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Doom III

Hersteller
Erscheinungstermin
 erschienen
Plattform
 Xbox
Kategorie/Genre
 Egoshooter

Nachdem PC-Spieler nun schon seit einer ganzen Weile (November) dieses großartige Game spielen dürfen,hat es Entwickler id-Software nun endlich geschafft die Xbox-Version des Horror- Shooters herauszubringen. Ich hab mich durch die Hölle und den neuen Mehrspielermodus gekämpft und verrate euch, ob sich Wartezeit gelohnt hat oder nicht. Viel Spaß!

Story:

Die Hintergrundgeschichte des Schockers

ist schnell erzählt: Anfangs sieht alles nach einem stinknormalen Routineauftrag auf einer Forschungsstation auf dem Mars aus. Doch wie so oft im Leben trügt der Schein und so sieht sich der namenlose Marinesoldat schon bald der Hölle auf Erden (oder besser Mars) gegenüber. Und wer ist daran schuld? Wie so meistens in Videospielen ist natürlich auch diesmal ein verrückter Wissenschaftler schuld. Dr.Betruger experimentiert an unbekannten Artefakten herum und öffnet dadurch aus Versehen das Tor zur Hölle. Sofort machen sich allerlei finstere Kreaturen daran das gesamte Personal der Forschungsstation zu eliminieren. Und nun muss der namenlose Held ran und einen Ausweg aus diesem Schlamassel finden.

Ingame:

Viel Zeit zum Überlegen bleibt ihm also nicht und so wird die Waffe durchgeladen und sich den Höllenkreaturen entgegengestellt. Doch das ist gar nicht so einfach wie gedacht.

Denn die Labors sind fast überall zerstört worden, die EDV-Systeme drehen durch und zu allem Überfluss haben sich die restlichen Menschen auch noch in Zombies verwandelt. Im Headset des Spielcharakters wechseln sich Ohrenbetäubende Explosionen, dunkle Flüche und grausame Schreie ab. Spätestens hier wird klar, man ist ganz allein im Kampf gegen die Kreaturen. Richtig übel wirds aber erst, wenn sich die richtigen Höllenwesen materialisieren, um den Spieler einen Kopf kürzer zu machen. Dabei reicht die Palette von den vom Vorgänger bekannten Feuerball-werfenden Imps, riesige Mutantenköter mit Namen Pinky!, Skellete mit Raketenwerfern bis hin zu ekligen spinnenartigen Viechern. Auch Endgegner sind mit dabei. Um gegen diese Höllenkreaturen gewappnet zu sein, greift ihr auf allerlei Waffen zurück. Die Standartpistole, die überlebenswichtige Schrotflinte, die Granaten, Maschienengewehr und die mächtigen Waffen wie Raketenwerfer, Plasmakanone und den Soul-Cube. Wichtigstes Utensil ist aber das PDA. Dieser Minicomputer versorgt euch mit wichtigen Informationen, sowie nach einem Check einer ID-Karte, auch wichtige Passwörter und Türcodes. Problematisch kann es allerdings werden, wenn ihr einen Raum erst mit der Taschenlampe (und das sehr oft) durchsuchen müsst, da es viele dunkle Ecken gibt, in denen es von unheimlichen Kreaturen nur so wimmelt. Dabei ist Vorsicht angesagt, denn wenn ihr mit der weißen Taste die Taschen- lampe zückt, habt ihr keine Waffe zur Hand. Bevor ihr die Kraturen allerdigs seht, hört ihr sie meistens schon. Wenn unheimliches Stöhnen durch einen der dunklen Räume geht, werden euch garantiert die Haare zu Berge stehen. Eindeutiger Höhepunkt der Ballerorgie ist der Abstecher in die Hölle. Hier warten neben neuen Gegnern auch das schönste grafische Design, was es auf aktuellen Konsolen zu sehen gibt. Mit etwas Glück findet ihr vielleicht auch die sehr seltenen Berserker-Symbole. Nehmt ihr dieses auf, so könnt ihr für kurze Zeit euch mit bloßen Fäusten durch die Monsterhorden schlagen.

In Sachen Leveldisign ist Doom 3 nicht gerade der beste Vertreter seines Genres. So kann es schon mal vorkommen, dass ihr euch den fast gleich aussehenden Gängen verlauft. Da es keine Kartenfunktion gibt, ist das sehr ärgerlich. Was am Anfang noch fazinierend ist, wird später leider sehr eintöniges Ballern. Ausflüge in Außenareale gibt es dagegen leider sehr selten. Hier verschenkt der Titel viel potenzial. Bei der Steuerung gibt es dagegen nichts zu meckern. Noch dazu gibt es eine sehr praktische Schnellspeichertaste. Das ist bei dem wirklich happigen Schwierigkeitsgrad auch dringend notwendig. Das Beste an dem Titel ist aber das perfekte Zusammenspiel zwischen Sound und Grafik, die zu einer grandiosen Atmosphäre führen. Die Licht- und Schatteneffekte in den dunklen Räumen sind ein wahrer Augenschmaus, dazu noch coole Rauch und Explosionseffekte, sowie detaillierte Texturen und aufwendig gestaltete Kreaturen runden das Gesamtbild ab. Und natürlich läuft das ganze fast ohne jeden Ruckler. Kompletiert wird das ganze durch den bombastischen Sound. Wenn man die Kreaturen der Hölle durch die dunklen Räume schreien hört, schlägt einem das Herz bis zum Hals, glaubt mir.

Wertungen im Einzelnen:

Grafik: 92%

Schöne Texturen, sowie Licht- und Schatteneffekte sehen einfach genial aus. Nur gelegentliche Ruckler,und schlichtes Level- Design stören etwas.

Sound: 88%

Sehr gut gelungen. Besitzer von Dolby 5.1 sollten in einem dunklen Raum den Sound voll aufdrehen. Ihr werdet durchdrehen, garantiert. Waffensound ist dagegen schlecht gelungen.

Atmosphäre: 90%

Kaum ein anderes Spiel bietet so eine gran- diose Atmosphäre. Nichts zu meckern.

Gameplay: 89%

Spitzenportierung auf die Xbox. Steuerung geht leicht von der Hand, nur manchmal etwas umständlich.

Multiplayer:91%

Cooler Koop-Modus mit je 20 Maps, die man mit einem Kameraden von Dämonen säubern kann. Der Koop-Modus ist sowohl über Link-System, als auch über Xbox Live spielbar. Ansonsten stehen noch für die, die gegen andere spielen wollen die bekannten Modi:Deathmatch, Team- Deathmatch, Tourney und Last Man zur ver- fügung. Nur bis zu 4 Spieler.

Dauerspaß: 89%

Die ersten 7 Stunden grandios, danach eher nur noch schnörkelloses Ballern. Zum Ende noch mal ein Feuerwerk.

Kommentar (RB) :

Eine sehr gelungene Portierung auf die Xbox. Nur zwischendrin sehr monoton. Muliplayer ist wirklich der Hammer. Für volljährige Zocker absolut empfehlenswert.
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Bewertungen

Grafik

Sound

Spielspaß

Gameplay

Mehrspieler

Gesamtwertung:


 Prozent

Pro Pro
Contra Contra
- Grafik
- Atmosphäre
- Koop-Modus
- zwischendurch sehr monoton
- Ruckler


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