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Dragon Ball Z: Burst Limit

Hersteller
Vertrieb
 Atari
Erscheinungstermin
 erschienen
Plattform
Kategorie/Genre
 Beat'em Up

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Dragon Ball Z: Burst Limit

Nachdem ich in München schon eine Preview-Version des Spiels gespielt habe und so ziemlich kein Wort verstand, ist inzwischen die deutsche Xbox 360-Version des Titels in der Redaktion angekommen, die ich für euch ausführlich und als Fachmann für DBZ testen werde. Kann es gegen die starke Konkurrenz früherer Spiele ankommen oder ist es lediglich ein lauer Aufguss alter Tugenden?

Nachdem Dragon Ball Z bereits die PS2 (Budokai- und Budokai Tenkaichi-Reihe), die PSP (Shin Budokai 1 & 2) und die Wii (Budokai Tenkaichi 2 & 3) erobert hat, nebenbei noch Tumult auf dem DS machte (Goku Densetsu), ist jetzt die wahre Next Generation an der Reihe. Schade nur, dass man sich in Sachen Inhalt nach hinten entwickelt, denn nach Cell ist Sense. De facto könnt ihr euch auf Charaktere wie Boo, Majin Vegeta, Gotenks, Vegeto, usw. nicht freuen, weil sie leider nicht mit von der Partie sein werden. Auch wenn alle Charaktere wirklich toll sind und die Menge (rund 20) prinzipiell nicht schlecht ist, muss man dennoch sagen: Budokai Tenkaichi 3 bot mindestens das Vierfache an Kämpfern – ich kann mich sogar dran erinnern, dass es knapp 100 waren.

Ein „WOW“ für die Technik

Wenn es etwas gibt, das mich bisher jedes Mal beeindruckt hat, dann ist es die Grafik eines jeden Dragon Ball Z. Immer und immer wieder zaubern die Entwickler solch grandiose Effekte an die Mattscheibe, dass ich als anerkannte Grafikhure lechzend vor dem TV sitze und mir denke: „Das sah geil aus, direkt nochmal!“. In der Tat kann man einen grafischen Sprung zwischen PS2 und PS3/X360 sehen, denn die Effekte sind noch pompöser, die Energiewellen noch farbenfroher und die Charaktere sehen so echt aus als würden sie direkt aus der Animeserie stammen. Die Kleidung wiegt sich sanft im Wind und wird kräftig durchgeschüttelt, wenn sie mal einen heftigen Treffer abbekommen hat. Der Sound ist typisch DBZ – poppig und nach einiger Zeit vielleicht etwas nervig. Die englische Sprachausgabe geht in Ordnung, für Fans des japanischen Originals gibt es natürlich auch die japanischen Stimmen – schade nur, dass es die deutschen Sprecher nicht geschafft haben, ihre Rollen einzubringen.

Es geht rasend schnell zur Sache

Die Kämpfe an sich laufen dabei nicht mehr wie in Budokai Tenkaichi 1-3 ab, sondern mehr wie in Budokai 1-3. Ihr seht euren Helden nur noch von rechts bzw. links, könnt die Kamera nicht mehr drehen und habt auch nicht mehr genau die Möglichkeiten, wie sonst immer: Umgebungen vernichten. Aber: Wenn ihr hoch in die Lüfte empor gestiegen seid und euren Gegner dann mit einem harten Treffer weit weg schleudert, gelangt ihr in ein neues Gebiet, was ziemlich gut inszeniert ist.

Dragon Ball Z: Burst Limit Screenshots

Ansonsten wurde die Spielmechanik im Großen und Ganzen nicht verändert. Mit den Buttons Viereck und Dreieck (XY bei 360) führt ihr eure normalen Faust- und Fußtritte aus, mit Kreis bzw. B und einer Richtungstaste folgen die Spezialangriffe, für die alle Charaktere auch leider dieselben Kombinationen haben (Oben + Kreis/B und man führt seinen Spezialangriff aus). Mit LB bzw. L1 kann man sich bei voller Energieleiste die Power ein wenig erhöhen und mit R1 bzw. RB verwandelt man sich in einen Super-Saiyajin (oder höher). Weiter...

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Kommentar
Dragon Ball Z: Burst Limit hat definitiv seine Highlights – die Kämpfe. Doch diese sind oftmals viel zu kurzweilig, obgleich sie wirklich toll inszeniert sind. Schade nur, dass das eigentliche Spiel schon nach sechs Stunden beendet ist und man sich denkt: Warum war es das schon? Wieso habe ich dafür 70 Euro ausgegeben? Ja, schade, Namco Bandai, aber da muss man mehr machen! Online-Modus hin oder her. Wenn ihn keiner spielt, macht er auch wenig Sinn. Für den nächsten Teil bitte wieder individuelle Charaktere, Turnierkämpfe und natürlich mehr Charaktere, dann geht es auch über die 80 Prozent-Marke, denn so wie das Spiel ist, ist es ein herber Rückschritt.

Adam Smieja

Award

Bewertungen

Grafik

Sound

Gameplay

Steuerung

Mehrspieler

Gesamtwertung:


70 Prozent

Pro Pro
Contra Contra
+ Klasse Grafik
+ Fetzige Kämpfe
+ Nette Inszenierung
+ Ordentliche Charakterauswahl…
+ Online-Modus
- Viel zu wenig Umfang
- Keine Turniere
- Keine selbst definierbaren Charaktere
- … im Vergleich zu anderen DBZ-Spielen magere Charakterauswahl
- Nur bis Cell-Saga


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