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Die Sims 3 (Tests)
Seit rund 9 Jahren tummeln sie sich auf unsereren Rechnern, stehen morgens um 6 Uhr auf, gehen auf die Toilette und unter die Tusche, machen ihr Frühstück, schauen dabei noch ein wenig fern und gehen dann zur Arbeit, mit der sie ihr kleines Häuschen finanzieren, in dem sie sich mit Freunden unterhalten, einfach nur ausruhen oder eine eigene Familie gründen. Die Rede ist natürlich von den Sims, die sich seit ihrem Debüt im Jahre 2000 über 100 Millionen Mal verkauft haben und somit an der Spitze der erfolgreichsten Franchises aller Zeiten stehen. Nachdem EA und Maxis Spielern des zweiten Teils in zahlreichen Addons neue Inhalte – darunter Haustiere, diverse Urlaubsorte oder die vier Jahreszeiten – nachgereicht hat, erschien nun vor kurzem endlich Die Sims 3. Wir sind ins virtuelle Sunset Valley gezogen und hatten dort zahlreiche Abenteuer! Ob unsere Sims noch am Leben sind, erfahrt ihr im Test.
Kleider machen Leute Die Sims ist nicht bloß eine simple Lebensimulation, in der ihr wildfremde Polygon-Menschen durch ein vordefiniertes Haus schickt. Hier lassen sich dank Bau-Modus Architekten-Träume verwirklichen und mit dem Charakter-Editor ganz individuelle Sims erstellen, die realen Vorbildern teilweise sehr ähnlich sehen. Es soll sogar Menschen geben, die wirklich nur vor eben diesem Editor sitzen, verschiedenste Menschen – von weltbekannten Persönlichkeiten wie Obama bis hin zu eigenen Familienmitgliedern – nachbasteln und das eigentliche Spiel nie anrühren. Diese Möglichkeit gibt es natürlich auch in Sims 3, und sie ist ausgereifter als je zuvor! So haben wir erstmal eine ganze Weile nur an unserem Charakter gesessen und waren von den vielen Möglichkeiten durchaus beeindruckt. Von simplen Einstellungen wie Name, Geschlecht, Stimme oder Körperbau lassen sich auch kleinste Details wie Sommersprossen, die Wimpernlänge, Makeup oder die verschiedenen Farbtöne im Haar (Basis, Strähnen, Ansatz etc.) anpassen. Wenn ihr dann – nach rund 5 bis 60 Minuten, das hängt natürlich ganz vom Spieler ab – fertig seid, kommen verschiedene Klamotten zu diversen Anlässen (Alltags-, Abend-, Sport- und Badekleidung sowie Unterwäsche) hinzu. Die Auswahl erscheint auf den ersten Blick noch nicht so wahnsinnig umfangreich, doch dann entdeckt man schnell die Farbpalette und kann die Shirts, Hosen, Kleider, Anzüge oder Schuhe nach Belieben einfärben und sogar Muster auswählen. Ein Paar Strumpfhosen im pinken Kuhmuster und dazu ein Rock mit Holzmaserung? Kein Problem – hier sind dem Spieler im Grunde genommen keine Grenzen gesetzt, nur der gute Geschmack sagt irgendwann „Stop!“. Malermeister Wenn wir schonmal den Farbeimer draußen haben, können wir auch gleich weiter malen. Dass sich die Außenfassade unserers kleinen Hauses, das wir zuvor im Bau-Modus errichtet haben, genauso bemalen lässt, wie das enge Badezimmer, versteht sich von selbst und ist auch schon vorher möglich gewesen. Nun müssen aber auch noch sämtliche Gegenstände dran glauben. Ganz egal ob ihr euren Kühlschrank nun mit dem Textil-Muster von Omas alter Coucher überzieht oder euer Sportwagen dank Leoparden-Muster sofort ins Auge sticht, Sims 3 bietet euch hier unzählige Möglichkeiten euer Eigenheim sowie eure Sims unkompliziert so individuell wie möglich zu gestalten. ![]() Darüber hinaus gibt es natürlich auch wieder zahlreiche neue Gegenstände, mit denen ihr euer Haus ausstatten könnt. Und dabei haben wir noch nicht einmal den Live-Modus aktiviert und unsere Sims herumkommandiert! Aber müssen wir das eigentlich? Geschrieben von: John-Henry Drabeck am 16.06.2009
Tags: Die Sims 3 Test, Die Sims 3 review,Die Sims 3 PC, Electronic Arts,PC,Die Sims 3 Testbericht |
Kommentar
![]() Und letztendlich hat das Ganze auch kein Ende! Alte Sims sterben, neue werden geboren und so entstehen immer wieder neue, einzigartige Charaktere, mit denen es eine Geschichte zu erzählen gilt. Hinzu kommen zahlreiche Verbesserungen, die das Sim-Leben einfacher machen - allen voran das verbesserte Eigendenken der Sims. Wie sich Die Sims 3 weiterentwickeln wird? Das liegt wohl in den Händen von EA. Mit den kostenlosen Mini-Inhalten machen sie sich sicher keine großen Freunde, aber immerhin kriegt man zum Kauf des Spiels eine komplette neue Stadt sowie einen 12-Euro-Gutschein für den Store geschenkt. Wenn jetzt noch beliebte Inhalte aus den Sims 2-Addons nachgeliefert bzw. neu verpackt werden, kann man irgendwann nicht mehr viel verlangen - und für einen möglichen vierten Teil wird es dadurch noch schwerer, Vorangegangenes zu toppen! Redaktionswertung
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