Black Prophecy - GC-Preview (Vorschau)Black Prophecy ist ein weiteres MMORPG im Weltall, welches EVE Online Konkurrenz machen will, aber nicht in dieselbe Schublade geworfen werden möchte. Black Prophecy ist ein Spiel, das auf Action ausgelegt ist, der Handel ist zwar auch vorhanden, aber nicht so wichtig, wie in EVE. Na dann ab ins Abenteuer.
Black Prophecy ist in Sektoren aufgeteilt, in denen bis zu 300 Spieler Platz finden, Quests lösen, chatten und weitere Dinge tun können. Die Entwickler wollen sicherstellen, dass der Titel leicht zu lernen ist. Trotzdem ist die Lernkurve ziemlich flach, weswegen das komplette erste Kapitel ein Prologue ist, der zeitgleich als Tutorial fungiert, um den Spieler so schnell wie möglich in das Spiel zu bringen. Black Prophecy ist in 4 Kapitel und 8 Hauptmissionen aufgeteilt, aber dazu kommen noch zahllose Zufallsereignisse, die den Spieler die meiste Zeit beschäftigen und bei Stange halten werden. Die Story wurde von Michael Marak geschrieben, der ein bekannter Sci-Fi Buchauthor in den USA ist, der Soundtrack kommt vom renommierten Brandenburgischen Orchester, das schon für Hollywood den einen oder anderen Auftrag angenommen hat. Im Zeitalter von Personalisierung geht alles
MySpace, YouTube und andere social networks zeigen, was heute alles gemacht werden muss, um die User auf seine Seite zu ziehen. Auch Black Prophecy folgt diesem Trend. Ihr könnt euer Raumschiff nämlich komlett selbst personalisieren, also eine eigene Note verleihen. Ihr könnt Farbe, Design, einige Bodykits und etwaige andere Dinge nach eigenen Belieben verändern. Die Items, die ihr auf eure Schiffe packen könnt, haben eine bestimmte Anzahl an Slots, die ihr mit Modulen bestücken könnt, um sie noch effektiver zu machen. Hernach im Spiel werdet ihr ganz sicher in einer "Space Station" sein. Space Stations sind die Hochburgen von Clans im Weltall, die nicht nur als Behausung dienen, sondern durch Aufleveln auch zur großen Handelsstation gedeihen können. Spätestens dann sollte man seine Space Station auch publik machen, denn das Spiel überlässt euch die Wahl, ob ihr diese Stationen nur privat für den Clan benutzen möchtet oder von Anfang an für jeden Spieler zugänglich macht. Leider aber wird man keine Station betreten können, weil das sehr viel Aufwand für die Entwickler gewesen wäre, was noch viel mehr Arbeit als ohnehin schon bedeuten würde. Es ist eine verständliche und durchaus nachvollziehbare Aussage, aber mit einer gescheiten Umsetzung wäre ein Star Wars Feeling nahezu perfekt gewesen.
Auf die Frage, was man am Ende des Spiels machen wird, wenn man alle Quests und andere Dinge erfüllt hat, sagte man uns ganz platt: PvP und Clankämpfe. Zum PvP wurde leider nicht viel gesagt, weil man daran wohl noch arbeitet - kein Wunder, Black Prophecy erscheint ja auch erst Ende 2008, wenn alles nach Plan verläuft. Bei den Clankämpfen wird man eine Art CTF und DM spielen können, wobei der DM so aussieht, dass ihr ein Mutterschiff habt, das eurem Team nur eine gewisse Anzahl an möglichen Respawns gibt. Wer zuerst keine hat, verliert. Beim Gameplay hat man sich einige neue Dinge einfallen lassen. Wer von euch X-Com oder andere Weltraum-Shooter gespielt hat, der weiß, wie es funktioniert: Die Kamera fixiert den Gegner an und man kann ihn fast nicht verfehlen. In Black Prophecy gibt es unterschiedliche Kameraeinstellungen, die euch dabei helfen sollen, den Gegner so gut wie möglich zu erfassen und abzuschießen. Eine Target-Cam soll die Action dann besonders gut darstellen. Technisch sehr beeindruckend Die Grafik des Spiels ist für ein MMORPG fast schon eine Revolution, weil die Texturen sehr hoch aufgelöst sind und sich derzeit ganz sicher nicht vor Highlights im Shootergenre wie Stranglehold oder Unreal verstecken müssen. Auch die Planeten sehen extrem realistisch aus, auch wenn sie nur eine kosmetische Pflicht haben und nicht betreten werden können. Dafür aber sieht man, wie sich die Welt physikalisch korrekt bewegt und die Wolken sich ebenfalls bewegen (alles sind verschiedene Layer, die aufeinander abgestimmt sind, um ein möglichst reales Bild zu liefern). An Effekten im Spiel gab es leider noch nichts zu sehen, weil die Präsentation lediglich eine Techdemo gewesen ist. Zum Sound kann ich also daher auch noch rein gar nichts sagen.
ErsteindruckGeschrieben von: Adam Smieja am 25.08.2007 |
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