Bust a Move DS ist simpel, leicht und an und für sich ganz süß aufgemacht. Der Klassiker aus alten Zeiten will auch auf Nintendos Handheld nun die Herzen der Spieler erobern. Klappt das?
Fazit
Auch wenn das Spiel einen Endlosmodus hat und eine recht kurze Kampagne besitzt, ist es schon so alt, dass es einen Schnäuzer von Hagen bis nach Tokio trägt. Auch der Einsatz vom DS ist nicht sonderlich innovativ, waren die ersten Spiele des DS eben solche, in denen Objekt A vom Touchscreen in den oberen bewegt worden ist. Die unterschiedlichen Tierchen, welche zwar einen unnachahmlichen Charme besitzen, besitzen unterschiedliche Kugeln - mehr Unterschiede gibt es aber leider nicht. Alles in allem ganz nett, aber keine Meisterleistung.
Das simple Prinzip des Spiels weiß schon irgendwie zu gefallen, allerdings muss man sich auf die kindgerechte Aufmachung einlassen können, ansonsten wird das Spiel rein gar keinen Spaß machen. Bei den Funktionalitäten wird zwar kein Oscar vergeben, beim Funfaktor könnte man hingegen darüber nachdenken.
Das Gameplay ist extrem simpel: Zieht die angezeigte Kugel nach unten, lasst los und sie wird sich oben einreihen. Habt ihr eine Kette aus drei Kugeln der gleichen Farbe erschaffen, lösen sie sich auf und die festen Blöcke ebenso. Die zumeist grün dargestellten Blöcke müssen weggeschafft werden, wobei ihr natürlich nicht unendlich viel Zeit habt, weil nach einer bestimmten Anzahl an Sekunden alles eine Reihe nach unten rutscht. Kommt es zu weit, ist das Spiel vorbei. Außerdem könnt ihr eine Kugel immer gegen eine andere tauschen. Wer genug Level geschafft hat, spielt neue Charaktere frei.
Bunt, schrill und süß. So könnte man das Spiel am besten beschreiben, obwohl auf dem Bildschirm nicht so wirklich viel los ist. Da es sich hierbei aber um ein Casual Game handelt, ist das allerdings nicht so tragisch.
Die Musik des Spiels ist süß, abwechslungsreich und weiß zu gefallen.
Drei Modi stehen zur Verfügung: Einzelspieler, Endlosspiel und ein Mehrspieler-Modus. Nicht gerade viel, aber dadurch, dass der Endlosmodus auch wirklich kein Ende hat, gibt es viel zu tun. Das große Aber folgt jetzt, denn nach einer gewissen Zeit wird das Spiel schon langweilig, verliert massiv an Reiz und kann dann nicht mehr überzeugen, geschweige denn Spaß machen.
Ein Mehrspieler-Modus ist vorhanden, konnte aber nicht getestet werden, da wir nur ein Exemplar des Spiels besaßen.
Für zwischendurch ganz okay, ansonsten eher mittelmäßig.