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NBA 2K10 (Tests)
Auch wenn 2K Sport in diesem Jahr die Sportkrone in Sachen NHL abgeben musste an EA, so will man es sich bei NBA jedoch nicht mit seinen Fans versauen. Und so ging am 09. Oktober die 10er Ausgabe von NBA 2K an den Start und machte eigentlich alles richtig. Um es vorne weg zu sagen: NBA 2K10 ist auch in diesem Jahr der Sieger.
Doch woran liegt das? Nun, der Teufel steckt bekanntlich im Detail und genau hier müssen wir auch direkt einsteigen, denn NBA 2K10 läuft etwas langsamer – vom Spieltempo – als die EA’sche Konkurrenz, doch das hat seinen verdammt guten Grund, denn dadurch könnt ihr die geballte Ladung an taktischen Möglichkeiten voll ausschöpfen. Wo NBA 10 Live euch nur den Gegner doppeln oder normal decken lässt, gibt es bei NBA 2K10 die Möglichkeit, einen Spieler in einer exakt definierten Bedingung zu doppeln oder decken. Merkt ihr also, dass gerade Dwayne Wade einen fabelhaften Lauf hat, solltet ihr also versuchen, ihn beim Fast Forward einfach mal zu doppeln oder die Raumdeckung so eng zu schnüren, dass er automatisch in seinem Spielfluss gebremst wird. Damit lassen sich natürlich auch gleich Spielsituationen einführen, in denen ihr die Gegenspieler zum Fehler zwingt, weil ihnen fast keine andere Option mehr bleibt. Zudem sorgt das Playbook mit all seinen Fachbegriffen (Isolation, Pick & Roll, etc.) dafür, dass ihr nicht nur als Kenner voll aufgeht und eure Spieler nahezu perfekt beherrscht, sondern auch ein Gefühl für physikalisch und realistischen Basketball bekommt. Daraus folgt auch, dass ihr durch Druck auf die Schultertasten einige Taktiken für den Defensiv- wie auch Offensivbereich aufrufen könnt und damit die aktuellen Laufwege eurer Mannen seht. Damit lassen sich etwaige Rebounds auch wirklich konkret durchführen und der Slam Dunk am Ende eines Angriffes ist der beste Lohn, den es gibt. Und wenn dann noch ein Signature-Move dabei ist, hält es niemanden mehr auf dem Platz. Zudem lassen sich mit den Schultertasten die Offensive bei Rebounds und die Defensive beeinflussen.Doch auch das Steuerkreuz darf eine Erwähnung verdienen, denn hiermit geht es an die Coaching-Optionen, mit denen ihr beispielsweise einen Spieler bei Time-Out auf die Bank setzt oder über den „Heatcheck“ seht, wer von euren Profis gerade einen richtig guten Lauf hat. Dieser sollte dann natürlich oft angespielt werden, denn so eine „hot streak“ sollte nicht unterbrochen werden. Außerdem könnt ihr in den Coaching-Tabs bestimmen, welcher Spieler wen decken soll. Das mag sich nun alles vollkommen überladen anhören, doch das ist es gewiss nicht. Schon wenige Minuten reichen aus, damit die Steuerung in Fleisch und Blut übergeht und ihr richtig nette Aktionen vom Stapel reißt. Anfänger wie auch Profis bekommen hier eine richtig gute Simulation geboten, bei der die Steuerung das mitunter geringste Problem darstellt. Volle Hütte Wenn ihr gerade keine Lust auf den Franchise-Modus habt und euch einfach nur schnell austoben möchtet, dann ist der Freiplatz „the place to be“. Hier spielt ihr wahlweise im 1on1 oder 3on3 gegen Mitspieler oder normale Gegner, wobei einzig und allein euer Können zählt. Außerdem haben die Jungs von Visual Concepts/2K Sports noch einen 3-Point-Wettbewerb implementiert. Reicht euch nicht? Okay, okay. Es gibt auch noch den bekannten Online-Modus, wo ihr mit bis zu neun Spielern mit- und gegeneinander spielt und dabei entweder auf eigens hergestellte Teams oder vorhandene (Lizenzen inbegriffen) zurückgreift.
Apropos Online: Ihr könnt euch nebst der Online-Matches bei „NBA Aktuell“ – bei aktiver Online-Verbindung der Spielekonsole an das Internet – die aktuellen Daten und Statistiken der echten NBA ins Spiel reinholen. Sehr nett: Mit der Live-Rooster-Option könnt ihr die aktuellen Spielerverhandlungen, Verletzungen und dergleichen abchecken. Ansonsten weiß die technische Seite des Spiels absolut zu gefallen. Abgesehen vom Spieltempo sind NBA Live 10 und NBA 2K10 hier auf gleicher Höhe, wobei NBA Live 10 den kleinen Vorteil hat, dass die Animationen etwas erweitert wurden im Vergleich zum Vorgänger, was bei NBA 2K10 leider nicht der Fall ist, doch das wäre jetzt Erbsenzählerei, denn so oder so bleibt festzuhalten: Grafisch sind beide Titel gleich gut und einfach nur Spitze. Kleine Randbemerkung: Die PS3-Version hat sichtbares Kantenflimmern und Treppchen, wo hingegen die X360-Fassung des Öfteren leichte Framerate-Probleme bekommt. Geschrieben von: Adam Smieja am 30.10.2009
Tags: NBA 2K10 Test, NBA 2K10 review,NBA 2K10 Playstation 3, 2K Games,Playstation 3,NBA 2K10 Testbericht |
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