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Assassin's Creed Director's Cut Edition

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Vertrieb
Erscheinungstermin
 bereits erschienen
Plattform
Kategorie/Genre
 Action-Adventure

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Der gute alte Altair lässt sich dabei wunderbar steuern. Ganz egal ob ihr nun über Dächer springt, an Wänden heraufklettert oder durch die Mänge schleicht. Schon in der Konsolenversion wurde die eingängige Steuerung gelobt, die Befürchtungen einer misslungenen Umsetzung hat Ubisoft zum Glück zu Nichte gemacht. Wie gewöhnlich steuert ihr euren Charakter mit den Tasten W, A, S und D. Im normalen, unauffälligen Modus bewegt ihr euch dabei relativ langsam durch die Menschenmenge, die ihr mit Hilfe von Shift (Umschalttaste) freundlich zur Seite schieben könnt. Per Leertaste verhaltet ihr euch wie ein Mönch und gelangt betend unbemerkt an Wachen vorbei. Für einen besseren Überblick könnt ihr mit E in den First-Person-Modus umschalten. So weit, so gut. Drückt ihr nun die rechte Maustaste (und haltet sie), wechselt ihr in den auffälligen Modus. Zwar bleibt die Tastenbelegung die selbe, die Aktionen verändern sich aber. Anstatt zu beten sprintet ihr euren Gegnern davon, springt über Hindernisse und klettert nach oben. Bei gezogener Waffe (Tasten 1-4) schlagt ihr mit der linken Maustaste zu und blockt mit der Rechten. Die Umschalttaste dient hier zum Greifen und Werfen der Gegner.

Was anfangs für ein paar Minuten gewöhnungsbedürftig ist, geht bald in Fleisch und Blut über. Es dürfte wirklich sehr unwahrscheinlich sein, dass jemand mit der Tastenbelegung nicht klar kommt. Ein Lob an Ubisoft für die wirklich sehr gut umgesetzte Steuerung. Wer trotzdem Probleme hat, kann sich auch einen Xbox 360-Controller anschließen. Doch wo die Steuerung gut übernommen wird, schleicht sich ein weiteres Problem der Konsolen-Fassung ein. Was ich meine? Die Kämpfe sind viel zu einfach. Wer gewinnen möchte, muss nur in der defensiven Block-Haltung auf den Angriff des Gegners warten und diesen kontern. Mit diesem Prinzip gewinnt man selbst gegen riesige Gegnermassen, auch wenn diese später stärker werden und hin und wieder selber kontern.

Kinoreife Darstellung

Auch grafisch kann der Titel vollkommen überzeugen. Klar, es ist kein Crysis und besonders die Flora sieht, bei genauer Betrachtung, ziemlich hässlich aus, aber das Gesamtbild ist absolute Spitzenklasse. Vom Motion Blur bei schnellen Reitpassagen über die wirklich enorme Weitsicht bis hin zur Darstellung von zahlreichen Menschen in den belebten Städten passt einfach alles. Lediglich die PAL-Balken sowie der eine oder andere Clipping-Fehler stören das Gesamtbild, wenn auch nur sehr kurz. Kleine Anmerkung am Rande: Assassin’s Creed läuft auch auf 64-Bit Systemen!

Schön ist auch, dass man in den Zwischensequenzen oft selber bestimmen kann, aus welcher Perspektive die Kamera das Geschehen darstellt. Außerdem können wir uns oft während der Sequenzen bewegen, was zwar nichts Weltveränderndes ist, aber einfach sehr nett gemacht ist. Beim Sound hat man ebenfalls keine Mühen und Kosten gespart. Wer ein Surround-System sein Eigen nennen darf, wird definitiv belohnt. Atmosphärische Hintergrundmusik, großartige Sprachausgabe und erstklassige Soundeffekte untermalen das Geschehen und sorgen für ein einmaliges Erlebnis. Schön ist auch, dass die NPCs je nach Stadt verschiedene Dialekte haben. So wird bei den Teutonen selbstverständlich Deutsch gesprochen, während in Akkon Französisch angesagt ist. Schade nur, dass sich die Sprüche der Zivilisten und Wachen sehr schnell wiederholen oder immer gleich sind.

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