A.R. spielen konnten. Monoliths Ego-Shooter-Frischling bietet euch die Möglichkeit sowohl Offline, als auch Online euren Spaß zu haben. Der Single-Player-Modus sticht hierbei durch eine recht gute Vielfalt an Waffen und der Möglichkeit die Zeit zu verlangsamen heraus. Um alles perfekt abzurunden ist die Atmosphäre des Spiels sehr intensiv und die Story mehr als fesselnd. Worum es insgesamt geht, lest ihr einen Abschnitt weiter unten, hier erstmal eine kurze Zusammenfassung der 'Vorgeschichte' von F.E.A.R.: Fettel macht StressFettel, ein recht mysteriöser Mann, der lange in Gefangenschaft war, bekam einen Chip in seinen Kopf implentiert, damit man alle seine Bewegungen beobachten kann. Eines Tages konnte er allerdings aus seiner Zelle ausbrechen, durch die Hilfe von Alma. So erscheint es, als ob Fettel und Alma 'verbündete' seien. Dieser killt natürlich alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. An dieser Stelle kommt ihr zum Einsatz. Euer Charakter wurde erst vor kurzem in die Sonderspezialeinheit d er 'F.E.A.R.' ( First Encounter Assault Recon ) aufgenommen. Dabei habt ihr euch durch extrem gute Werte eurer Reflexe und Treffsicherheit ausgezeichnet. In einem kleinem Briefing werdet ihr mit eurer Mission vertraut gemacht und erntet vorerst keinen Lob, da ihr ein 'Neuling' seid. Nichtsdestotrotz geht es los und ihr macht euch auf den Weg, um Fettel zu finden und zu töten. Das ist allerdings leichter gesagt, als getan, denn Fettel ist kein leichter Gegner. Ihr wisst zwar - durch den Chip - immer, wo er ist, aber er ist schlau genug, um euch jedes mal zu entwischen. Ab und zu wischt er euch eine aus und stellt üble Fallen. Damit aber nicht genug ! Alma werdet ihr auch sehr oft im Laufe des Spiels begegnen und diese ist wirklich böse. Zwar sind dies nur paranormale Erscheinungen, aber - dummerweise - nicht immer. In eurem Kopf spielen sich ab und an mal verrückte Dinge ab und ihr seht Dinge, die schon ewig her sind ( Geburt, andere 'Krankenhausszenen', Visionen etc. ). Diese erzählen euch die Geschichte des Helden. Fettel spricht andauernd davon, dass 'sie' alles gesehen und gewusst haben. Mit 'sie' meint er sich selbst und den Helden ( euch ). Im weiteren Verlauf des Spiels werdet ihr noch sehr viele schockierende und pikante Details über euch selbst, aber auch über Fettel und Alma erfahren. Da die Story aber zu genial und sehr spannend ist, wollen wir an dieser Stelle aufhören und nichts vorspoilern, denn den Spielspaß müsst ihr euch dann erspielen.Paranormalie oder Psycho ?F.E.A.R. gesellt sich zu den 'üblichen' und vor allem 'normalen' Ego-Shootern unserer Zeit, die auf lästige Features der Teambasierung oder komplizierter Gameplay-Features verzichten. Hier gilt es Mission für Mission einen relativ linearen Weg zu durchlaufen und alles zu killen, was sich euch in den Weg stellt. Zwischendurch dürft ihr einige kleine Zwischensequenzen sehen und euch k urz von der Action und der Spannung erholen, bis es knallhart weitergeht. Ein ständiger Begleiter auf eurem Weg durch die Gänge, die Außenareale etc. ist die Angst. Denn F.E.A.R. schafft es selbst in unbemannten Räumen eine spürbare Angst zu schaffen, die es euch ab und zu nicht ermöglicht weiterzugehen, weil ihr nicht wieder einen Schock bekommen wollt. Glückerlicherweise sind die Schockmomente sehr gut verteilt und nerven nicht so schlimm, wie bei Doom 3, wo man nach 1 Stunde spielen schon wusste, wann und wo der nächste Schockmoment kommen würde. Das passiert hier nicht, auch wenn es ab und zu so aussehen mag, als ob gleich wieder was passieren würde, aber dem ist nicht so. Sobald ihr wieder eine 'Begegnung der besonderen Art' erlebt, kommt ihr in eine recht 'Slow-Mo'-mäßige Variante des Bildschirms. Alles verwischt ein wenig und ihr hört Stimmen; seht Dinge, die andere nicht sehen können ( zum Beispiel verschwinden urplötzlich alle Gegner bzw. lösen sich in Luft auf ) und so weiter. Das macht ziemlich Angst, vor allem, wenn euch dann noch Alma hinter euch her ist, kann einen die Panik überkommen. Die Atmosphäre in diesen Situationen erlebt ihren persönlichen Höhepunkt, weil es in nur sehr wenig anderen Spielen solch krasse Ereignisse zu sehen gibt.Geschrieben von: Adam Smieja am 12.03.2006
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Kommentar
- Prozessor 1,7Ghz
- 512 MB RAM
- DirectX-9-fähige Grafikkarte mit 64 MB RAM
- WIN 2000 / XP / x64
Redaktionswertung
Award
- AMD Athlon 64 3400+
- 2 GB RAM
- Geforce 6800 GT
- Onboard-Sound
- Win XP Pro
User-Wertung
Positiv
Negativ
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