Es ist ja schon ein sehr ungewohntes Gefühl. Bislang hat man die Ace Combat-Serie nur auf einer Sony-Konsole gespielt, aber seit der neuen Konsolengeneration ist nichts mehr so wie es früher mal gewesen ist. Devil May Cry ist nicht mehr Sony-exklusiv und auch Ace Combat ist nicht mehr Sony vorbehalten. Auf der E3 gab es eine Demo zu Ace Combat 6: Fires of Liberation und genau die haben wir uns geschnappt und berichten euch vom Spiel.
Die Demo besitzt nur ein Level, das allerdings etwas länger ist als man es sich vorstellt. Am Anfang muss man nur einige Flieger abschießen, aber im Nachhinein geschieht etwas unvorhergesehenes (zahlreiche Cruise-Missles-Angriffe) und die Action geht weiter. Man kann also davon ausgehen, dass jede Mission in Ace Combat 6 in mehrere Sub-Missionen unterteilt sind, die erst nach und nach hinzukommen. Dadurch wird der Spieler natürlich ziemlich gut bei Stange gehalten und hat ein längeres Spielerlebnis. Sofern die Missionen so abwechslungsreich und gut sind, wie beim Vorgänger Ace Combat: The Belkan War, können wir uns in der Hinsicht auf eine gute Kampagne freuen. Gewohntes Prinzip Bei Ace Combat haben wir es mit einem ganz typischen Arcadespiel zu tun, das mit Simulation ganz wenig zu tun hat. Dass dieser Aspekt nicht weiter schlimm ist, merkt man sofort, nachdem man die ersten Kilometer geflogen ist. Bevor man eine Mission jedoch spielt, erscheint erfahrungsgemäß eine Storysequenz, die die Story weiterführt. Im sechsten Teil der Serie sind die Sequenzen alle in der Spielgrafik gehalten und sehen fantastisch aus. Auch die normale Spielgrafik ist ein Hit und weiß jederzeit zu überzeugen. Sei es die grandiose Darstellung der Umgebung oder auch die genialen Raucheffekte – hier bekommt man so einiges zu sehen. Leider aber sehen die Bodentexturen, wenn man dicht über dem Boden fliegt, nicht so prickelnd aus wie der Rest des Spiels, machen aber eine deutlich bessere Figur als auf der PS2. Die Spielmechanik und die Steuerung auf der Xbox 360 funktionieren schon in der Demo wunderbar. Mit der B-Taste schickt ihr die Raketen auf Reise und sofern ihr den Button gedrückt haltet, kommt ihr wie gewohnt in die Verfolgerkamera, die sehr cool gemacht ist und den Flug sowie Einschlag klasse in Szene setzt. Mit Y wechselt ihr die Ziele und könnt dadurch auch vier Feinde gleichzeitig anvisieren, um vier Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Über das Steuerkreuz könnt ihr euren zahlreichen Kameraden Befehle geben, wobei es hier nur vier Stück gibt, die von Angriff über Feuerschutz bis hin zum Decken reichen. Eine echte Auswirkung auf das Gameplay an sich gibt es leider nicht. Die Dogfights sind auch auf der Xbox 360 wirklich gelungen und machen sehr viel Spaß, zumal die Gegner sich nicht immer so leicht erwischen lassen. Klar, die KI ist leider immer noch nicht die hellste, aber besser als im PS2-Vorgänger. Wenn man ein Gefecht hoch über der Skyline führt und dabei durch die dichten Wolken fliegt und man selbst überall nur Explosionen hört, dann macht das eine grandiose Atmosphäre her, die man erst erreichen muss. Hier hat sich Entwickler Namco Bandai wirklich ins Zeug gelegt und eine von Grund aus solide Leistung gebracht. Auch beim Sound hat man sich nicht wirklich lumpen lassen und gute Synchronsprecher an Land gezogen, die einen bislang sehr guten Eindruck machen. Mich persönlich stört es nur, dass sich die Explosionen nicht annähernd so fett anhören wie sie auch aussehen – schade. Dafür aber stimmt der Sound der Turbinen und das gute Geschwindigkeitsgefühl. |
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Gestaltung und Umsetzung: Vic24 Websolutions
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