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Burnout Paradise

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 Rennspiel

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Ich liebe Burnout seit dem ersten Teil, doch nach Burnout 2 wurde die Serie meiner Meinung nach immer schlechter. Nicht grafisch, auch akustisch nicht, aber dieser ganze Quatsch um Takedowns und alles, was dazu gehört, hat mich abgeschreckt, die Spiele bis zum Ende zu zocken. Doch nun hat Entwickler Criterion mal was ganz anderes versucht – Stichwort „Open World“. Wir haben uns den Arcade-Racer mit Starallüren mal genauer angeschaut.

Wir erinnern uns: Burnout 1 bis Burnout 4 oder auch Burnout: Revenge genannt, waren alle in einem geschlossenen System. Man wählte seine Strecken aus und fuhr sie einfach gegen die Zeit, gegen die CPU oder fuhr gegen alles und jeden im Crash-Mode. Begleitet wurde der Spieler von einem wahnsinnigen Geschwindigkeitsgefühl, das es so noch nie zuvor gegeben hat und welches das Adrenalin mit übernatürlicher Geschwindigkeit durch die Adern fließen ließ.

Und was ist nun? Jetzt ist alles anders, denn nachdem EA schon eine Generalüberholung bei Need for Speed anordnen ließ, hat auch Criterion mal was ganz anderes probiert. Burnout ist frei von Barrieren, auf 250 Meilen können die Straßen von Paradise City befahren werden, wobei einige Gebiete Burnout-Fans nicht fremd vorkommen werden („Big Surf“ ist auch dabei – klingelts?). Genial ist, dass es extrem viele geheime Wege oder Sprungmöglichkeiten gibt, die erstmal entdeckt werden müssen. Und wenn man sie dann findet und mit maximalem Speed durchrast, freut man sich gleich doppelt – der Puls schlägt erneut in die Höhe.

Alles ist so anders

Und das fängt schon beim Starten des Spiels an. Statt dem üblichen Rockintro, das aus Teil 1 bis Revenge bekannt ist, hört man nun einen Song von Gun `n Roses – ungewohnt, aber gut. Danach labert euch DJ Atomica voll (und sie wird euch im späteren Spielverlauf noch so richtig auf die Nerven gehen, glaubt mir!) bis dann endlich der Burnout-Führerschein der untersten Klasse erstellt wird. Seid ihr im Besitz der Xbox Live Vision Cam oder dem PlayStation Eye (oder eine anderen USB-Cam), könnt ihr das Bild selbst bestimmen. Danach gibt’s auch das erste Auto vom Schrottplatz, das in der Werkstatt für lau repariert wird. Eure Führerscheinklasse kann auf ganz leichte Art und Weise aufgewertet werden: Gewinnt einfach alle möglichen Rennen.

Der Sieg alleine und die höhere Führerscheinklasse bringt jedoch nicht den Besitz von mehr Fahrzeugen. Dazu müsst ihr sie vorher durch Takedowns verdienen. Die insgesamt 75 Fahrzeuge, die ihr im Spiel fahren werdet, benötigen allesamt eine eigene Herangehensweise, da sie sich anders fahren. So ein leichter, extrem schneller Flitzer wird verdammt viel Konzentration und ein schnelles Reaktionsvermögen verlangen, während so ein dickes Monster mehr Wert legt auf die Beachtung von Kontrolle beim Lenken. Weiterhin werden die Vehikel in drei Kategorien, Beschleunigung, Stabilität und Endgeschwindigkeit, unterschieden, wobei ein ausgewogener Mix von allem eine ideale Lösung bereit hält. Tuning gibt es nicht.

Rennen ohne Story, aber mit viel Abwechslung

Eines der größten Mankos an Burnout Paradise ist das Fehlen einer Geschichte. Fans von Burnout werden mich für diese Aussage jetzt wahrscheinlich virtuell steinigen wollen,

aber mal ehrlich. Nachdem man die Führscheinklasse C oder spätestens B erreicht hat, verfliegt der Zauber von Paradise. Und das wäre vermeidbar gewesen, wenn die Entwickler zumindest einen kleinen Plot reingebaut hätten. NfS: Pro Street macht das doch nicht anders. Der Grund, warum so eine Story gar nicht mal so schlecht gewesen wäre, ist der, dass der Spieler zumeist total orientierungslos Rennen für Rennen über die Straßen von Paradise City brettert. Es gibt keinen Radar, keinen Pfeil oder irgendeinen Hinweis, der zur Wegfindung beiträgt. Weiter...
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