Battlefield: Bad Company Vorschau (Vorschau)
Gib Drogen keine Macht … aber Explosionen! Unten rechts auf dem Bildschirm seht ihr eine Lebensanzeige, die im Normalzustand 100 beträgt. Steckt ihr zu viele Treffer ein, fängt der Bildschirm, genau wie bei CoD 3, 4, usw. an, abwechselnd rot und leicht gräulich zu blinken. Schlägt eine Granate zu nah bei euch ein, schallt ein schlimmes Piepen durch eure Boxen und lässt euch die Umgebung nur recht dumpf wahrnehmen. Jetzt gäbe es sicherlich nichts besseres, als sich einen Jonny zu rauchen und zu chillen, nicht wahr? Ach, geht mir weg mit den Drogen! Wenn schon, dann richtig hart, also wird flugs eine der Millionen Spritzen gezückt, die eine gute Dosis Adrenalin beinhalten. Nachdem die Spritze gesetzt wurde, dürft ihr aber nicht nochmal getroffen werden, denn sonst ist der Effekt gleich Null. Danach greift ihr wieder zur Waffe, stürmt heraus und versucht euch gegen die Scharen von Gegnern zu behaupten. Dazu stehen euch fünf Klassen zur Verfügung. Diese sind: Assault, Recon, Specialist, Support und Demolition. Jede dieser Charakterklassen besitzt ca. fünf auswählbare Hauptwaffen und drei Gadgets, die ihr aber vorher erst freispielen müsst. Zusätzlich werdet ihr noch zehn Spezialwaffen und fünf weitere Gadgets finden, die für allerhand Action garantieren und so ziemlich jedes Spiel zu einer neuen Erfahrung machen. Außerdem konnte ich mich nicht über mangelnde Abwechslung bei den Waffen beschweren, zumal jedes Geschütz anders reagiert und man immer anders spielen muss. Wollen wir mal zwei weitere Beispiele nennen für die verschiedenen Klassen. Während die Assaults wie beschrieben auf die Spritzen, MGs sowie den Granatwerfer zurückgreifen, können sich die Support’ler heilen bzw. andere mit Medikits versorgen. Diese netten Gesellen besitzen ein schweres MG mit viel Schuss und einem immensen Schusstempo, welches aber nicht zwangsläufig toll ist, weil die Waffe unheimlich unpräzise ist. Die Recons sollte man den Scharfschützen zuweisen, weil sie die Männer der Distanz sind. Sie halten sich stets im Hintergrund auf und sind sehr gut getarnt. Ihre Waffen unterscheiden sich in Feuergeschwindigkeit, Durchschlagskraft oder auch Zielgenauigkeit. Geschickt ist, wer sich auf einem Haus gut positioniert und von dort aus in aller Ruhe snipert. Bis dann mal jemand die neue Physik benutzt, einen Raketenwerfer auspackt und das Gebäude in Schutt und Asche legt. Und damit kommen wir auch zum letzten Feature der Vorschau: Explosionen, wo das Auge sieht. Wände fallen reihenweise, Bäume knicken ein oder fallen ganz, Häuser hinterlassen nur noch ihr Grundgerüst und Löcher in Dächern sind letzte Zeitzeugen vergangener Schlachten. Sobald wir eine Testversion haben, werden wir euch eine Map vor der Schlacht und danach zeigen – dann seht ihr die Ausmaße der Zerstörung. Und eines sei gesagt: Es macht verdammt viel Spaß!Wundert es jetzt noch, dass auch grafisch alles im wahrsten Sinne des Wortes Bombe ist? Nicht wirklich. Die geballte Ladung Action wird optisch wirklich fein dargestellt und glänzt mit einer soliden Framerate, sehr guten Texturen und generell vielen technischen Leckereien, die das Auge des Spielers jederzeit verwöhnen. Ein Highlight ist schon jetzt die außerordentlich starke Sounduntermalung. Wenn man eine passende Anlage hat, dann entstehen ein Spielgefühl und vor allem eine Atmosphäre, an der selbst ein CoD 4 scheitern könnte. Geschrieben von: Adam Smieja am 14.03.2008
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