MMOGs (Massively Multiplayer Online Games) sind auf dem Vormarsch, was man an den extrem vielen Spielern immer wieder erkennen kann. Nachdem wir unsere Partnerschaft mit der Feenix GmbH bekannt gegeben haben, habe ich mich persönlich auf das Browsergame gestürzt und präsentiere in meinem Test, warum sich das Spiel den Titel „Bestes MMOG im Jahre 2005“ definitiv verdient hat. Viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Ganz im Stile eines „Anno“-Teils sieht auch die Oberfläche des Spiels aus: Eine verlassene Insel, die es zu kolonisieren gilt, wofür ihr anfangs eine Residenz baut, die ihr von Zeit zu Zeit immer weiter ausbauen werdet. Nach und nach kommen Holzfäller, Farmen, Fischer, Minen und weitere Gebäude hinzu. Aber das ist noch längst nicht alles, was „Age of Pirates“ bietet.Ahoi Käptn! Wie oben schon beschrieben, startet man auch in diesem MMOG als ein Niemand und muss sich erst in der großen Rangliste voran spielen, was natürlich kein Klacks sein wird, zumal die Spieler allesamt sehr erfahren sind und somit eine starke Konkurrenz bilden. Flux die ersten Holzfäller und Häuser gebaut, um den wichtigen Roh- und Baustoff „Holz“ zu gewinnen. Außerdem müsst ihr nebenbei einige Farmen errichten, mit denen ihr Nahrung produziert, denn die Arbeiter bekommt ihr nur zur Verfügung gestellt, wenn ihr ihnen auch Nahrung gebt. In der Residenz müsst ihr dann alles verwalten, denn im Hauptmenü des Gebäudes gilt es zunächst einige Arbeiter auszubilden, was ihr mit der erwirtschafteten Nahrung machen könnt. Habt ihr einige Arbeiter ausgebildet, könnt ihr diese im gleichen Menüpunkt ganz praktisch der Arbeit zuweisen. Je nach Kolonie variieren hier die Arbeitsplätze, denn die Hauptinsel kann keine Kolonialwaren verwalten, was auch schon am Namen deutlich wird. So zählen Diamanten, Gewürze, Tabak und andere Gewächse zu den Kolonialwaren, die man auf anderen Inseln finden kann. Dies sind aber nicht die einzigen Dinge, die ihr in der Residenz machen könnt, denn außerdem ist euch ein Blick in die Produktion gewährt, wo ihr die Produktion je „Tick“ einsehen könnt. Ein „Tick“ ist eine Zeitspanne von 15 Minuten, will also heißen: Alle 15 Minuten wird eine bestimmte Menge Holz/Nahrung (etc.) produziert. Diese errechnet sich aus einer Basisproduktion, welche durch die drei verschiedenen Nationen (Spanier, Engländer, Franzosen) zusätzliche Boni bekommt und deren Benutzung dadurch bestimmt wird. So ist es also möglich, dass ihr zwar 3000 Holz pro Tick produziert, aber 400 oder mehr davon verliert, weil es für die Erzschmelzen gebraucht wird. Hier merkt man schon, dass das Gameplay extrem vielschichtig und stark miteinander verknüpft ist. Das tolle daran ist, dass nichts vollkommen sinnlos „in der Ecke“ liegt und nur zur Produktion dient – alle Gebäude sind miteinander verbunden, in der Einen oder Anderen Weise. Voraussetzung: Geduld Vielen MMOGs wird vorgeworfen, dass die Anfangsphase sehr langatmig und dadurch sehr langweilig ausfällt. Das kann man bei „Age of Pirates“ nur bedingt sagen. Klar, die ersten zwei oder drei Tage werden sicherlich nicht spannend sein, weil man sich auf Nahrung und Holz beschränken muss, aber schon nach gut einer Woche wird man mehr wollen, man wird richtig schlimm süchtig, weil die Gebäude mehr bringen, generell mehr Bauten zur Verfügung stehen (die Liste ist groß) und die ersten Forschungen anlaufen. Forschungen? Ja, auch die gibt es. Dazu braucht man eine Akademie, die nach einer relativ kurzen Spielzeit errichtet werden kann. Zwar sind die „Preise“ für die Forschungen anfangs extrem hoch und teils unbezahlbar, aber dennoch lohnt sich das Sparen. Mit der „Dreifelderwirtschaft“ zum Beispiel könnt ihr es euch erlauben, Farmen ab Stufe 15 weiter auszubauen, weil Farmen, Holzfäller, Erzminen und Steinbrüche nur bis Stufe 14 ausgebaut werden können und dann jeweils eine recht teure Forschung brauchen, um die Erlaubnis zu erhalten, diese weiter ausbauen zu können. Wenn man schon etwas mehr Zeit investiert hat, fallen diese „Preise“ nicht mehr wirklich ins Gewicht. Geduld braucht man allerdings sehr viel, wenn man die erste Kolonie haben möchte, denn bis man das Schiff mit Namen „Pinasse“ bauen darf, wird einige Zeit vergehen. Zunächst braucht man Unmengen an Holz, dann sehr viel Gold (die Währung im Spiel, mit der im Kontor Waren gekauft werden können), Seile, die nur spärlich produziert werden – aus Hanf – und viel Eisen, welches zwar leichter zu erwirtschaften ist als die Seile, aber deutlich mehr wert ist. Als Vergleich: 1 Seil kriegt ihr im Kontor für 7 Gold weg, 1 Eisen für 10 Gold. Bei großen Summen wird der Unterschied dann schon deutlich. Kommen wir aber zum Besiedeln zurück. Habt ihr endlich eine Werft und das erste Schiff gebaut, müsst ihr euch noch Matrosen holen, für die ihr aber erstmal einen Hafen braucht (muss man sowieso haben, um die Werft bauen zu dürfen) und einige Entermesser. Zuletzt braucht ihr einen Kapitän, der das Schiff kontrolliert. Diesen Gesellen bekommt ihr in der Taverne, wenn ihr eine Lokalrunde schmeißt. Zum Anheuern bedarf es dann noch weiteren 2000 Gold. Dieser Aufwand ist schon groß, die Reisezeit von Insel A zu Insel B fast noch größer. Schon kleine Entfernungen brauchen 3 bis 4 Stunden, wenn man dann aber noch außerhalb des Staates kolonisiert, kann es den halben Tag verschlingen. Solche „Leerlaufphasen“ sind etwas unangenehm. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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Ganz im Stile eines „Anno“-Teils sieht auch die Oberfläche des Spiels aus: Eine verlassene Insel, die es zu kolonisieren gilt, wofür ihr anfangs eine Residenz baut, die ihr von Zeit zu Zeit immer weiter ausbauen werdet. Nach und nach kommen Holzfäller, Farmen, Fischer, Minen und weitere Gebäude hinzu. Aber das ist noch längst nicht alles, was „Age of Pirates“ bietet.


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