Namco Bandai hat uns erneut ein neues Dragon Ball Z beschert, welches an die neu errungenen Tugenden des ersten Tenkaichi knüpfen will. Schafft es das? Das erfahrt ihr im ausführlichen Test des Spiels, auch wenn es nicht viel Neues zu berichten gibt. Viel Spaß beim Lesen!
Die Story umfasst die komplette, bislang mögliche Storyline und fängt demnach auch mit der Saga um die Saiyajin an, sprich mit der Ankunft von Son Gokus` Bruder Radditz, welcher Son Goku töten will. Danach geht es weiter zur Freezer-Saga, Cell-Saga, Buu-Saga und hernach folgt noch die große GT-Reihe, die nun auch endlich im TV ausgestrahlt wird. Fans wissen, dass das sehr viel (Zünd)Stoff ist und genau das tut es auch, denn die Story im Dragon-Modus ist lang, sehr lang und wird dementsprechend auch lange vor den Fernseher bannen. Mit weitaus mehr als den normalen 10 Spielstunden muss man hier rechnen, wenn man zumindest ein Mal durchkommen will. Hinzu kommen zahlreiche versteckte Ereignisse, die aber nie aus dem Zusammenhang gerissen sind – dicke Pluspunkte für das Spiel. Dickes Repertoire Die Verpackung des Spiels, will heißen das Aufgebot an Modi, Kämpfern und Techniken, kann sich wirklich sehen lassen. Rund 75 Kämpfer könnt ihr euch im Laufe der Story und den anderen Modi freispielen. Darüber hinaus gibt es auch endlich eine Vielzahl an Spielmodi, die euch zur Verfügung stehen. Dazu gehören nicht nur der bekannte Dragon-Modus, in dem ihr die lange Story durchstöbert, sondern auch das allzeit geliebte Turnier oder aber auch der Ultimate Battle Z-Modus, in dem es gegen einige Gegner zu kämpfen gilt, die in so genannten „Kursen“ sind. Schafft ihr einen Kurs, schaltet ihr beispielsweise neue, sehr seltene Items frei oder bekommt neue, schwerere Kurse vorgesetzt. Ein besonderer Modus ist der „Evolution Z“-Modus, dazu aber später mehr. Ansonsten kann man sich auf die gewohnten Modi wie Training, eine Bibliothek und so weiter und sofort freuen, die immer dabei sind. Die bereits oben erwähnten 75 Charaktere hinterlassen rein numerisch einen mehr als ordentlichen Eindruck, aber leider spielen sich alle Charaktere fast gleich. Zwar besitzen sie insgesamt mehr als 120 verschiedene Attacken, die sie letztendlich doch irgendwo unterscheiden, aber es scheitert daran, dass sich alle a.) gleich bewegen und b.) viel zu viele Attacken identisch sind. Klar, es macht schon Spaß mit allen bekannten Helden der Sagen zu spielen, aber ein wenig mehr Abwechslung im Kampfstil wäre doch schon angebracht gewesen. Außerdem steuern sich alle gleich und die Tastenbelegung für die Spezialangriffe gleichen sich leider ebenso. Der Tradition (un)treu An sich spielt sich der Titel wie alle anderen, nur gibt es eben einen markanten Unterschied zwischen der Budokai Tenkaichi-Serie und der normalen Budokai-Serie. Im letzteren spielt ihr nämlich aus der Sicht von der Seite, aber eben nicht komplett dreidimensional. Genau das ist nämlich bei der Tenkaichi-Serie der Fall. Ihr habt quasi alle Möglichkeiten der Welt im zwar begrenzten, aber dennoch sehr umfangreichen Kampfgebiet im Spiel. Zwar wird euch der Gegner immer wieder mit Attacken seinerseits bombadieren, aber ihr könnt diesen deutlich leichter ausweichen, weil ihr ein komplett dreidimensionales Gebiet habt, in dem ihr euch frei bewegen könnt. Aber genau dieser Aspekt bedarf einiger Gewöhnungszeit, denn Neulinge dürfte das System doch ein wenig abschrecken, vor allem die Tastenbelegung für manche Attacken oder Transformationen in eine höhere Saiyajin-Stufe sind etwas kompliziert, aber nach spätestens einer Stunde der Einspielzeit locker zu greifen. Dasselbe gilt auch für das Gameplay, denn anfangs werden euch die Gegner selbst auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad (wird leider nur durch 1 bis 3 angezeigt, wobei 1 für Leicht und 3 für Schwer steht) so richtig fertigmachen, wodurch eventuell Frust aufkommt. Manchmal hilft auch blind auf die Tasten hämmern, aber das ist doch etwas unbefriedigend, zumal richtig gute Kombos nur gezielt Sinn machen. Da schafft der Trainingmodus nur bedingt Abhilfe, denn Theorie ist etwas anderes als Praxis, also schaut man sich lieber die Kommandos an, die man eingeben kann und versucht diese gezielt einzusetzen. Nach gut 20 bis 30 Minuten klappt es und man hat den Dreh raus, wodurch dann die Luzi wirklich abgeht. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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Contra