Die Geheimnisse der Spiderwicks (Tests)
Am 07. März 2008 erscheint das Spiel im Handel, wir haben die PS2-Version schon vorab im Test. Der Film selbst kommt sogar erst am 20. März 2008 in die deutschen Kinos, womit das Spiel an sich eine durchaus lange Vorlaufzeit hat. Ein schlechtes Omen? Erfahrt es bei uns! Worum es in der Story geht, will ich gar nicht mal so wirklich verraten, weil das Spiel natürlich den gesamten Film zum Thema hat und ihr eben jenen nachspielt. Fans können sich schonmal darauf freuen, einige Filmszenen zu sehen, die zwar nicht vertont sind, aber ein Sprecher wird euch immer die Ereignisse während der Cutscenes erzählen. Nervige Jump and Run-Passagen Während der Anfang des Spiels doch irgendwie schon zu gefallen weiß, weil man ein frei begehbares Haus sieht und dort einige Sachen entdecken kann, kann der gesamte Rest des Spiels, nachdem die Monokel gefunden wurde, mit der man die ganzen Waldfeen und Fabelwesen sieht, nicht mehr so wirklich überzeugen. Das liegt aber auch daran, dass The Geheimnisse der Spiderwicks ein ganz normales Action-Adventure mit sporadischen Jump `n Run-Einlagen ist. Ab und an schlüpft ihr in die Rolle des Bruders von Jared, Simon, um einige Dinge, wie eben die Monokel zu basteln. Darüber hinaus gibt es die eine oder andere Passage mit der zickigen Mallory Grace, die Fechtmeisterin ist und sich als durchaus flink erweist. Damit die rohe Action- und Jump `n Run-Kost nicht zu schnell langweilig wird, gilt es nebenbei einige Feen und mystische Wesen mit einem Kescher einzufangen. Habt ihr dies getan, müsst ihr zunächst ein kleines und nach dem zehnten Mal ausgeführtes langweiliges, Minispiel bestehen, damit das Mistvieh auch bei euch bleibt. Es gilt das Ungeziefer nachzuzeichnen, wobei teilweise einzelne Pinselstriche ausreichen, weil sich die Farbe gleichmäßig verteilt. Ein Zeitlimit liegt euch zwar im Rücken, aber mit ein wenig Übung braucht man weniger als die Hälfte der Zeit, um das Spielchen zu beenden. Ein Mal gefangen leisten sie euch aber wertvolle Dienste, da sie entweder eure Lebensenergie auffüllen, Feinde auf sich lenken oder Gegner mit Gift angreifen. Auslösen tut man die Waldgeister mit Dreieck. Ansonsten läuft das gesamte Spiel leider doch recht linear und monoton ab, was man nicht nur auf die Kämpfe, sondern auch auf das Gameplay an sich beziehen kann. Es gibt nur einen Weg zum Ziel und die verschiedenen Kampftechniken wirken lasch, sehen teilweise schlecht aus und hinterlassen den faden Beigeschmack, dass sie ohnehin unnütz sind. Ich kann mich nicht daran erinnern, eine andere Angriffskombination benutzt zu haben als 3x X zu drücken – zwar geht noch mehr, allerdings reichen drei Treffer oftmals aus. Auch an „Waffen“ gibt es eher nur Spielzeug. Steinschleuder, Baseballschläger und ein klein wenig Gehirnschmalz, wenn mal wieder Objekt A in Steckplatz B gelegt werden muss. All diese Mängel sind vor allem darum bitter, weil die Levels an sich sehr abwechslungsreich gestaltet sind und einen durchweg guten Eindruck machen.Technisch solala Während der Sound des Spiels über weitere Teile überzeugen kann, kann man sich über die deutsche Sprachausgabe nur aufregen. Schon nach dem ersten gesprochenen Satz des Hauptcharakters habe ich im Menü verzweifelt nach der Einstellung gesucht, den Jungen mundtot zu machen, weil er a.) eine viel zu penetrante, laute Stimme hat und b.) seine Textzeilen runterließt und keinerlei Emotionen reinbringt. Auch grafisch ist das Spiel nicht Fisch, nicht Fleisch. Während einige Areale wirklich hübsch aussehen, wirkt die gesamte Präsentation einfach nur blass. Ein Mehrspieler ist zwar vorhanden, wir haben ihn jedoch nicht getestet. Geschrieben von: Adam Smieja am 28.02.2008
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