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Call of Duty: World at War (Tests)
Call of Duty: World at War

Call of Duty: World at War Testbericht

Call of Duty 4 schlug ein wie eine Bombe - und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes, denn Infinity Ward lieferte ein tadelloses Game mit knisternder Spannung, viel Action und unverbrauchten Szenario ab. Und weil Infinity Ward eben zwei Jahre fuer ein neues Call of Duty braucht, durften die Jungs von Treyarch mal wieder ran. Treyarch? Da denkt man doch direkt an das eher verkorkste Call of Duty 3. Die haben Teil 5 gemacht? Ja, richtig. Und leider ist das Game nicht so richtig das, was man sich erhofft - Setting sei Dank.
Doch kommen wir so langsam zu den richtig schicken Sachen an Call of Duty. Die Action ist ja stetighin auf einem sehr hohen Niveau, hier hat Treyarch keinerlei Geschwindigkeitsbussen gegenueber dem baerenstarken Vorgaenger hinnehmen muessen. Auch in Punkto Grafik haben sich die Jungs nicht lumpen lassen und so richtig schicke Levels kreiert, die nur so vor Details strotzen. Und obwohl prinzipiell jenelbe Engine benutzt wird, kann World at War leider nicht ganz aus dem Schatten von Teil Vier hervorkriechen. Das soll nicht heissen, der Titel saehe schlecht aus - das waere eine glatte Luege - aber so grandios wie Modern Warfare ist er nicht ganz.
 


Der Zweite Weltkrieg. Deutschland verliert, die Japaner werden atomar verseucht, Pearl Harbour wird vernichtend angegriffen, Berlin faellt, die Normandie wird gesichert und der Kalte Krieg folgt. Huch, alles ist ja so a-chronologisch. Warum das? Nein, es zeugt nicht von mangelndem Geschichtswissen, sondern eher davon, dass auch Call of Duty solch einen erzaehlerischen Bock schiesst. Habt ihr euch gerade noch in Stalingrad von den poesen Deutschen gerettet, befindet ihr euch schnurstracks ohne logische Erklaerung in Polen wieder. Und da waere ja noch eine Sache. Diese Thematik. Schon alleine dafuer ziehe ich fast gnadenlos zehn Prozentpunkte ab, allerdings nicht sofort, dazu bedarf es so einiger Parameter, die Call of Duty: World at War aber jedes Mal perfekt trifft - als waere hier ein Scharfschuetze zu Werke.
Und so wollen wir uns mal in der Argumentationslogik steigernd bis zum maximalen Gamespass von CoD hinarbeiten und fangen natuerlich mit den schlimmsten und uebelsten Sachen an:


In der Kuerze liegt nicht stetig die Wuerze 

Die Japaner verstecken sich recht clever im Gebüsch und Wasser
Die Japaner verstecken sich recht clever im Gebüsch und Wasser
Waehrend und schon Modern Warfare in Sachen Gamedauer extrem negativ aufgefallen ist, war wohl das vorrangige Ziel bei World at War seinen Vorgaenger in jedem Bereich zu toppen - dazu gehoert wohl auch Gamezeit. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber jenes Game an einem Abend komplett durchzugameen - und jener Abend endete um 23 (!) Uhr - hat schon was von Kundenverarsche, wenn man bedenkt, bis zu 70 Euro ausgegeben zu haben. Schlstetig noch als das sind die miserabel gescripteten Events. Klar, jedes Game benutzt ein Script, um irgendwelche Ereignisse auszuloesen, selbst Far Cry 1, doch da haben es die Entwickler extrem geschickt gemacht. In Call of Duty 5 jedoch reicht es aus, einen Punkt zu erreichen, um ganze Gegnerhorden hinter euch urploetzlich verschwinden zu lassen. Das ist natuerlich ziemlich sinnentfremdend. Und nicht vergessen: Immer der Nase entlang, ihr koennt euch einfach nicht verlaufen.

 

Geschrieben von: Adam Smieja am 26.11.2008




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Call of Duty: World at War Testbericht


 
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Kommentar
Eigentlich müsste ich das Spiel für seine Naivität mit unter 80 abstrafen, doch das wäre nicht richtig. Klar, der Singleplayer ist in jedem Punkt extrem enttäuschend. Berlin, Stalingrad, Pazifik und wie sie alle heißen gibt es in jedem C-Game zu sehen. Dass die Kampagne so erschreckend kurz ausfällt ist für mich genau so unverständlich wie die absolut lächerlichen Gegnerscripts – es kann doch nicht sein, dass ab Punkt X alle 25 Gegner hinter mir von Geisterhand verschwinden. Einzig und allein der über jeden Zweifel erhabene Mehrspieler-Modus kann World at War vor dem Vergleich mit Far Cry 2 retten. Solltet ihr also nicht schon angewidert sein vom ewig gleichen und nervigen WWII-Setting, holt euch das Spiel. Ansonsten bleibt nichts anderes als zu hoffen, dass Infinity Ward im kommenden Jahr kein WWII-CoD auf den Markt wirft, ansonsten sehe ich die 80 Prozent zerfallen.

Redaktionswertung
... zu Call of Duty: World at War:
Grafik: 13 Punkte
Sound: 13 Punkte
Gameplay: 09 Punkte
Steuerung: 14 Punkte
Mehrspieler: 14 Punkte

Gesamtwertung

83 Prozent

Award
User-Wertung
Positiv
  • Überzeugende KI
  • Sehr gute Präsentation
  • Dichte Atmosphäre
  • Exzellenter Mehrspieler-Modus
  • Koop mit vier Spielern off- und online
  • Toller Soundtrack
  • Sprachausgabe kann sich hören lassen
Negativ
  • WWII-Thematik
  • Sehr kurz…
  • Selbst y: x=1 ist nicht geradliniger
  • Zusammenhanglose Aneinanderreihung von Schauplätzen
  • Despawn erzeugen mit Hilfe von bestimmten Punkten
  • Keinerlei Neuerungen im Gameplay
  • Missionsdesign wirkt inzwischen sehr ausgelutscht
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