Nachdem Kollege Max schon die Xbox 360-Version des Spiels getestet hat und bereits da nicht allzu begeistert gewesen ist, haben wir nun auch die PS3-Fassung von BlackSite: Area 51 erhalten. Im Vorfeld wurde viel über Probleme mit der Unreal Engine 3 gesprochen – sind Spuren geblieben?
Wollen wir doch mal mit den Unterschieden zwischen PS3 und Xbox 360 anfangen. Inhaltlich gibt es keinerlei Änderung, aber bei der Performance. Während schon die Xbox 360 sehr lange Ladezeiten hatte, müssen sich PS3-Zocker sogar noch einige Sekunden länger gedulden bis sie ihren Einsatz antreten. Dann gibt es noch richtig üble Framerate-Einbrüche, die vor allem auf dem Weg nach „Rachel“ in Nevada zu sehen sind, die ihr bei der Rettung eines Zivilisten bemerken werdet. Wenn da noch 15 FPS erreicht werden, kann ich euch beglückwünschen. Darüber hinaus gab es in genau derselben Szene einen bösen Bug, der einen Neustart des Spiels (!) erforderte, weil unser Team-Kollege sich urplötzlich nicht mehr bewegen wollte – selbst nach Reload des Checkpoint ließ sich das Problem nicht beheben. Da muss aber noch ganz schön viel gefeilt werden… Einfach immer den Aliens nach Wie so einige Ego-Shooter, die einfach unfertig auf den Markt geworfen werden, hat auch BlackSite: Area 51 das Problem, dass die Story einfach nicht konsequent ins Spiel integriert wurde und somit das Ganze einfach in einigen netten Schießerein endet, welche man aber auch schon bei anderen Spielen zu Hauf vorfinden kann. Ihr wisst nicht wie euch geschieht, steht ihr schon mit zwei Teamkollegen von der US-Army im Irak und macht euch auf den Weg, um was zu finden? So genau wissen wir das auch nicht, auf jeden Fall stoßt ihr nach einiger Zeit auf ein Artefakt, dass nicht so aussieht, als wenn es von der Erde kommen würde. Leider kann einer eurer Teamkollegen seinen Riechkolben nicht eindämmen und schnüffelt zu viel herum. Was passiert? Ihr werdet mitsamt eurer Begleiterin paralysiert und habt keine Möglichkeit euren Kameraden zu helfen, der just im diesen Moment von einer großen Horde von Aliens angegriffen wird. Wie nicht anders zu erwarten war, haben sich einige Jahre später die Alienhorden vermehrt und sich einige Gebiete unter den Nagel gerissen, darunter auch die Area 51, in dessen Nähe ihr euch nun befindet. Genau genommen befindet ihr euch in der Nähe von Nevada, in der Nähe des Ortes Rachel, welcher nur ein Meilenstein entfernt von der berüchtigten Zone liegt. Habt ihr eine Vorstellung wie Aliens aussehen mögen? Es wird viel gemutmaßt, aber letztendlich wissen tut es keiner auf Erden, deswegen hat sich Midway einfach dazu entschlossen, zig Gegnerarten in das Spiel einzubauen, was für ordentlich Abwechslung sorgt. Viele Aliens haben dabei das Bedürfnis euch dabei mal richtig zu knuddeln, denn zum Beispiel die Krabbelaliens bewegen sich direkt auf euch zu und bei der ersten Berührung gibt es eine kräftige Explosion. Eine Attacke wird man noch überleben, aber was tut man, wenn einen zehn von dieser Sorte angreifen? Schießen was das Zeug hält und hoffen, dass es eine explosive Kettenreaktion gibt. Aber das sind natürlich nicht die einzigen gefährlichen Gegner. Da wären noch Würmer, die aus dem Boden schnellen und euch mit einer Art roten Auge beschießen oder zahlreiche Aliens, die versuchen euch im Nahkampf zu besiegen. Besonders spektakulär sind allerdings die Bosskämpfe, die wirklich gewaltige Monster für euch parat halten, wobei man dazu sagen muss, dass die KI der Gegner sehr durchwachsen ist. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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