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Bust a Move

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 Geschicklichkeit

Anfang 1 2 » Fazit
Farbe auf Farbe, Kugel auf Kugel - eines der ältesten Puzzleprinzipchen der vergangenen Jahre findet mit Bust a Move auf der Wii einen neuen Ableger und lässt wieder ordentlich die Köpfe rauchen, oder doch nicht? Ein zu einfacher oder zu schwieriger Schwierigkeitsgrad können in einem Puzzlespiel der absolute Stimmungstöter sein. Doch vielleicht verdirbt einem auch einfach die große Stufenauswahl die Laune. Wie das sein kann, erfahrt ihr in diesem Test.

Level für Level und kein Ende in Sicht

Um sich gleich ins Puzzleabenteuer zu stürzen wählen wir flugs den Puzzle-Modus aus und entscheiden uns für eine der Gegenden, in denen wir zu Werke gehen möchten. Der erste Überblick verrät uns gleich, dass wir es jeweils immer mit 50 Levelpassagen zu tun bekommen werden, was auf Dauer einfach absolut anstrengend und langwierig ist. Ich hab die dritte Welt (ja, man kann schon weiter vorne einsteigen) gerade mal bis Level 34 gespielt, danach vergeht einem einfach die Geduld. Erstens kann man das Spiel nicht verlassen, sofern man sich nicht geschlagen gibt und zweitens ist die Schwierigkeit nicht besonders hoch, so dass der Geist nicht gerade gefördert wird und nach einigen Leveln schon der Gähn-Faktor einsetzt.

Das Prinzip ist recht einfach: Farbe auf Farbe und sobald ihr drei in einer Form habt, verschwinden diese und man kann sich weiter seinem Zerstörungswahn widmen. Natürlich gibt es eine gewisse Grenze, die ihr nicht überschreiten dürft, ansonsten ist das Spiel vorbei. Die Kugeln werden sich nach und nach immer weiter dem unteren Bildschirmrand nähern, somit werdet ihr quasi gezwungen schnell zu handeln. Doch mit etwas Geschick und logischem Denken sind die Level recht einfach zu schaffen und mit den ganzen Bonusobjekten, die einem im Laufe eines Levels in die Hände fallen, ist das Ganze noch einfacher. Da wären zum einen Bomben, die große Flächen von Kugeln zerstören, ein Pinball, der durch alle Kugeln hindurch schießt, egal von welcher Farbe oder eine Kugel, die alle Kugeln der Farbe zerstört, die ihr anspielt. Die Kugeln erhaltet ihr allerdings bloß, wenn ihr die Fluggeschosse, die durch den Bildschirm fliegen auch trefft.

Schießen bis der Arzt kommt

Im Modus ‚Endlos‘ müsst ihr versuchen, so lange wie möglich die Kugeln von euch fern zu halten. Das Level besteht nur aus einer Ebene, was bedeutet, dass ihr diesen Modus solange spielen könnt, bis ihr letztendlich verliert. Der Modus ‚Schießen‘ verlangt von euch, dass ihr Kugeln die durch den Bildschirm fliegen abschießt. Da diese verschiedene Farben haben und euer Fadenkreuz auch eine Farbe hat, müsst ihr immer die richtige Farbe annehmen. Dies könnt ihr mit dem Steuerkreuz oder mit der Plus und Minus-Taste tun. Fliegen also blaue Objekte durchs Bild, müsst ihr euer Fadenkreuz auf blau stellen, fliegen Rote durchs Bild, müsst ihr es auf rot stellen, ganz einfach. Im Modus ‚Gegen‘ könnt ihr

gegen Freunde oder den Computerspielen. Hier kommt dann auch die Überschrift zum Einsatz „Schießen bis der Arzt kommt“ und teilweise sowas von verplant, dass man sich wundert, wenn man am Ende trotzdem auf Platz 1 steht. Das Prinzip ist genau wie beim Puzzle, Farbe auf Farbe und Objekte fliegen durch die Gegend, bloß eure Gegner versuchen natürlich bessere Reihen als ihr zu erzielen und euch Objekte wegzuschnappen. Hier den Überblick zu behalten, ist nicht gerade einfach. Grafisch gesehen ist der Titel doch ganz lustig und bunt gehalten und auch die zehn Charaktere, die zur Auswahl stehen, sehen ganz knuffig aus. Der Sound hingegen nervt nach einiger Zeit ordentlich und wird beim ein oder anderen sicherlich Kopfschmerzen verursachen. Die piepsigen Töne gehen einem einfach irgendwann aufs Trommelfell.
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