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Darksiders (Tests)

Darksiders


Die Propheten haben Recht behalten – Das Ende war tatsächlich näher als wir dachten. Es war ein ruhiger Morgen am 5. Januar 2010, als plötzlich das Chaos ausbrach. Verheerende Erdbeben rissen riesige Kluften in die Straßen der Großstädte, Meteoriten regneten vom Himmel, Wolkenkratzer stürzten in sich zusammen und tausende, nein Millionen von Menschen suchten panisch nach einem sicheren Platz in dieser Hölle auf Erden, die sie einst ihr Zu Hause nannten. Vereinzelte Berichte von wilden, blutrünstigen Kreaturen sorgten für noch mehr Unruhe, bevor auch der letzte Nachrichtensender aus Personalmangel sein Programm beendete. Schluss, Aus, Vorbei – eine Welle der Zerstörung hat das Gesicht der Menschheit vom Blauen Planeten gespült und zerstörte Großstädte hinterlassen, die langsam von der Natur zurückerobert werden. Was war geschehen? Gottes Wille? Galaktisches Pech? Karma? Oder hat jemand tatsächlich durch Null geteilt? Erfahrt es in unserem Test zum postapokalyptischen Action-Adventure Darksiders!

Die 7 Siegel der Apokalypse

Zu Beginn des Spiels dürft ihr die Apokalypse selbst miterleben!
Zu Beginn des Spiels dürft ihr die Apokalypse selbst miterleben!
Tatsächlich steckt hinter dem Weltuntergang nicht etwa ein mathematischer Rechenfehler oder eine Ohrfeige des Schicksals, sondern der letzte Kampf zwischen den drei großen Königreichen Himmel, Hölle und Menschheit, gepaart durch das Erscheinen der Vier Apokalyptischen Reiter Hunger, Pestilenz, Krieg und Tod und dem letztendlichen Jüngsten Gericht. Im Grunde genommen ein einfacher Ablauf, doch leider geht der Weltuntergang ordentlich nach hinten los.

Während sich die Dämonen der Hölle und die Engel des Himmels bereits heftig bekämpfen und die noch viel zu schwache Menschheit machtlos ihrem unausweichlichen Ende entgegensieht, erscheint Krieg auf dem apokalyptischen Schlachtfeld, doch er ist allein. Keine Spur von Hunger, Pest oder Tod, dabei wurden die Siegel doch gebrochen, die Reiter gerufen. Verwirrt und dennoch auf seine Aufgabe konzentriert folgt der uralte Krieger in seiner roten Kutte dem Ruf und leitet das Ende der Welt ein – viel zu früh, wie sich schon bald herausstellen wird.

100 Menschen-Jahre später – für Krieg ein verhältnismäßig kurzer Augenblick – muss er sich vor dem Feurigen Rat, einer universellen Instanz, die über Gott, dem Teufel oder sonstigen Mächten steht und für die Balance im Universum sorgt, für seine Taten verantworten. Noch immer versteht er nicht, was er falsch gemacht hat und bittet nicht etwa um Vergebung, sondern um die Chance zur Rache. Kurzerhand wird er zurück auf die Erde geschickt, wo statt Menschen nun scheussliche Höllenbestien residieren.

Von Himmel und Hölle gehasst macht er sich nun auf die Suche nach den wahren Verantwortlichen, ist dabei jedoch stets unter strenger Aufsicht durch den Rat, denn als Strafe hat man ihm nicht nur einen Großteil seiner Kräfte geraubt, sondern auch einen Wächter aufgedrückt, der Krieg zwar einerseits als Berater zur Seite steht, gleichzeitig aber auch volle Kontrolle über sein kastriertes Hündchen hat und ihn mit bloßer Gedankenkraft in die Knie zwingen kann.


Nicht nur Dämonen wollen euch an den Kragen

Blutige Kämpfe und herumfliegende Gliedmaßen

Zwar müssen wir die meisten unserer Kräfte im Laufe des Spiels wiedererlangen, doch zum Glück haben wir von Anfang an unser schickes Schwert, den Chaoseater, dabei. Mit diesem lassen sich die Ausgeburten der Hölle und auch die heiligen Krieger des Himmelsreichs problemlos bekämpfen und als krönenden Abschluss auch zerteilen. Egal ob Zombie, Engel, teuflische Fledermaus, eklige Monstrositäten oder gewaltige Höllenbestien – sie alle können wir im recht einfach gestrickten Kampfsystem mit coolen Angriffen zur Strecke bringen. Eine Taste reicht hierbei schon, um verheerende Kombinationen auszuführen. Um die Sache dann zu beenden, könnt ihr euren Widersachern mit einem äußerst brutalen Finisher den Gnadenstoß versetzen und so Engelsflügel abschneiden, Köpfe abreissen, Brustkörbe zerschlagen, Gliedmaßen abtrennen oder Körper ganz einfach zweiteilen. Übrigens: In Deutschland ist Darksiders ungeschnitten ab 18 Jahren erhältlich.

 

Geschrieben von: John-Henry Drabeck am 18.01.2010



Tags:

Darksiders Test

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Darksiders Testbericht


 
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Kommentar
Darksiders ist so ein Spiel, bei dem man häufig sagen kann: „wie in XYZ“. XYZ steht dabei für die zahlreichen Spiele, an die das apokalyptische Abenteuer mit Krieg erinnert. So ist das Kampfsystem ein Mix aus Zelda und Titeln wie God of War oder Devil May Cry, einige der Waffen wie etwa die Abgrundkette oder die Glaive erinnern ebenfalls an diese Titel und auch das Rätselsystem lässt uns häufig an die Abenteuer mit Link denken, doch all das ist nicht schlimm. Grob könnte man sagen „Gut kopiert ist besser als schlecht erfunden“, doch das würde dem wirklich großartigen Titel nicht gerecht werden. Darksiders schafft es einfach, all die wirklich guten Aspekte dieser ausgezeichneten Spiele in einem angenehm langen Abenteuer mit tollen Charakteren und einer unterhaltsamen Story zu kombinieren. Der Spagat zwischen Kampf, Erkundung, Item-Sammeln und den Rätseln haut einfach hin.

Sicher, es wird zahlreiche Deja Vu-Erlebnisse geben, in denen man sich denkt „Hey, das kenn ich doch aus einem anderen Spiel“, doch hier macht es ganz klar der Mix aus, weshalb mein Ersteindruck aus der Preview-Version nur nochmal bestätigt wurde – Darksiders ist in der Tat apokalyptisch gut und für Fans von Action-Adventures in diesem Jahr ein eindeutiger Pflicht-Titel.!


Redaktionswertung
... zu Darksiders:
Grafik: 13 Punkte
Sound: 14 Punkte
Gameplay: 13 Punkte
Steuerung: 13 Punkte

Gesamtwertung

88 Prozent

Award
User-Wertung
Positiv
  • gelungenes Charakter-Design...
  • ... mit großartigen Synchronsprechern
  • guter Mix aus Kämpfen und Rätseln
  • schön abwechslungsreich
  • Endboss-Kämpfe fordernd und cool in Szene gesetzt
  • Finisher sind klasse
  • grafisch sehr stimmig
  • einige Sammel-Items für besonders starke Gegenstände
  • gute Spielzeit
  • Quasi keine Ladezeiten...
  • zerstörebare und teils interaktive Umgebung
Negativ
  • ... nur das Öffnen des Menüs dauert seine Weile
  • viele aus anderen Spielen bekannte Elemente
  • auch ein Jüngster Tag geht mal zu Ende (und bis zum Nachfolger dauert es noch so lange!)
  • Leider nur ein Finisher pro Gegner
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