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Might & Magic: Clash of Heroes (Tests)
Der neue Ableger der Might & Magic-Serie namens Clash of Heroes für den Nintendo DS(i) ist etwas Besonderes. In Puncto Spielmechanik und Aufmachung unterscheidet sich das Spiel grundsätzlich von den Vorgängern der Serie und erfindet quasi alles neu. Wer also vorher mal Might & Magic-Spiele gesehen hat, sollte sich keine Parallelen denken. Und wer noch keins gesehen hat, tja, der hat auch nichts verpasst, Clash of Heroes ist ein eigenständiger und eigener Titel, der seinen Job gar nicht mal so schlecht macht. Warum es auch mit dem neusten Teil der suchterregenden Serie wieder so viel Spaß macht in die Schlacht zu ziehen, verrate ich euch jetzt.
Kämpfen will gelernt sein Hmmm, ein neues Spiel, ein neues Kampf-System, das möchte ich doch erst einmal etwas lernen, also schmeiße ich das Tutorial an. Ca. 15 Minuten später kann ich erfreut sagen: Das Tutorial von Clash of Heroes ist super gelungen. Es ist in 8 kleine Kapitel unterteilt, die nicht zu kurz und nicht zu lang sind, alles gut erklären und sich gemütlich „wegspielen“ lassen. Nun gut, das reicht vorerst, ab ins Gefecht, ich starte eine Kampagne. Nach ein bisschen Story-Hin und Her und Gelaber geht es dann also auch los und ich starte in die schöne Welt von Clash of Heroes. Warum schön? Ganz einfach, weil nicht der gewohnte Might&Magic-Stil zum Tragen kommt sondern ein japanisch angehauchter Anime-Stil. Die Charaktere sind schön gezeichnet mit Anime-typischen Gesichtszügen, die Umgebung ist farbenfroh und abwechslungsreich und die Schlachtfelder sind mit schicken Effekten aufgepeppt. Wie war das nochmal mit dem Kämpfen? Was soll das denn, da erzähle ich euch was von einem neuen Kampfsystem und 'nem guten Tutorial und erkläre gar nicht, worum es eigentlich geht. Also gut, in Might & Magic Clash of Heroes habt ihr einen Schlachtfeld-Bildschirm auf dem eure Truppen auf dem unteren und die gegnerischen Truppen auf dem oberen Bildschirm angezeigt werden. Dabei werden die Einheiten zufällig auf das Schlachtfeld geworfen und ihr müsst sie nach folgendem Prinzip ordnen: Drei Einheiten nebeneinander ergeben einen Verteidugungswall, drei hintereinander ergeben eine Angriffslinie. Dann gibt es noch Elite- und Boss-Einheiten sowie Tricks wie Fusion und Verbindung von Angriffs/Abwehr-Ketten und den ganzen Spaß. Im Prinzip also ein großes Puzzle, bei dem ihr in Runden taktisch gegen den Gegner anstürmt. Eure Armee stellt ihr euch dabei aus einem Pool von Einheiten zusammen, wobei die Einheiten bei den Schlachten auch XP bekommen und aufleveln, genau wie euer Held. Spielt ihr also besonders oft mit den Kampfbären, sind diese irgendwann auch besonders stark. Reichen eure normalen Einheiten mal nicht aus, habt ihr mit eurem Helden noch einen Zauberspruch, für den ihr MP braucht, die sich auflädt, wenn ihr Schaden austeilt oder einsteckt. Dieser Spruch hat meist eine verheerende Wirkung und kann natürlich schlacht-entscheidend sein, genauso wie das Artefakt, das ihr tragen dürft (zum Beispiel +15% HP des Helden). Geschrieben von: Philipp Kleidt am 10.02.2010
Tags: Might & Magic: Clash of Heroes Test, Might & Magic: Clash of Heroes review,Might & Magic: Clash of Heroes Nintendo DS, Ubisoft,Nintendo DS,Might & Magic: Clash of Heroes Testbericht |
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