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Alarm für Cobra 11: Burning Wheels (Tests)
Alarm für Cobra 11: Burning Wheels
Was mich bei der GTA-Reihe immer nach einiger Zeit gestört hat war die blöde Polizei. Sobald man einmal auch nur leicht an ein Auto der Gesetzeshüter andockt hat man einen Stern und somit Ärger am Hals. Jetzt bietet sich mir eine sehr schöne Alternative zum Gangster-Leben und zwar mit Alarm für Cobra 11. Da fege ich nämlich auf mit halsbrecherischer Geschwindigkeit und ohne Rücksicht auf Verluste durch die Straßen, doch ohne Konsequenzen, ich bin ja schließlich Autobahnpolizist. Warum der neue Teil der Cobra 11-Reihe ein wirklich solides Rennspiel ist, lest ihr jetzt. „Semir, Ben? Seid ihr da?“ Für alle, die die Serie nicht kennen: In Alarm für Cobra 11 geht es um die beiden Autobahnpolizisten Semir und Ben, die alle erdenklichen Abenteuer erleben und es auf den deutschen Straßen ordentlich krachen lassen. Im Spiel geht es natürlich eben um diese beiden Protagonisten. So fahrt ihr im Karriere-Modus mit den beiden in der frei befahrbaren Stadt Streife, hört euch die selten dämlichen Sprüche an, die sich dem Serien-Niveau anpassen und von den Originalsprechern kommen, und bekommt abwechslungsreiche Aufträge. Diese sind wirklich gut gelungen, die Mini-Geschichten sind zwar oft haarsträubend erfunden, wie zum Beispiel die Mission „Giftiges Bier“, in der ihr einen Bier-Laster mit einer vergifteten Ladung anhalten sollt, bevor der unwissende Fahrer den leckeren Trunk ausliefert und Kunden gefährdet werden. Auf die Frage der Protagonisten, ob man nicht einfach den Supermarkt oder den Fahrer anrufen könnte, kommt nur ein: „Das geht nicht, und jetzt Los!“, komisch. Oft kommen auch einfach Antworten wie: „Es kommt von ganz oben“, was sich zu einem regelrechten Running-Gag entwickelt, der leider nicht witzig ist, wie die meisten Gespräche. Doch so schön und abwechslungsreich die Missionen auch sind, so kniffliger, unlogischer und frustrierender können sie bei weilen auch sein. So ändert sich teilweise einfach das temporäre Ziel auf der Karte, da ihr offenbar das aktuelle Ziel erreicht habt. Eine Meldung dazu gibt es aber nicht, ihr müsst also die ganze Zeit aufpassen, ob euer Ziel noch aktuell ist, das verwirrt. … müssen ziemlich alt und überholt sein, wenn man Alarm für Cobra 11 als Maßstab nimmt. Die Navigation im Spiel ist eine absolute Katastrophe. Es wird euch die schnellste Route auf der Minimap angezeigt, leider ändert sich die schon bei geringsten Abweichungen (Spurwechsel z.B.), so dass sie sehr verwirrt. Dazu soll ein Richtungs-Pfeil, ähnlich wie der in Need For Speed, helfen, was leider auch nicht viel bringt, da dieser immer den direkten Weg zum Ziel anzeigt, den Luftweg also. Noch dazu kommt, dass es oft unvorhersehbare und abrupte Sackgassen gibt, die dank des teils unrealistischen Kollisionsverhalten als sehr schnelle Bremse dienen. Geschrieben von: Philipp Kleidt am 01.12.2008
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