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Heavy Rain Vorschau (Vorschau)
Nachdem das französische Entwicklungsstudio Quantic Dream bereits im Jahre 2005 mit dem Titel Fahrenheit überzeugen konnten, steht nun mit Heavy Rain der nächste, äußerst vielversprechende Gaming-Thriller vor der Haustür. Im Rahmen der Heavy Rain-Bustour quer durch Deutschland hatten wir die Gelegenheit, uns auf die Suche nach dem Origami-Killer zu begeben – wie wir dabei vorangekommen sind und was Heavy Rain zu einem ganz besonderen Spiel macht, erfahrt ihr in unserer Vorschau!
Film Noir Heavy Rain spielt in einer beschaulichen Vorstadt an der amerikanischen Ostküste und dreht sich um die vier Hauptcharaktere Norman Jayden, Scott Shelby, Ethan Mars und Madison Paige, die unabhängig voneinander irgendwie in die mysteriösen Fall des Origami-Killers schlittern, der kleine Kinder ertränkt und ihnen eine Orchidee auf die Brust und eine Origami-Figur in die Hand legt. Zwar möchten natürlich alle den Fall aufdecken, doch jeder hat einen anderen Grund, der ihn dazu antreibt. So will FBI-Agent Norman den Killer natürlich im Rahmen seines Berufs stellen, während sich der Privatdetektiv Scott im Auftrag der Angehörigen der Opfer auf die Suche begibt. Die Journalistin Madison wittert eine große Story und Ethan wird unfreiwillig in die Mordserie verwickelt, als sein Sohn ebenfalls verschwindet! Seine Abschnitte waren daher auch besonders interessant, denn allein durch seine Vorgeschichte, die ihr übrigens spielen könnt, wird er zu einem richtig glaubwürdigen Charakter, mit dem man selbst als außenstehender Spieler mitfühlt. Der erste Sohn starb bei einem Autounfall, dann kam die Scheidung und als Gnadenstoß verschwindet auch noch der zweite Sohn spurlos. Begleitet von Depressionen, krankhaften Flashbacks und der stetigen Angst, ein weiteres Kind für immer verlieren zu können, macht sich Ethan selbstständig auf die Suche nach dem Mörder, wodurch sein Story-Strang zum emotionalsten und spannendsten wird. Wie weit würdet ihr gehen, um eure Lieben zu retten? Diese Frage steht hier deutlich im Mittelpunkt und ist nicht bloß eine simple Floskel, sondern ein ständiger Begleiter des Spielers. I wanna play a game! Da wir euch in dieser Vorschau auch nur einen kleinen Vorgeschmack auf das geben wollen, das euch Ende Februar erwartet, konzentrieren wir uns daher auch mal auf den guten Ethan. Während in den ersten von insgesamt 50 möglichen Kapiteln (nicht alle werden zwangsläufig gespielt) noch alles schön ist und auch das Spiel ordentlich in den Farbtopf greift, wird es besonders für Ethan immer schlimmer. Eine frühe und dennoch markante Szene ist der Verlust seines ersten Sohnes in einer Einkaufsmeile. Als wir ihm einen Luftballon kaufen und diesen dann auch bezahlen wollen, rennt er, wie Kinder nunmal sind, fröhlich umher und geht in der Menge unter. ![]() Nun schwirren verschiedene Möglichkeiten um Ethans Kopf umher, den wir durch Drücken von R2 und Lenken des linken Analogsticks durch die Menschenmassen steuern. Mit den vier Tasten X, Kreis, Dreieck und Viereck können wir nun auf unterschiedliche Art und Weise nach unserem Sohnemann rufen, mal panisch, mal gelassen. Per L2 können wir zudem Gedankengänge aufrufen, zu denen Ethan dann seinen Kommentar abgibt – quasi als Tipp für den Spieler. So erinnern wir uns per Knopfdruck daran, dass unser Kleiner einen roten Luftballon hatte und wir eigentlich nur diesen finden müssen. Als wir ihn dann draußen auf der Straße finden, geschieht der schreckliche Autounfall. Geschrieben von: John-Henry Drabeck am 08.02.2010
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