In Arctic Tale schlüpft ihr in die Rolle von Polartieren und erobert das ewige Eis. Als junger Eisbär beginnt eure Reise, bei der ihr die Antarktis entdecken wollt. Im Spielverlauf wechselt ihr jedoch gelegentlich die Art, um die Vorteile von z.B. dem schnellen Polarfuchs oder dem gut tauchenden Walroß nutzen zu können. Sinn des Spiels ist es, Pfotensymbole und Nahrung zu sammeln und so viele Minispiele wie nur möglich zu bestehen, ohne dabei von Feinden, wie großen männlichen Eisbären, erwischt zu werden. Der Grund für den Kurztest ist simpel, denn das Spiel, das zwar für den DS ist, könnte genau so gut für den GameBoy Color entwickelt worden sein. Es ist witzig, Minispiele wie Curling oder Eisbahnrutschen zu spielen, insgesamt aber doch etwas für Kinder. Die können dabei noch ein wenig über die Arktis und deren Bewohner lernen. Mehr hat das Spiel aber nicht zu bieten.
Fazit
Es ist außerordentlich schwer, zu diesem Spiel überhaupt irgendetwas zu schreiben. Man rennt eben über das Eis und spielt gelegentlich Minispiele.
Es ist ganz schlicht und ergreifend ein Spiel für Kinder, die dabei noch ein wenig lernen können.
Filmumsetzungen sind nie sonderlich beliebt, weil sie meistens eher misslingen. Was soll man da von einem Spiel zu einem Dokumentarfilm erwarten?
Das einzig wirklich witzige am Spiel ist der Preis. Bei rund 28 Euro liegt der Preis fern von allem, was man noch logisch oder realistisch nennen könnte.
Spaß macht das Spiel schon teilweise. Minispiele sind immer ein Renner und lustig für zwischendurch. Wenn es jetzt noch mehr Tiefe hätte, wäre es sicher noch spaßiger!
Wie viele DS-Spiele gibt es, bei denen man ganz auf den Touchscreen verzichtet? Hier hätten wir also zumindest schon mal eins!
Klar gibt das Abzüge, denn für sowas brauchen wir wirklich keinen DS. Für die Steuerung hätte es mein alter GameBoy allemal noch getan.
Ja, auch da haben wir alle sicher schon wesentlich bessere Spiele gesehen. 2D bedeutet nicht automatisch mies, aber niemand wird damit rechnen, dass dies heutzutage keine gravierenden Abstriche mehr gibt, zumal es sich hier wirklich um kein Farbspektakel handelt.
Ich habe den Film nicht gesehen, könnte mir aber außerordentlich gut vorstellen, dass hier der Filmsoundtrack Verwendung gefunden hat. Und der ist alles andere als schlecht!
Der Umfang ist okay. Die Minispielchen lockern es auf und machen zwischendurch schon Spaß. Aber von der Masse her haut es niemanden vom Hocker.
Ein Multiplayermodus ist nicht vorhanden und kann somit nicht bewertet werden.
Sowas hat man selten. Das Sipel ist sicherlich nicht empfehlenswert, hat aber trotz dem einmal eine richtig gute Unterwertung. Ich denke, den Filmsoundtrack muss ich mir mal anhören!