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Eure Wertung:
18 votes
7.7

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Vorschau
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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Vorschau

Geschrieben von: am 21.9.2010
Harry Potter. Wohl selten hat ein Zauberer so die Jugend beeinflusst, wie er. Bücher, Filme, Faszination Zauberschule, Kämpfe mit Magie, Liebesdramen. Harry Potter bietet seit Jahren vieles, was das Kinderherz so begehrt. Und auch auf den Konsolen hat sich der Junge mit dem Blitz auf der Stirn mittlerweile eingenistet und ermöglicht es Spielern und Spielerinnen, selbst den Zauberstab zu schwingen. Mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 für die Xbox 360 wird euch das erste Mal die Möglichkeit gegeben sein, Harry mit Microsofts Kinect zu steuern und Voldemort und Co. ordentlich einzuheizen. Wir konnten Harrys neusten Abenteuer live anspielen und dem Executive Producer Jonathan Bunney einige Fragen zum neuen Titel stellen.

Wie spielt sich Kinect

Leider konnten wir Harry Potter nur in einem Level anspielen, was allerdings dazu reichte, um genügend erste Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Ebenso taten sich hier einige Fragen auf, wie zum Beispiel, ob es möglich sein wird in den Herausforderungen Harry auf irgendeine Art und Weise selbst zu steuern. Jonathan Bunney antwortete darauf, dass das Spiel selbst Harry je nach Situation bewegen wird und der Spieler sich ausschließlich um die Duelle kümmern wird. Zaubern, Verteidigen, Reagieren. Wo wir gerade beim Reagieren sind: Die Reaktionszeiten von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes mit Kinect wirken auf den ersten Eindruck relativ gut und haben kaum Verzögerungen. Jedoch hängt dies auch davon ab, wie ihr zur Kamera steht, ob ihr die Bewegung sauber ausführt und ob ihr nicht zu schnell eure Hand bewegt. Für jeden Zauber ist zudem eine andere Bewegung von Nöten.

Grafisch gesehen wirkt der neue Teil übrigens sehr souverän in seiner Ausführung, wobei ihr bei dem ganzen Gezaubere und Gefuchtel wenig Zeit haben werdet, auf technische Details zu achten. Mir persönlich kam nach zehn Minuten schon einmal der Gedanke, ob es vielleicht ein Problem sein könnte, dass der Arm irgendwann schwer wird. Denn um zaubern zu können, müsst ihr selbstverständlich auch euren Zauberstab auf den Gegner richten. Jedoch scheinen die Challenges relativ kurz gehalten, so dass euch immer wieder Pausen gegönnt werden. Eine weitere Frage unsererseits war, ob Harry nur ein gewisses Repertoire an Zaubern zur Verfügung steht, oder ob sich diese im Laufe des Spiels erweitern und erneuern. Harry wird in jedem Challenge-Level verschiedene Zauber einsetzen können und auch müssen, um vorwärts zu kommen. Für genügend Zauberabwechslung sollte also gesorgt sein, so Jonathan Bunney.

Be Good, Be Fast

Zu hoffen ist es, denn der erste Eindruck von Harrys neuem Abenteuer ist wirklich gut und lässt auf mehr hoffen. Besonders der Umfang wird darüber entscheiden, wie gut das Spiel auf dem Markt landen wird, denn die Umsetzung mit Kinect funktioniert wirklich prima. Einziger Nachteil ist, dass der Spieler schon relativ weit vom Fernseher Weg stehen muss, damit die Xbox zu Beginn eure Körperumrisse erkennt und ihr euch auch später ohne Verzögerungen duellieren könnt. Ansonsten kommt es hauptsächlich darauf an, schnell zu sein. Eure Runs werden nach Zeit und Sternen bewertet, was natürlich wie in jedem Spiel eine Menge Motivation bietet, im richtigen Zeitpunkt zu zaubern, zu verteidigen und eine schöne Wertung abzustauben.



Unsere letzte Frage bzgl. Der Heiligtümer des Todes widmete sich dann der eigentlichen Geschichte des Spiels, wie sich das Spiel spielt, worauf das Gameplay aufbaut und auf welchem Punkt das Hauptaugenmerk liegt. Der Executive Producer fand auf diese Frage eine klare Antwort. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes wird anders als die Teile davor. Mit der Produktion verabschiedet man sich ein Stück weit vom Schulleben des kleinen Zauberers und widmet sich mehr den Kämpfen und Duellen gegen die bösen Mächte. Alles läuft darauf hinaus, dass es ein großes Finale geben wird und in diesem Teil wird definitiv mehr gekämpft, als noch in den Vorgängern.


Fazit: Als kleiner Fan der Harry Potter-Reihe, egal ob Buch oder Film, bin ich von dem bisher Gesehenen eigentlich relativ angetan. Meine einzige Befürchtung ist, dass der letzte Teil von Harrys großem Abenteuer mehr und mehr zur Kampforgie wird und das Feeling der vorherigen Teile etwas flöten geht. Zudem hoffe ich, dass für genügend Abwechslung gesorgt wird. Sind diese Faktoren gegeben - guter Umfang, genug Abwecshlung und nicht nur Zauberduelle -, dann denke ich dürfen wir uns auf einen guten Titel freuen.

Ersteindruck: Gut
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  • Alexander
    Mitglied
    2010-12-12 10:32:01

    hört sich gut an


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