Dragon Ball Z: Burst Limit (Tests)
Das Problem ist aus den bisherigen Teilen bereits bekannt genau wie der Fakt, dass man die unterschiedlichen Kampfstile der Charaktere leider nie wirklich zu sehen bekommt. Auch wenn Piccolo seinen langen Fangarm bei diversen Attacken immer ausstreckt, so richtig anders sieht es in Wirklichkeit nicht aus. Auch die Zwischensequenzen vor dem Kampf ähneln sich ziemlich früh – auch wenn die Idee ganz cool ist, um die richtige Stimmung zu erzeugen.
Während ich in der Preview-Version geschrieben habe, dass man wohl Sentsu-Bohnen und derartige Items benutzen kann, muss ich hier nun eines klarstellen: Das sind alles sogenannte „Drama“-Szenen, die bei bestimmten Aktionen passieren. Im Kampf mit Nappa müsst ihr ihn beispielsweise eine oder zwei Lebensbalken komplett ohne Schaden zu nehmen abluchsen, damit er sich fürchterlich aufregt und in einer Zwischensequenz Energie sammelt – der einzige Sinn davon ist eigentlich der Erfolg, den ihr dafür bekommt. Vielleicht auch noch das filmische Element, aber wenn dann auch nur am Rande. Die Story des Spiels – wenn wir schon bei filmischen Elementen sind – wird meistens durch Ingame-Sequenzen direkt vor und nach den Kämpfen erzählt und ist damit nur extrem oberflächlich. Sobald ihr gewinnt, bekommt ihr eine immer gleiche Liste an Dingen, die ihr im Kampf hättet tun können, und erlangt anschließend einen der vielen üblichen Ränge (D bis Z als besten Rang). Und sonst? Während euch die Storyline für sechs bis maximal sieben Stunden durchaus gut unterhalten wird, kommt es nun darauf an: Was hat Burst Limit sonst noch so zu bieten? Ja, da hört es dann leider auch wieder so ziemlich auf, denn außer einem Online-Modus und dem Herausforderungs-Modus wird euch da nichts weiter geboten. Wo sind die coolen „Erstelle deinen eigenen Charakter, level ihn hoch und kämpfe gegen Mitspieler mit ihm“ hin? Leider nicht vorhanden, aber hoffentlich kommt das mit Burst Limit 2 wieder, denn der Online-Modus wird bisher kaum genutzt und in unseren ca. zehn probierten Matches haben wir nur gegen Japaner gespielt – die Pings waren rot und die Verbindung erwartungsgemäß schlecht. Bei den Ranglisten kann man leider gegen fast niemanden spielen – mehr ist dann auch nicht möglich. Bei den Herausforderungen werden auch keine neuen Genre definiert: Es geht im Wesentlichen immer darum, nur zu überleben. Schade, aber hoffentlich wird der Nachfolger des Spiels etwas mehr an Inhalt und Spiel bieten, denn prinzipiell weiß Burst Limit zu gefallen. Geschrieben von: Adam Smieja am 08.06.2008
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