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Assassin’s Creed: Altair’s Chronicles Vorschau
Release: Ende März 2008
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Assassin’s Creed: Altair’s Chronicles Vorschau

Geschrieben von: am 14.2.2008

Assassin's Creed: Altair's Chronicles Vorschau Testbericht

Ubisoft landete vergangenes Jahr mit Assassin`s Creed einen grossen Hit, den wir mit einem Goldaward gewuerdigt haben. Seine Makel hatte das Game aber dennoch, denn viele haben vor allem das stetig gleiche Missionsdesign bemaengelt und die Gamedauer war auch recht knapp bemessen. Schade war ebenso, dass der Titel einen ueblen Cliffhanger am Ende hatte.

Zwar wird jener mit Altair`s Chronicles nicht beseitigt, aber die Vorgeschichte wird geklaert, da sich der gute Altair nun 1190 statt 1191 um die Beschaffung des Abendmahlkelchs machen muss. Das ist jener Kelch, der am Ende der Konsolenversion fuer massig Chaos sorgt. Altair`s Chronicles hoert auch 'rein zufaellig' genau da auf, wo das Hauptgame beginnt. Man kann sich jedoch gut und gerne die Frage stellen, warum Gameloft bzw. Ubisoft es nicht fuer noetig hielt, den Animus ins Game zu bringen, zumal das Dreh- und Angelpunkt der Geschichte gewesen ist. Jetzt ist nur noch die Sync-Leiste das letzte Ueberbleibsel jener Technologie.

Der gute, alte Sidescroller

Die groesste Ueberraschung, die angesichts der recht betagten Technik des DS jedoch verstaendlich wirkt, duerfte die Grafik sein, denn Altair`s Chronicles gamet weniger in 3D, sondern viel mehr in 2D und gamet sich wie so ein alter Sidescroller. Man sieht dem Game seinen Ursprung sicherlich noch an, die Grafik an sich wirkt auch durchgehend stimmig, allerdings wirken die Animationen von Altair leider noch sehr abgehakt und unbeholfen, was auf der PS3 und X360 absolut nicht der Fall gewesen ist.

Gesteuert wird der Titel ausschliesslich ueber das Digikreuz und nur bei den spassigen Minigameen auch mit dem Touchpen. Ansonsten wird mit R der normale Gang eingeleitet, mit X oder wahlweise auch Y ein starker bzw. schwacher Angriff ausgefuehrt und mit A interagiert. B dient zum Sprung, welcher mir oftmals viel zu wuchtig vorkam, weil ich damit des Oefteren in einen Abgrund gefallen bin, da ich anscheinend zu gutglaeubig kurz vor Abgrund abgesprungen bin - aergerlich, aber stetighin sind die Speicherpunkte sehr fair gesetzt. Das gesamte Geschehen an sich gamet sich auf dem oberen Bildschirm ab, waehrend der untere Screenie eine Uebersichtskarte bereithaelt, auf der ihr alle Positionen von Feinden (generell Menschen) seht. Ein gruener Pfeil wird euch stetig den korrekten Weg anzeigen, damit ihr auch bloss nicht in ein bodenloses Loch fallt.

Ganz nebenbei sammelt ihr blaue Kugeln ein, mit denen ihr anschliessend, nachdem 100 an der Zahl gesammelt wurde, wahlweise eure Waffe verbessert oder die Sync-Anzeige um einen Balken erweitert. Die Kaempfe laufen recht normal ab und lassen die schier grandiose Dynamik des Hauptgames wirklich missen. Zwar gibt es noch die Block-Konter-Aktionen, allerdings sieht das nicht mal halb so cool aus wie in Assassin`s Creed - hier waren die Konzessionen an die Technik wohl zu gravierend. Ebenfalls weggefallen sind die Moeglichkeiten zur freien Entfaltung, was mit einem Sidescroller ohnehin nur schwer machbar gewesen waere. Dadurch entfallen allerdings auch die abwechlungsarmen Missionen, denn der Gameer wird an die Hand genommen und sieht stetig nur einen Teil von Jerusalem, Akkon oder Tyron (die neue Stadt, die bereist werden kann).


Man sagt ja, dass ein gesunder Aberglaube in alles stetig gut ist, aber bei Altair`s Chronicles bin ich mir noch nicht so schluessig, ob ich den Titel moegen oder hassen soll. Klar, die Grafik sieht fuer einen Handheldtitel ganz schoen gut aus, aber die Animationen machen da schon wieder einiges zunichte und die extrem kurze Gamezeit um das Game durchzugameen (laut Ubisoft), haben mich doch ganz schoen erschrocken. Dafuer kann Altair`s Chronicles mit einer durchaus interessanten Geschichte und einigen sehr spassigen Minigameen punkten. Ob es jenes Mal wieder fuer einen Goldaward reicht? Ich weiss es jetzt noch nicht so ganz - aber in einem Monat verrate ich es euch.

Ersteindruck

  gut  (Wertung zwischen 70 und 84% moeglich)

Die Besonderheit des Titels sind aber auch viel mehr die Minigamee. Da waere zum Beigame der Taschendiebstahl, bei dem es zunaechst gilt, den Sichtbereich aufzudecken. Dazu fuchtelt ihr mit dem Stylus so lange auf dem Bildschirm herum, bis alles zu sehen ist, was man in etwa mit Spectrobes vergleichen kann. Anschliessend faengt ein Timer an herunterzulaufen. Bis dahin muss das Objekt aus der Tasche heraus sein. Der Clou bei der Sache ist, dass ihr keinen anderen Gegenstand beruehren duerft. Auch der Taschenrand darf nicht beruehrt werden, ansonsten gibt es Zeitabzug und solltet ihr mal scheitern, kann das boese Folgen haben. Ein weiteres spassiges Game nenne ich gerne 'Akkupunktur', denn hierbei habt ihr den Feind gut im Griff und muesst ihn ein wenig Quaelen, um Infos oder dergleichen aus ihm herauszupressen. Dazu braucht es viel Timing, da hier ein Kreis, in dem sich eine Zahl befindet, stetig kleiner wird, genau dann angetippt werden muss, wenn er nur noch minimal von der Zahl entfernt ist. Zum Abschluss muss dann noch ein kleines Schiebegamechen gegamet werden - ganz nett gemacht und sorgt fuer die noetige Abwechslung im doch so sprung- und fightlastigen Game.

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