Buzz Junior: Jungle Party
Und der nächste Titel von Sony, der in Massen statt Klassen produziert wird: Buzz. Dieses mal präsentiert sich der Titel auf einem kindlichen Niveau und richtet sich auch gezielt auf die Altersgruppe 5 bis allerhöchstens 10 Jahre. Warum mir dieses Spiel irgendwie rein gar nicht zugesagt hat und warum die Wertung deutlich geringer ausfällt als bei den üblichen BUZZ-Titeln, lest ihr in den folgenden Zeilen – viel Spaß!
Quo vadis? Das war eigentlich mein erster Gedanke als ich die Jungle Party gespielt habe, denn dieser Titel weicht nun komplett von den bisherigen Teilen ab und präsentiert sich als billiger Mario Party-Verschnitt auf der PS2, aber eben mit den Buzzern. Im neuesten Teil geht es um Affen (wer hätte es bei dem Titel gedacht?), die ein Turnier im Dschungel abhalten. Es gilt sich in einigen Minispielserien Bananen zu erspielen. Drei mal darf man raten, wer Sieger nach einer Partie ist: Genau! Derjenige, der am meisten Bananen hat, gewinnt. Sehr unbefriedigend ist die generelle Aufmachung des Titels, denn das Spiel hetzt den Spieler von Minispiel zu Minispiel (insgesamt 10 Stück pro Runde), wodurch man das Gefühl bekommt, dass die Entwickler hier keine Lust hatten. Eine übersichtliche Aufmachung wie in den Teilen zuvor (mit Showeinlagen) oder ein ähnliches Prinzip wie in der Mario Party sucht man leider vergebens. Außerdem sind die 10 Runden so extrem schnell durchgespielt, dass es gerade mal für gute 15 Minuten Unterhaltung sorgt – für einen längeren Abend irgendwie unpraktisch. Solisten können sich den Titel übrigens komplett sparen, denn außer einer Art Training wird hier absolut nichts geboten. Während die besseren Buzz-Spiele mit vielen Fragen aufwarten konnten, „überzeugt“ die Jungle Party mit gerade mal 40 Minispielen, wovon sich locker 20 Stück extrem ähneln. Wollen wir mal einige Beispiele nennen, die jedem bekannt vorkommen dürften: Ihr werdet einige Tastenkombos merken müssen und dann aus dem Gedächtnis ausführen, den Gegner per Ananas von einer Brücke stoßen oder die richtige Box erraten müssen. Hört sich nicht spannend an, ist es auch nicht. Das einzige, was spannend ist, ist die Punktevergabe, bei der ich mich das eine oder andere Mal gefragt habe: „Warum bekomme ich für nichts Punkte?“ Das ist genau so wie ein negativer Nenner in einem Bruch, das geht doch nicht! Man bekommt tatsächlich Punkte (Bananen) auf das Konto gutgeschrieben, selbst wenn man falsche Antworten gegeben hat – warum? Falsch ist falsch, da gibt es kein „falsch, aber im Ansatz okay“.. Grafisch gesehen macht der Titel einen recht ordentlichen Eindruck und überzeugt durch eine süße Optik, die eingefleischten Zockern sicherlich nicht die Kinnlade senken wird, aber kleinen Kindern dürfte der Stil durchaus gefallen. Ebenso passend ist die gute Frau, die euch durch das komplette Spiel leitet. Ihre Erklärungen zu jedem Minispiel sind schlüssig und gut verständlich. Nur einige Kommentare hätte sie sich eindeutig sparen können...
Kommentar (AS) :
Irgendwie kann ich keinen Gefallen an dem neuen BUZZ finden. Erschließt sich mit die kindgerechte Art nicht? Bin ich zu alt für sowas (und das mit 19, fast 20)? Ich weiß es nicht, aber Fakt ist, dass BUZZ Junior: Jungle Party viel zu wenig bietet, die Minispiele zu langweilig sind und generell alles irgendwie schlechter ist als bei den Vorgängern. Back to the roots Sony, bitte! Sofern sich nicht an den nächsten Buzz-Titeln einiges gehörig ändert, ist die "gute" Zeit des Titels vorbei, denn sowas braucht Sony nicht und am allerwenigsten die PlayStation 2.
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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