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Star Wars: The Force Unleashed – Ultimate Sith Edition (Tests)
Vor etwas mehr als einem Jahr veröffentlichte Activision mit “Star Wars: The Force Unleashed” einen großen Knaller in der Star Wars-Reihe. Eine sinnvolle Ergänzung zur Gesamtgeschichte des großen Universums wurde geschrieben und der Titel verkaufte sich ebenso gut wie es auch in der Presse bewertet wurde. Als geheimer Schüler des dunklen Lord der Sith, Darth Vader, mussten wir damals die Überreste der Rebellion vernichten, um schlussendlich die Entscheidung zu erhalten, ob wir uns für oder gegen die dunkle Seite entscheiden.
Dieses epische Finale wird mit der kürzlich erschienen Ultimate Sith Edition auf die Spitze getrieben. Starkiller, so der Name des Schülers, treibt sein Unwesen jetzt nicht mehr nur auf den bekannten Schauplätzen des Hauptspieles, sondern auch auf Tatooine, Coruscant und als kleines Highlight Hoth. Was also bisher den Konsoleros über DLC vorbehalten blieb, bekommen PC-User für ihre rund 35 Euro auch geboten und noch diesen einen Level mehr auf Hoth – ein kleines Highlight meiner Meinung nach, denn der Kampf gegen Luke Skywalker ist durchaus imposant. Knackig und imposant dargestellt Wie The Force Unleashed nun funktioniert, muss ich sicherlich niemandem mehr erklären, schließlich fand der Titel schon reißenden Absatz. Viel wichtiger ist: Lohnen sich die rund 35 Euro auch? Sofern ihr im Besitz der Konsolen-Fassung seid und euch die beiden Zusatzmissionen besorgt habt: Nein. Es bleibt zu hoffen, dass Hoth im Nachhinein als DLC angeboten wird. Zwar ist die Mission durchaus gut gemacht, knackig zu spielen und die Einsätze der Macht für Rätsel des Öfteren gefordert, doch das alleine rechtfertigt definitiv keine Neuanschaffung. Falls ihr jedoch wider Erwarten bisher standhaft geblieben seid: Nun ist der richtige Zeitpunkt. Doc h wollen wir mal einen genauen Blick auf die drei Spezial-Missionen werfen: Zunächst einmal sei gesagt, dass ihr den Titel nicht durchgespielt haben müsst, um die Missionen auswählen zu dürfen. Klickt euch bis zur Kampagne durch und ihr erhaltet die Auswahl, ob die normale Kampagne starten soll oder ob eine der angesprochenen Aufträge zu erledigen sind. Spielerisch gefallen Hoth und Coruscant hierbei am besten, da sie nicht nur sehr sinnvolle und imposante Machtspielchen erlauben, sondern auch, weil die Balance in diesen Leveln durchaus stimmig ist, wohingegen Tatooine mehr oder weniger durch die Sandläufer und die tolle Optik zu begeistern weiß, nebst einer sehr gut gemachten Story-Verknüpfung. Erfreuliche ist ebenso, dass die wichtigsten und besten Kombinationen und Machtfertigkeiten sofort verfügbar sind. Für komplette Neueinsteiger wäre jedoch ein kleines Tutorial sicherlich nicht falsch gewesen, doch das gibt es ja ohnehin zum Start der eigentlichen Kampagne serviert. Nur sollte euch schon bewusst sein, mitten ins kalte Wasser geworfen zu werden. Und wenn ich den Schwierigkeitsgrad mal vergleiche: Durch die deutlich gesteigerte Menge an Gegnern, die euch gleichzeitig in den drei Missionen angreifen, ist auch die Härte etwas gestiegen. Unmöglich ist es nicht, jedoch bedarf es etwas Trial&Error, wobei das auch schon aus dem Hauptspiel bekannt sein dürfte, ebenso wie die nervigen Quicktime-Events. Geschrieben von: Adam Smieja am 27.11.2009
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