|
Battlestations: Pacific (Tests)
Der Zweite Weltkrieg gehört sicherlich zu einem der am meist verwendeten und ausgelutschten Szenarien in der Videospielgeschichte. Von den Stränden und Dörfern in der Normandie und den staubigen Wüsten Afrikas über zerstörte und verschneite Großstädte in Russland bis hin zu tropischen Inseln im Pazifik – man hat schon alles gesehen. Das haben auch schon viele Entwickler erkannt und so zum Beispiel ihren Spielreihen einen neuen Anstrich verpasst (siehe Call of Duty). Eidos hat das nicht getan und bringt nach dem durchaus soliden Battlestations: Midway nun den Nachfolger mit dem Untertitel Pacific. Wieso die Luftschlachten über dem Guadalcanal und riesige Seeschlachten in japanischen Hoheitsgewässern aber immernoch Spaß machen, erfahrt ihr im Test!
Tora! Tora! Tora! ![]() U-Boote sind gefährlich - allerdings auch sehr verwundbar, wenn wie hier Wasserbomben eingesetzt werden. In Battlestations: Midway durftet ihr zumindest versuchen, die unzähligen Bomber von einem Patroullien-Boot aus zu erledigen. Im Nachfolger ist das anders, und hier zeigt sich auch gleich eine der größten Neuerungen des Spiels, denn statt nur mit den Amis zu spielen, dürft ihr euch in Battlestations: Pacific auch auf die Seite der Japaner schlagen und den Lauf der Geschichte verändern. Gleich in der ersten Mission der Japaner-Kampagne befindet ihr euch hinter dem Steuerknüppfel eines japanischen Kampflugzeugs und seit Teil der riesigen Flieger-Formation, die ihr 2007 noch mit Flakfeuer bekämpft hat. Die Einsätze gestalten sich dabei größtenteils sehr abwechslungsreich und so verhindert ihr noch zu Beginn der Mission, dass die amerikanischen Jäger starten könnten, nur um kurz danach in einen Torpedo-Bomber zu steigen und einige Schiffe unter Beschuss zu nehmen. Vom Soldat zum Oberbefehlshaber Doch es wird noch abwechslungsreicher. In späteren Missionen übernehmt ihr nämlich nicht nur die Kontrolle einzelner Flieger oder Schiffe, sondern befehligt eine ganze Flotte mit Schlachtschiffen, Zerstörern, Frachtschiffen, Landungsbooten (zum Einnehmen von Insel-Befestigungen), U-Booten und Flugzeugträgern, die wiederum verschiedenste Arten von Flugzeugen in die Luft schicken können. ![]() Hier reicht es nicht, einfach per Nachschub-Menü ein Kampfflieger-Geschwader in die Luft zu schicken, sich hinter’s Steuer zu setzen und Jagd auf die Gegner zu machen, denn oft hat euer Feind ähnlich große Verbände, mit denen er euch angreift. Nicht selten kommt es vor, dass eure Flieger in luftigen Höhen schwere Bomber bekämpfen müssen, die ihre explosive Fracht auf das Deck eures Trägers zu werfen drohen, während ihr mit Zerstörer und Aufklärungsflugzeug nach dem U-Boot sucht, das schon einige Treffer gelandet hat und zudem das Flakfeuer (FLAK=FLugAbwehrKanone) eurer Schiffe auf den Horizont konzentriert, wo Torpedo-Bomber in Angriffsstellung gehen. Wenn dann noch von der anderen Seite japanische Kamikaze-Flieger durch die Wolken stürzen oder hinter der hügeligen Insel plötzlich ein gewaltiges Schlachtschiff mit dutzenden schwerkalibrigen Kanonen auftaucht, kommt man als Befehlshaber schonmal ins Schwitzen – sofern der Schwierigkeitsgrad entsprechend fordernd ist. Auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad hat man nämlich so gut wie nie Problem, da man selber unglaublich viel einstecken kann, während eure Gegner wie die Fliegen vom Himmel fallen. Geschrieben von: John-Henry Drabeck am 12.06.2009
Tags: Battlestations: Pacific Test, Battlestations: Pacific review,Battlestations: Pacific PC, Eidos,PC,Battlestations: Pacific Testbericht |
Werbehinweis
Kommentar
![]() Man könnte Battlestations: Pacific natürlich nun vorwerfen, vieles zu bieten aber nichts zu perfektionieren - das stimmt zwar mehr oder weniger, doch der Mix aus Action und Strategie ist gelungen und bewirkt, dass selbst das eigentlich so ausgelutschte WWII-Szenario wieder Spaß macht. Redaktionswertung
... zu Battlestations: Pacific:
Gesamtwertung
Award
User-Wertung
Eure Meinung zu Battlestations: Pacific:
Positiv
Negativ
|
Lies auch folgende News dazu







