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Far Cry 2 Vorschau (Vorschau)


Far Cry 2 Vorschau

Vergangenes Jahr auf der Games Convention gab es lediglich die Chance ein kurzes Entwicklerinterview zu führen, während ein Dritter das Spiel gespielt hat. Fast ein Jahr später konnte ich nun endlich selbst Hand anlegen und muss sagen: Far Cry 2 sieht noch besser aus als man es sich denkt. Gespielt habe ich die PS3-, Xbox 360- und PC-Version des Spiels (ich will euch nicht verraten, wie lange ich dafür anstehen musste – es war einfach zu lang).

In der Story von Far Cry 2 geht es um den Krieg in Afrika (nicht der, der aktuell auszubrechen droht), sondern darum, dass ihr einen Terrorboss zur Strecke bringen müsst. Während eurer Reise durch die 50 km² von Afrika, die ihr jederzeit komplett umrunden könnt, werdet ihr viele Sachen erleben.

Taktiker oder Stürmer?

Eure Reise durch Afrika beginnt recht turbulent. In der gezeigten Version wurde ich schon quasi in die Action geworfen und lernte nach und nach neue Freunde kennen, die mir Missionen gaben, um in der Story voran zu kommen. Nebenbei lernt ihr weitere Kollegen kennen, die sich zum Beispiel um euer leibliches Wohl kümmern werden, wenn ihr im Kampf fallt. Wahrscheinlich wird man noch mehr Assistenten bekommen, in der gespielten Version rettete mich ein Asiate jedenfalls vor dem sicheren Tod. Ansonsten aber wird man sich alleine durch die Savanne schlagen müssen und nutzt zahlreichen Vorteile, die die starke Grafik- und Physikengine liefern. So war es möglich, ein Feuer dadurch quasi zu lenken, indem der Wind mit einberechnet wurde. Wie geht das? Ganz einfach. Wenn man durch sein Fernglas (einäugig), zeigt ein kleiner Pfeil die Windrichtung an, wodurch ihr einen taktisch wertvollen Vorteil erlangt.

Dieses Feature kann man überall benutzen. Damit erlangt Far Cry 2 einen taktischen Level, den Crysis nur im Ansatz zeigte – ihr könnt an jede Mission anders herangehen. Snipern von einer „sicheren“ Stelle? Gerne doch. Ein Feuer auslösen und den Gegnern einen möglichen Ausweg abschneiden? Kein Problem! Oder möchtet ihr einfach blind stürmen und auf das Überraschungsmoment hoffen? Haut rein! In der gespielten Version ging es unter anderem darum, eine Pipeline hochzujagen. Die Materialien und alle Infos dazu bekommt ihr entweder per Handy mitgeteilt oder direkt „vor Ort“. Dadurch wird der Spieler nicht wirklich aus dem Geschehen geworfen und kann durchgehend spielen. Selbst wenn ihr die Map aufruft, werdet ihr kein Pausemenü vorfinden, sondern im Spiel bleiben und euch weiterhin bewegen. Das Besondere an der Map ist, dass jeder Auszug nur 1 Quadratkilometer wiedergibt. Gelangt ihr in einen Missionsbereich, werden diverse Objekte (Autos, Häuser) schwarz dargestellt und „scannt“ ihr dann mit dem Fernglas das Gebiet ab, könnt ihr etwaige Positionen von Medipakcs, Fahrzeugen, etc. ausfindig machen – clever, aber seit Crysis keine Neuerung.

Far Cry 2 Screenshots
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Ansonsten aber läuft Far Cry 2 ähnlich wie Teil 1 ab, da die Entwickler auch wollten, dass man in Teil 2 auch ein richtiges Far Cry 1-Feeling hat und sich nicht ständig denken muss, man würde etwas ganz anderes spielen. Das ist auch keine schlechte Sache, weil, obwohl man sich in der Savanne oder einen staubtrockenen Wüste befindet, immer noch dieses Dschungelfeeling herüberkommt. Das liegt wahrscheinlich nicht nur an den tollen Animationen der Vegetation, sondern auch an den wunderschönen Orten, die man besuchen wird. Die Shootouts sind ziemlich packend inszeniert und kommen vor allem mit einem fetten Surround-System extrem gut zur Geltung. Auf der Pressekonferenz zeigte man die Tongewalt des Spiels und die war wirklich grandios – musste man erlebt haben, um es beschreiben zu können, aber der Boden hat gebebt.

 

Geschrieben von: Adam Smieja am 31.05.2008




 
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