Castlevania, auf gut Deutsch „Teufelschloss Dracula“, ist seit Jahren eine der bekanntesten Videospielserien auf allen Plattformen und feierte 1987 sein Debüt. Konami erkannte das Potential der Serie und brachte ein Pre- und Sequel nach dem anderen auf den Markt, welche alle gut bis sehr gut abschnitten. Damals zockte man die Castlevania-Teile noch auf dem NES, heute im zwanzigsten Jahrhundert hat man ein Multimediagerät wie die PlayStation Portable und darf sich auch unterwegs als Vampirjäger gegen Dracula versuchen. Während der Konkurrent Nintendo auf dem NDS bereits einige Teile in Petto hat, wartet nun die PSP mit Castlevania: The Dracula X Chronicles auf. Warum das Spiel richtiges Retrofeeling mit sich bringt und weswegen die Zähne knirschen werden, erfahrt ihr in diesem Testbericht!
Oh man, nicht schon wieder „Game Over“ Erfahrene Spieler werden mit Castlevania: The Dracula X Chronicles ihren absoluten Spaß haben und richtig gefordert. Selbst meine Wenigkeit als alter Castlevania-Hase musste allerdings einige Male den „Game Over“-Bildschirm sehen. Um genau zu sein, musste ich in jedem Level einmal ins Gras beißen. Die Tatsache, dass ihr in den Levels eure Lebenskraft nicht wieder auffüllen könnt, lässt einen wirklich zur Perfektion hinstreben. Denn selbst wenn ihr das Level übersteht und habt dann noch ein kleines Stückchen Lebensenergie, werdet ihr gegen den Endgegner, der auf euch wartet, keine Chance haben und untergehen. Also, lieber langsam vorgehen und die Gegner gezielt ausschalten, als sich schnell durchzuboxen und dann mit einem Hauch von Lebenskraft dem Endgegner gegenüberstehen. Die Story von Castlevania: The Dracula X Chronicles ist recht schnell erklärt und ohne großen Aufwand in das Spiel integriert, was allerdings zur Folge hat, dass die Geschichte nicht wirklich fesselt. Wie eigentlich immer, geht es auch in diesem Castlevania-Teil darum, den Fürst der Finsternis Dracula wieder dahin zu schicken, wo er hergekommen ist. Für dieses Unterfangen übernehmt ihr die Rolle des Richters Belmont, der sich mit seiner Peitsche durch Gegnerhorden prügeln wird, um seine Freundin Annette zu retten. Nach einiger Zeit werdet ihr Unterstützung von Maria Renard erhalten, die allerdings erst im Laufe des Spiels zu euch hinzustoßen wird, nachdem ihr sie befreit habt. Ihr Vorteil gegenüber Belmont ist, dass sie schneller laufen und höher springen kann. Dafür hat sie allerdings weniger Lebensenergie. Was euch nun lieber ist, könnt ihr selbst entscheiden. Mein Tipp an euch: Schnelligkeit ist in Castlevania: The Dracula X Chronicles nicht entscheidend … 2D-Erlebnis mit polygonen Objekten und Gegnern Auch was die Präsentation anbelangt, kann man bei Castlevania absolut nicht meckern. Ich mein, jeder der schon einmal ein Castlevania gespielt hat, weiß, wie klasse der Soundtrack verarbeitet ist und dass das Orchester weiß wie man Spielabschnitte in Szene setzt. Auch im PSP-Ableger hat sich hier nichts geändert und auch die Grafik kann sich durchaus sehen lassen. Zwar spielt sich das Ganze nicht in einer kompletten 3D-Welt ab, sondern in der Seitenansicht – auch 2D genannt – jedoch merkt man den Fortschritt schon enorm, welcher in dieser klassischen Ansicht entstanden ist. Objekte, als auch Gegner und Passagen sehen einfach um einiges besser aus, als vor noch gut zehn Jahren (was eine Überraschung). |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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