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Darksiders (Tests)
Wer also auf gewaltreiche Kämpfe steht und sich nicht an haufenweise Blut stört, das quasi bei jedem erledigten Gegner literweise fließt, kommt in Darksiders voll auf seine Kosten, doch Krieg kann noch viel mehr, als nur sein Schwert schwingen. Zelda meets Kratos Während ihr zu Beginn des Spiels eigentlich den Kopf abschalten und euch einen Gegner nach dem anderen vorknöpfen könnt, müsst ihr schon bald eure Grauen Zellen aktivieren und mit Krieg sogar einige Rätsel lösen! Diese sind meist recht umfangreich und können durchaus lange genug beschäftigen, um das blutige Gemetzel für kurze Zeit zu vergessen, denn hier wollen Zahnräder in Betrieb genommen, Schalter aktiviert, Schlüssel gefunden und Lichtstrahlen umgeleitet werden. ![]() Mit der Glaive lassen sich Rätsel lösen und Gegner angreifen Dabei wird euch in einer kurzen Kamerafahrt stets klargemacht, was das Ziel des Rätsels ist – etwa eine zu erreichende Plattform oder die Truhe mit dem benötigten Schlüssel – doch den eigentlichen Weg müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Eine wichtige Rolle bei den Puzzles spielen auch sogenannte Gear-Items, die ihr in den verschiedenen Dungeons findet. Besonders die Glaive (vor allem aus Dark Sector bekannt) kommt hier sehr häufig zum Einsatz, denn mit der könnt ihr nicht nur kleine Bomben entzünden, um so einen Pfad freizusprengen, sondern auch nacheinander mehrere, zuvor markierte Schalter aktivieren, die dann eine Tür öffnen. Auch andere Hilfsmittel, etwa die „Abgrundkette“, mit der ihr Abgründe überwinden könnt oder der „Leerläufer“, der dem Gerät aus Portal ähnelt, helfen euch dabei, heil aus den Dungeons rauszukommen. Für noch mehr Abwechslung sorgen die zeitlich begrenzte Flugfähigkeit sowie Chronosphären, mit denen sich die Zeit verlangsamen lässt, sodass etwa schnelle Türschließmechanismen überwunden werden können. Das Schöne dabei ist, dass die verschiedenen Items zum Großteil nicht strikt in Kampf- und Rätselgegenstände eingeteilt werden, sondern in beiden Gebieten zum Einsatz kommen. Hinzu kommen Kriegs Zornfähigkeiten, die von Defensiv-Sprüchen wie „Steinhaut“ über Massenangriffe wie den Klingengeysir, bei dem Schwerter aus dem Boden schießen, bis hin zur Verwandlung zur Chaosgestalt – einer großen, brennenden Bestie mit gewaltiger Kraft und todbringenden Schwerthieben - reichen. What are ya buyin? Damit sich Krieg nicht nur auf das verlassen muss, was er unterwegs findet, trefft ihr schon recht früh im Spiel auf den Dämonenhändler Vulgrim, der euch im Tausch gegen Seelen diverse Gegenstände zur Regeneration von Zorn und Gesundheit, neue Angriffe für euer Schwert, den wuchtigen Tremorhandschuh und die Sense, die ihr euch später kaufen könnt, oder verbesserte Zornfähigkeiten anbietet. Die Seelen dafür bekommt ihr natürlich von erledigten Gegnern oder Truhen, wobei es jedoch drei Arten von Seelen gibt, die entweder als Währung dienen, die Gesundheit auffüllen oder euren Zorn regenierieren. Außerdem könnt ihr mit Vulgrims Hilfe von Ort zu Ort reisen, was besonders in den ersten zwei Dritteln des Spiels, wenn euch noch nicht euer treues Ross „Ruin“ zur Verfügung steht, sehr nützlich ist, da die Laufwege sonst doch etwas nervig wären. Geschrieben von: John-Henry Drabeck am 18.01.2010
Tags: Darksiders Test, Darksiders review,Darksiders Playstation 3, Vigil Games,Playstation 3,Darksiders Testbericht |
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Kommentar
![]() Sicher, es wird zahlreiche Deja Vu-Erlebnisse geben, in denen man sich denkt „Hey, das kenn ich doch aus einem anderen Spiel“, doch hier macht es ganz klar der Mix aus, weshalb mein Ersteindruck aus der Preview-Version nur nochmal bestätigt wurde – Darksiders ist in der Tat apokalyptisch gut und für Fans von Action-Adventures in diesem Jahr ein eindeutiger Pflicht-Titel.! Redaktionswertung
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