Willkommen in der B-Company, Soldat! Die B-Company ist der Teil der Army, in die nur die größten Loser reinkommen, diejenigen, die zu nichts taugen. Sie sind genau richtig! Psychos, Trottel, Idioten oder einfach nur geistig kranke Typen sind herzlich eingeladen, Himmelfahrtkommandos zu machen. Wie sich Dice‘ Ausflug auf der PS3 und X360 macht, lest ihr nun bei uns!
Die Story – ja, man lese und staune – von Bad Company handelt von dem schrägen Vierertrupp um Preston (so heißt man selbst), der von einem Malheur ins nächste kommt. Ganz nebenbei finden sie einige Goldbarren, auf die sie dann schlussendlich so geil sind, dass sie über einige Grenzen hinausgehen. Kein Wunder, dass sie in der B-Company sind.
Kawumm!
Als erster Titel der Battlefield-Reihe bietet B-Company eine echte Story an, die nicht mit dämlichen Bots gespielt wird. Zwar könnt ihr euren Kollegen leider keine Befehle erteilen, aber Gott sei Dank reagieren und agieren sie oftmals schlau genug, sodass ihr nicht immer alles alleine machen müsst. Während der Mission kommen von Zeit zu Zeit neue Aufgaben hinzu, wodurch so ein Einsatz bis zu einer Stunde andauern kann – je nachdem ob ihr ein Vehikel findet oder nicht, weil so mancher Laufweg unangenehm lang werden könnte. Demnach gilt es mal eine Stadt zu sichern, eine Stellung diverse Gegnerwellen lang zu halten oder einfach einen Konvoi sicher von A nach B zu bringen. Dice hat sich wunderbar abwechslungsreiche Aufgaben sowie Locations einfallen lassen, die B-Company zu einem sehr amüsanten Solo-Erlebnis werden lassen.
Das Waffenarsenal von B-Company kann sich sehen lassen. Gut, dass EA und Dice davon abgesehen haben, Waffen für Bares kaufen zu lassen, denn diese zusätzlichen Wummen wären das Geld definitiv nicht wert gewesen, auch wenn sie ganz cool aussehen mögen. Neben der typischen M4 und diversen weiteren MGs gesellen sich die Bazooka, ein Sniper und weitere Gadgets hinzu: C4, Funkgerät für einen verheerenden Mörserangriff und viele weitere. Im Mehrspieler-Modus des Spiels, welcher natürlich das Hauptaugenmerk ist, werden fünf verschiedene Klassen unterschieden mit noch mehr Waffen (Shotgun beispielsweise). Ganz wichtig im Spiel ist die kleine Spritze, mit der ihr eure Lebensenergie wieder vollkommen auffüllen könnt. Zwar hat sie einen „Cooldown“, dennoch kann man sie alle geschätzten sieben Sekunden wieder einsetzen. Wer denkt, dass das Spiel dadurch viel zu einfach wird, irrt, denn die Gegner sind hinterlistig und wissen die Physik des Spiels zu nutzen. In B-Company kann man nämlich alles, aber auch wirklich alles, was man sehen kann, vernichten. So bleiben von den meisten Häusern am Ende nur noch die Grundgerüste übrig, Bäume sucht man nach hitzigen Gefechten stellenweise vergeblich und Schutz zu finden wird auch je nach Dauer des Gefechts immer schwerer – das wissen auch die Feinde. Es macht aber auch verdammt viel Spaß das Sekundärfeuer der normalen MG (Granatwerfer) zu benutzen und ganze Häuserwände in Schutt und Asche zu zerlegen, zumal Munition an gut positionierten Punkten in unendlicher Menge zur Verfügung steht. Schade nur, dass Dice nicht so konsequent war, individuelle Einschlagszonen zu berechnen, denn egal wo die Granate einschlägt, die gesamte Wand geht in die Luft und nicht etwa der kleine Teil (sagen wir mal ganz rechts), der auch wirklich getroffen wurde. Das ist jedoch schon wieder Nörgeln auf hohem Niveau und dürfte ohnehin nur die Wenigsten stören.
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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Pro
Contra
