Schlechte Kompanie? Keine guten Vorbilder? Battlefield? Passt doch irgendwie nicht zusammen, dachte ich mir. Was aber sicher ist: In Battlefield: Bad Company geht die Luzi erst so richtig ab! Warum, wieso und weshalb klärt die Vorschau! Es wäre ja zu leicht, wenn ich jetzt schreiben würde: „Battlefield: Bad Company spielt sich wie jedes andere Battlefield auch". Schnell, etwas taktisch, actionreich und spaßig. Das erste herausragende Element war und ist aber die Physik, die es euch endlich erlaubt, Gebäude größtenteils – teilweise sogar ganz – zu zerstören. Und es ist doch anders! Spielen durfte ich die erste Karte des Einzelspielers, die schon den ersten großen Unterschied zu allen bisherigen Battlefields gezeigt hat. Eine Story, Ziele, Missionen, Teamkollegen! Das war ja schon fast zu viel für mein verwöhntes Auge und machte Lust auf mehr. Laut Entwickler Digital Illusions sind die Soldaten in Bad Company böse Leute, die nur nach Gold suchen und sich damit ein schönes Leben ermöglichen wollen. In Bad Company werdet ihr mit vier Squad-Kollegen zusammenarbeiten, wobei ihr ihnen leider keine Befehle geben könnt und eine effektive Hilfe sind sie leider auch nicht, da sie kaum ein Ziel treffen. Der Spieler soll es halt richten. Und so zerstört ihr Brücken, Treibstofftanks, Flugzeuge, und so weiter und so fort. Die Reichweite ist hierbei grenzenlos und sorgt vor allem deswegen für Spaß, weil man sich frei auf der Karte bewegen kann – da kann man sich schöne Taktiken ausdenken! Kommen wir zur Steuerung, denn Bad Company erscheint schließlich nur für die PlayStation 3 und Xbox 360. Negativ fiel sofort auf, dass man sich nicht mehr hinlegen kann. Lediglich die gekniete Position ist möglich, reicht aber vollkommen aus, wenn ihr mit Kimme und Korn alle Gegner ins Visier nehmt. Mit RB sattelt ihr bei der Assault-Klasse einen Granatwerfer auf der MG, mit LB wechselt ihr zwischen den verschiedenen Gadgets wie zum Beispiel unendlich (??) Adrenalinspritzen oder auch handelsübliche Granaten mit dem lustigen, gelben Smiley. Mit LT wird Kimme und Korn aktiviert, mit RT abgedrückt. Soweit alles klar. Im Spiel funktioniert das sehr gut und lässt euch auch zu Wasser, zu Lande und in der Luft nicht im Stich. Und damit kommen wir auch zu den zahlreichen Fahrzeugen, die ihr während eurer Off- sowie Online-Einsätze steuern werdet. Sei es ein Laster, ein normaler Jeep, ein Panzer oder gar ein Flugzeug – hier wird so einiges geboten. Battlefield: Modern Combat hat es auf der PS2 und Xbox bereits gezeigt, wie man ein Battlefield mit einem Storymode bestücken kann, allerdings war dieser damals noch nicht so wirklich ausgereift. In Bad Company scheinen die Entwickler doch eine wesentlich bessere Leistung abzugeben. Herzstück ist und bleibt aber der Mehrspieler-Modus, in dem ihr euch im acht versus acht so richtig bekriegen können werdet. Bis auf einen Transporter und die Infanterie-Einheit, gepaart mit den fünf verschiedenen Klassen, war aber leider noch nicht so viel zu sehen.Etwas überrascht war ich dann vom Mehrspieler-Modus, allerdings nicht sonderlich positiv, denn es gibt keinen anderen Modus als „Attack & Defend“. Hierbei geht es darum, dass Team A Goldkisten zerstört und Team B eben das verhindern muss. Je zwei Kisten des wertvollen Metalls gehören einem Team und wenn sie zerstört werden, müssen die Verteidiger weiter nach hinten bis sie schließlich verlieren. Wir hoffen, dass es das beliebte CTF geben wird, auch wenn das nicht so ganz in den Plot passen würde. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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