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Tales of Monkey Island - Kapitel 1 (Tests)
Es war eine dieser Ankündigungen, auf die sich Millionen von Spielern gefreut haben. Die Macher von Sam & Max, Telltale Games, haben sich zur Aufgabe gemacht, den ersten Teil von Monkey Island als Remake zu bringen und gar einen komplett neuen Teil auf die Beine zu stellen. In Episodenform. Zwar erzählen die fünf kommenden Episoden (jeden Monat eine) für sich abgeschlossene Minigeschichten, allerdings sollen sie sich zum Ende hin in einem großen Ganzen zusammenfügen. Wir sind gespannt und genießen den ersten Happen. Lohnt sich der Blick auf Kapitel 1? Definitiv!
Wenn ihr schon die ersten Teile von Guybrush Threepwood gemocht habt, dann könnt ihr euch wieder auf einige flotte Sprüche freuen, sie sich in der rund drei-stündigen Episode entfalten. Und doch: So ein klein wenig hat der gute Guybrush nachgelassen, wie ich finde. Längst nicht alle seine Witzchen kommen so gekonnt und lässig rüber wie noch in seinen ersten Auftritten. Das wird vor allem dann deutlich, wenn ich mir die Multiple-Choice-Fragen anschaue und bemerke, dass der Auswahltext zum Teil wirklich urkomisch ist, der Held jedoch eine Standardfloskel ablässt. Schade eigentlich, denn ich hätte zu gerne die Reaktion des Gegenübers auf eine flapsige Antwort erlebt! Kleiner Hinweis am Rande: Dominic Armato, der Sprecher von Guybrush der älteren Teile, ist auch dieses Mal wieder mit von der Partie! Etwas umständlich und fremdartig Mein erster Gedanke beim Anblick der Grafik war kein Guter, eigentlich. Monkey Island überzeugt doch gerade durch seine handgemalten Hintergründe, die so unglaublich viel Liebe zum Detail boten und voller Kleinigkeiten steckten, die sie zu einem Hingucker machten. Und nun? Ja, nun erleben wir den Trend, der sich auch mit den Nachfolgern des guten Spiels eingelebt hatte: Echte Hintergründe, die nicht mehr stimmig wirkten und es auch heute nicht mehr tun. Bei Tales of Monkey Island hatte ich zumindest das Gefühl, eine mittelgute PS2-Technik vorgesetzt zu bekommen, dessen Designs irgendwie nicht ganz ausgreift sind. Der Charme ist irgendwie… weg.Und während ihr also durch „Floatsom Island“ stampft, auf die ihr euch durch einen Zufall nach einer Begegnung mit LeChuck begeben habt, löst ihr wieder allerhand – logischer – Rätsel, erlebt ein kleines Labyrinth und dürft den verschiedenen Gesprächen der Protagonisten lauschen. Alles wurde doch sehr stimmig zusammengewürfelt, die ganzen verstreuten Objekte lassen sich aufnehmen und in einem recht umständlichen Menü analysieren. Und es ist übrigens ratsam, sich alle Items einzusacken, weil sie bestimmt irgendwann mal wichtig werden könnten. Das Inventar selbst sieht sehr aufgeräumt aus, allerdings vermisse ich diverse Komforteinstellungen der Konkurrenz doch recht stark. Beispielsweise würde ich viel lieber zwei Items einfach anklicken und diese dann kombinieren. Bei Tales of Monkey Island ist das jedoch nur möglich, wenn ich die beiden Objekte vorher in einen extra Kombinationsslot gepackt hab. Geht zwar auch, ist aber irgendwie umständlicher. Auch in Sachen Steuerung muss sich Telltale Games etwas Kritik gefallen lassen: Warum kann ich beispielsweise nicht einfach den Zielort anklicken, sondern muss umständlich die linke Maustaste drücken und dann die Maus in die Richtung ziehen, in die Guybrush laufen soll?Geschrieben von: Adam Smieja am 20.07.2009
Tags: Tales of Monkey Island - Kapitel 1 Test, Tales of Monkey Island - Kapitel 1 review,Tales of Monkey Island - Kapitel 1 PC, Telltale Games,PC,Tales of Monkey Island - Kapitel 1 Testbericht |
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