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Battlefield 2142

Hersteller
Vertrieb
Erscheinungstermin
 bereits erschienen
Plattform
 PC
Kategorie/Genre
 Egoshooter

Anfang 1 2 » Fazit
bildbeschreibungBattlefield: Ein Synonym, das sofort an gelungene Kriegsführung via Internet erinnert. Mit Battlefield 1942 hat es angefangen, mit Battlefield 2, das teilweise die Community spaltete, ging es erfolgreich weiter. Nun steht das nächste Spiel aus dem Hause Dice in den Händlerregalen. Battlefield 2142 heißt es und bringt den Krieg der Zukunft auf den heimischen PC. Ein bloßes Update gegenüber dem zweiten Teil? Oder doch ein vollwertiges Spiel? Wir haben uns in die Schlacht begeben und erstatten Bericht.

Kampf um Ressourcen
Man stelle sich vor, die nahe Zukunft ist mit einer riesigen Eiszeit eingebrochen und zerstört wichtige Ressourcen der Menschheit. Dabei haben sich zwei große Nationen gebildet, die gegenseitig wettern, um lebensnotwendige Vorräte der Erde zu gewinnen. Was bleibt einen da anderes übrig als Krieg, wenn es kein gegenseitigen Einverständnis gibt?

So und nicht anders kann man sich den Hintergrund des neuen Battlefield-Ablegers vorstellen. Dabei gilt es sich für eine von zwei Weltnationen zu entscheiden. Entweder die EU-Truppen oder die Pan Asian Coalition (kurz: PAC). Beide Seiten haben natürlich ihre Vor- und Nachteile, die ihr nach und nach kennenlernt. Mit großen und furchteinflößenden Mechs, stahlharten Panzern oder wendigen Vehikel zieht man mit bis zu 64 anderen Online-Spielern auf das Schlachtfeld. Warum ich Online-Spieler schreibe? Die Sache liegt klar auf der Hand. Zwar bietet auch Battlefield 2142 einen Offline Modus für Solisten, doch der Schwerpunkt liegt einfach auf das Onlinegaming und so kommt der Einzespielermodus nur als lauer Aufguss daher, der weniger Interesse wecken kann, als der wie üblich bekannte Multiplayerpart, für den die Entwickler bekannt sind.

Nur im Team sind wir stark
Nachdem ihr euch beim Spielstart mit eurem Charakter auf den EA Server angemeldet habt, fällt direkt die Clan Funktion auf. Denn endlich wurde diese richtig integriert, was sich wohl die meisten Spieler sehnlichst gewünscht haben. Denn das Problem bei Battlefield 2 war es, das man, wenn man einem Clan beigetreten ist, einen neuen Account erstellen musste, mit einem diversen Clankürzel vor dem Namen, falls dieser erforderlich war. Und so waren alle freigespielten Waffen, Beförderungen und Abzeichen für die Katz. Denn mit einem neuen Nickname durfte man wieder von Null anfangen. Besonders für Spieler, die des Öfteren den Clan gewechselt haben, war dies sehr nervenaufreibend. Aber die Zeit ist nun vorbei. Jederzeit kann man sich ein Clankürzel vor seinen Namen erstellen ohne einen neuen Account zu erstellen. Eine Sinnvolle Neuerung, die auch nötig war.

Kommen wir zum eigentlichen Spiel. Nachdem ihr einen beliebigen Server beigetreten seid, entscheidet ihr euch für eine der beiden Koalitionen und bestimmt eure Spielfigur. Ob Aufklärer mit einem Scharfschützengewehr, oder Pionier, mit wuchtiger Waffe. Euch steht für jeden Gebrauch eine Figur zur Auswahl, die auch im Team von Vorteil sein kann. Jetzt sucht ihr euch noch einen gut gelegenen Eintrittspunkt in der Map aus und tretet einem Squad bei. Der Vorteil hierbei ist ganz klar die Koordination. In einem kleinen Team, und einem so genannten Squad-Leader, wird viel mehr auf Taktik gespielt, um so nach und nach eine Flagge nach der anderen zu erobern. Denn der berühmte Flaggeneroberungsmodus, indem ihr die gegnerischen Flaggen erobern müsst, um die feindlichen Tickets so schnell wie möglich auf Null zu bringen, gilt nach wie vor als fester Standpunkt und bietet viele taktische Möglichkeiten. Der Führer der kleinen Squads kann die nächsten Ziele bestimmen und die Vorgehensweise erklären, um Struktur in die Kämpfe zu bringen.

Battlefield ist kein Spiel für Einzelgänger. Der Schwerpunkt liegt klipp und klar auf Teamwork, das geübt werden muss. Dies macht besonders bei Clanwars viel Sinn und erzeugt eine enorme Spannung. Zudem verfügt das gesamte Team, das nun beispielsweise aus 32 Leuten und 5 kleineren Squads besteht über einen Commander. Dieser wird zu Anfang von den Spielern gewählt und erweist sich als extrem Sinnvoll. Er hat die Übersicht der kompletten Karte. Zudem erkennt dieser feindliche Bewegungen, solang die Radarstationen nicht vom anderen Team zerstört worden sind. Der Commander kann so gekonnt auf die vereinzelten Zonen mit seinen Mitspielern reagieren und so erwarten euch interessante Kämpfe zwischen riesigen Hochhäusern oder iydillische, Schneebedeckte Landschaften.

Um auf den teilweise großen Schlachtfeldern, schnellstmöglich von A nach B zu kommen, werden euch mehrere Vehikel zur Verfügung gestellt, die einerseits schnell und wendig sind, andererseits träge, aber durch ihre Panzerung und Zerstörungskraft enorm viel Schaden anrichten können. Besonders die zweibeinigen Roboter, auch Mechs genannt, überzeugen und tun dem neuen Battlefield ausgesprochen gut. Ein wenig abgedreht, aber dennoch bedrohlich wirkend, stapfen sie über die Felder und Straßen. Aber auch die zukünftigen Panzer haben ein ordentliches Design bekommen, das perfekt ins Spiel passt.
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Bewertungen

Spielspaß

Grafik

Sound

Gameplay

Multiplayer

Gesamtwertung:


 Prozent

Pro Pro
Contra Contra
- Teamorientiertes Gameplay
- Zukunftsszenario
- Titan Modus
- gute Grafik
- Clan Funktion
- viel Freispielbares
- teilweise lange Ladezeiten
- wenige Maps
- zu wenig Neuerungen
- nicht optimale Performance


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