Schon seit dem 15. November 2007 dürfen Konsolen-Besitzer in die Haut des Assassinen Altair schlüpfen und im Nahen Osten des späten 12. Jahrhunderts diverse Attentate ausführen. Damals erhielt das Spiel in unserem Test mit 90% einen Gold-Award. Ob es diesen auch für die PC-Version gibt und wie gut sich Assassins Creed mit Maus und Tastatur spielt, erfahrt ihr in diesem Test. Zeitreise ins Mittelalter Zwar hat das Spiel nun doch ein paar Monate auf dem Buckel und die Story ist mehr oder weniger bekannt, dennoch hier eine kurze Zusammenfassung. Während ihr eure Attentate ausführt und danach im Nichts verschwindet, steuert ihr Altair, den eigentlichen Helden des Spiels. Dieser ist jedoch schon seit mehreren Jahrhunderten tot. Möglich wird die Zeitreise durch den sogenannten Animus, eine Maschine, mit der man auf die Erinnerungen seiner Vorfahren zurückgreifen kann. Ihr seid also eigentlich nicht Altair Ibn La-Ahad, sondern dessen Nachfahre Desmond Miles, der, mehr oder weniger gegen seinen Willen, zusammen mit Dr. Warren Vidic und der hübschen Assistentin Lucy Stillman, versucht, das Geheimnis um ein mysteriöses Templer-Artefakt aufzuklären. Dabei werden euch von eurem Meister insgesamt 9 Attentatsziele zugewiesen, die alle irgendetwas gemeinsam zu haben scheinen. Mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten, denn auch ich habe bis zum Release versucht, so wenig wie möglich über die Story zu erfahren. Diese ist nämlich einfach großartig inszeniert und es macht einfach Spaß, sie nachzuspielen. Doch genug geschwärmt, kommen wir zum eigentlichen Spiel. Die Lizenz zum Töten Nachdem ihr, aufgrund eines misslungenen Einsatzes, degradiert werdet, fangt ihr wieder ganz klein an und müsst euch eure Ausrüstungsgegenstände und das Vertrauen eurer Ordensbrüder hart erarbeiten. Für einen Assassinen bedeutet das: Nachforschungen anstellen, alle nötigen Informationen sammeln und letztendlich eure Zielperson ausschalten. Nachforschungen anstellen? Richtig gehört. Bevor ihr für "Bereit" empfunden werdet, müsst ihr soviel wie möglich über euer Ziel erfahren. Genau hier findet man dann auch die eigentliche Neuerung im Vergleich zur 6 Monate alten Konsolen-Version. Während man damals nur auf 5 verschiedene Arten Informationen sammeln konnte, spendiert Ubisoft nun vier weitere Varianten. Zum Taschendiebstahl und Co. gesellen sich nun das "Dach-Rennen", bei dem ihr in einer vorgegeben Zeit von Punkt A nach Punkt B gelangen müsst, "Eskorte" (Einen anderen Assassinen vor Angreifern schützen) sowie "Marktstandzerstörung" und "Bogenschützen ausschalten", die eigentlich selbstklärend sind. Vor einem halben Jahr wurde die mangelnde Abwechslung kritisiert. Zwar sind die vier neuen Missionsarten eine nette Dreingabe , an dem eigentlichen Problem ändern sie aber nichts. Der Ablauf ist stets der gleiche und so beschafft ihr euch immer auf dieselbe Weise Informationen und erledigt immer wieder die gleichen Nebenmissionen, nur der Ort ändert sich. Nachdem ihr also genügend Nachforschungen angestellt habt, erhaltet ihr im Büro der Assassinen eine Feder und somit die Erlaubnis, das Attentat durchzuführen. Euer erstes Opfer befindet sich in Damaskus, der heutigen Hauptstadt Syriens. Maus und Tastatur statt Analog-Stick und Schultertasten Ein überfüllter Marktplatz und ihr seid mittendrin – irgendwo! Während sich eure Zielperson langsam zum Brunnen in der Mitte des Platzes bewegt und in ein Gespräch verwickelt ist, taucht ihr unter und beobachtet ihn. Nach einer kurzen Zwischensequenz könnt ihr wieder handeln, euer Ziel wird unvorsichtig und irrt durch die Menge. Dann geht alles ganz schnell. Ihr schleicht hinter ihm her, schiebt die Leute zur Seite, zückt eure Klinge und stecht zu. Der Mann sackt zu Boden, Panik bricht aus! Mit zahlreichen Verfolgern flüchtet ihr über eine Leiter, springt von Dach zu Dach und versteckt euch.
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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