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Command and Conquer 3: Tiberium Wars (Xbox 360)

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Kategorie/Genre
 Strategie

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Die Command and Conquer-Reihe gehört ohne Zweifel zur beliebtesten Serie in der Strategiesparte. Im März erschien der dritte Teil für den PC, der insgesamt sehr positiv von der Presse aufgenommen wurde. Vor kurzem folgte die Version für die Xbox 360. Ob diese ebenfalls überzeugen kann und wie vor allem die Steuerung auf den Controller umgesetzt wurde, erfahrt ihr im Test!

Kane is back!

Alle Command and Conquer-Freunde werden mit Sicherheit sofort wissen, um wen es sich bei dem glatzköpfigen Kane handelt. Dieser ist der Anführer der Bruderschaft von Nod. Der totgeglaubte Bösewicht ist zurückgekehrt und versucht nun erneut, die GDI (Global Defensive Initiative) zu bekämpfen und die Welt zu erobern. Neben diesen beiden Parteien gibt es aber auch eine neue, die so genannten Scrin. Bei dieser Fraktion handelt es sich um extraterrestrische Lebensformen, von denen angenommen wird, dass sie für das Erscheinen des Tiberiums auf der Erde verantwortlich sind.

Die Kampagne ist in zwei Teilen aufgebaut. Entweder spielt ihr auf der Seite der GDI die Story durch oder ihr schlagt euch auf die Seite des Bösen in Form der Bruderschaft von Nod. Letztere muss jedoch erst freigespielt werden. Natürlich gibt es auch noch einen Skirmish-Modus, in dem ihr auf der Map eurer Wahl mit der Partei eurer Wahl packende Gefechte gegen bis zu drei KI-Gegnern ausführt. Selbstverständlich steht euch auch ein Multiplayermodus zur Verfügung, der euch die Möglichkeit bietet, eure strategischen Fähigkeiten online mit bis zu drei weiteren Spielern zu messen. Zur Auswahl stehen euch dabei fünf Spielmodi, vier davon sind exklusiv für die Xbox 360. Im Duell-Modus, der einzige Modus, der auch auf dem PC vorhanden ist, geht es einfach darum, eure Kontrahenten zu vernichten. Im Belagerungsmodus startet das Spiel mit einer undurchdringlichen Barriere in der Mitte der Map, die euch von eurer Gegnern trennt. Nach Ablauf des Timers öffnet sich die Barriere und dann geht es wieder darum, eure Konkurrenten zu zerstören. Der Modus "Einnehmen und halten" gibt euch die Aufgabe bestimmte Kontrollpunkte für eine gewisse Zeit zu halten, um Punkte zu bekommen. "King of the Hill" nennt sich der Modus, bei dem ihr einen zentralen Punkt auf der Karte so lange wie möglich halten müsst. Wer an Ende die meiste Zeit auf dem Konto zu verbuchen hat, hat gewonnen. Zu guter letzt steht euch auch noch der klassische Capture the Flag-Modus zur Auswahl, in dem ihr bekannterweise die Flaggen eurer Gegner stehlen und in eure Basis sicher transportieren müsst, um Punkte zu bekommen. Habt ihr die Xbox Live Vision-Cam in eurem Besitz, könnt ihr diese verwenden, damit euch die anderen Spieler sehen können.

Steuerung gut umgesetzt?

Am grundlegenden Spielprinzip hat sich nichts geändert: Wieder baut ihr an einem bestimmten Punkt eure Basis auf, sammelt fleißig Tiberium für eure Kraftwerke zur Ressourcenerzeugung, erstellt Kampftruppen, Kampfroboter, Panzer, Flugvehikel, erstellt Spezialtruppen, entwickelt Upgrades und bekämpft schließlich eure Widersacher. Diese bieten euch im Kampf auch ordentlich Paroli. So greifen sie euch teilweise von mehreren Seiten an, um eure Basis so von mehreren Seiten aus zu zerstören. Ihr solltet grundsätzlich sowieso rasch eure Basis aufbauen und schnell Einheiten produzieren, damit ihr etwaigen Überraschungsangriffe eurer Konkurrenten entgegen wirken könnt.

Die Steuerung leistet einen sehr guten Job bei euren strategischen Streifzügen. Zwar erreicht sie sicherlich nicht den komfortablen Status der Maus und Tastatur, doch mit etwas Eingewöhnungszeit könnt ihr eure Befehle flott ausführen. So wählt ihr per Knopfdruck beispielsweise alle sichtbaren Einheiten auf einmal an, schickt sie zu bestimmten Punkten, lasst sie auf Gegner los, switcht zu eurer Basis usw. Wie schon erwähnt, erreicht die Steuerung zwar nicht den Komfort der PC-Version, doch trotzdem lässt es sich gut steuern und mit etwas Eingewöhnungszeit könnt ihr die Befehle flott ausführen. Wer die Xbox 360-Version von "Der Herr der Ringe: Die Schlacht um Mittelerde 2" bereits gespielt hat, wird sich direkt heimisch mit der Steuerung fühlen, denn steuerungsmäßig wurde viel übernommen. Kein Wunder, denn die Steuerung der Xbox 360-Version von "Command & Conquer 3" stammt vom gleichen Entwicklerteam, das bereits die Steuerung der Xbox 360-Version des Fantasytitels übernommen hat.

Technisch Next-Gen?

Technisch gesehen macht der Titel eine gute Figur. Das Spielgeschehen sieht insgesamt gut aus: Es gibt nette Schatteneffeke, viele Einheiten und dabei läuft das Geschehen überwiegend flüssig. Die z.T. heftigen Ruckelorgien des direkten Konkurrenten "Der Herr der Ringe: Die Schlacht um Mittelerde 2" sind adé und gehören der Vergangenheit an. Auch die Umgebung ist schön und abwechslungreich gestaltet. So sind die Städte, Hafendocks und trockenen, weitläufigen Gebiete gut in Szene gesetzt und erzeugen eine dichte Atmosphäre. Dazu trägt natürlich auch der Sound bei, der mit seinen guten Explosionseffekten und Videoeinblendungen eine gute Kampfatmosphäre aufstellt. Hinzu kommen noch Zwischensequenzen mit echten Schauspielern, darunter z.B. Michael Ironside ("Starship Troopers"), Josh Holloway ("Lost"), Tricia Helfer, Grace Park (beide "Battlestar Galaktika"), Jennifer Morrison ( "Dr. House"), Billy Dee Williams ("Star Wars"), sowie Joseph D. Kucan, der bereits in den vorangehenden "Command & Conquer"-Teilen die Rolle des Anführers der Bruderschaft von Nod, Kane, übernommen hat. Auch die deutsche Synchronisation macht einen guten Job.
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