Star Ocean: First Departure (Tests)
Star Ocean: First Departure
Bei Star Ocean: First Departure handelt es sich um ein Remake des Klassikers von vor über 10 Jahren. Damals erschien das Spiel für das SNES und nur in Japan. Heute dürft ihr auch als Europäer an die PSP-Version herantreten. Dabei sage ich bewusst Europäer und nicht Deutsche, das Spiel ist nämlich bis auf das Handbuch komplett in Englisch gehalten - sowohl die Dialoge als auch die Texte. Das ist einer der Gründe, warum ich vornweg eine Warnung an Genre-Neulinge ausspreche, Star Ocean ist kein Einsteiger-Spiel, ein wenig Grunderfahrung mit dem Spielprinzip solltet ihr schon mitbringen. Falls ihr die aber habt, bietet First Departure lange, atmosphärische Unterhaltung auf hohem Niveau, so wie man es von Squae Enix gewohnt ist. Konflikt der Welten Roddick, der Protagonist in Star Ocean: First Depature, und seine Freunde Millie und Dorne sind Mitglieder der Local Defense Force, eine Vereinigung, die in den Dörfern Kratus und Coule für Ruhe und Ordnung sorgt. Das klappt auch sehr gut und ist eher langweilig, bis eines Tages eine Seuche ausbricht, die alle Erkrankten zu Stein verwandelt. Die drei Freunde ziehen aus, um ein Heilkraut zu finden und stoßen dabei auf Ronyx und Ilia, die sich vor den Augen der drei Helden auf den Planeten teleportieren. Das ist ungünstig, da der Entwicklungsstand der drei noch nicht einmal bis hin zur Elektronik geht. Schnell wird klar, hier geht es um etwas deutlich größeres, als um eine Seuche, die einen kleinen Planeten betrifft und eine abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit beginnt. So interessant und fließend, wie sich der Beginn von Star Ocean anhört, spielt er sich auch. Das Spiel verbindet den typischen ISO-Rollenspiel-Stil mit dem Anime-Stil und schafft so eine ganze eigene Atmosphäre. Viele Artworks der Charaktere und eine exzellente Sprachausgabe sorgen für massig Atmosphäre, so dass man sofort in das Spiel hineingezogen wird. Aller Anfang ist schwer Doch so schön der Anfang auch ist, so schwer ist er auch. Star Ocean kommt nämlich erstens, wie schon erwähnt, komplett in Englisch und zweitens ganz ohne Anfängerhilfen daher. Ihr müsst euch alle Funktionen des teils recht komplexen und tiefgängigen Spiels selber erschließen. Das ist wirklich schade, denn insbesondere das gut durchdachte Skill-System hat einiges an Potenzial. Doch wenn man sich erst einmal eingearbeitet hat, bietet Square Enix eine grundsolide und motivierende Spielmechanik. Die zufälligen Kämpfe laufen nicht rundenbasiert, sondern in Echtzeit ab, was den Vorteil hat, dass sich Star Ocean vergleichsweise action- und abwechslungsreich spielt, allerdings sind die meisten Kämpfe zu leicht, so dass ihr oftmals auch ohne auch nur einen Knopf zu drücken, gewinnt. Ihr übernehmt in den Kämpfen nämlich die Kontrolle von einem der bis zu vier Party-Mitgliedern, während die übrigen von der KI gesteuert werden. Das klappt so gut, dass selbst Boss-Kämpfe oft durch stupides Draufkloppen zu schaffen sind. Geschrieben von: Philipp Kleidt am 22.11.2008
|
Werbehinweis
Kommentar
![]() Redaktionswertung
Gesamtwertung
Award
User-Wertung
Positiv
Negativ
Galerien dazu
|
Lies auch folgende News dazu









